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Haas: Dumping-Preise in der Feuerversicherung

In der deutschen Industrieversicherung sind weitere Sanierungsanstrengungen nötig. Das sagte Herbert Haas in seiner letzten Rede als Talanx-Vorstandschef auf der Hauptversammlung. Insbesondere in der Feuerversicherung sei die Herausforderung groß, endlich wieder auskömmliche Prämien zu erzielen. Er kritisierte, dass ausländische Versicherer versuchen, sich mit Dumpingpreisen in den Markt einzukaufen. Am Montag war bekannt geworden, dass der beim Talanx-Industrieversicherer HDI Global für das Feuergeschäft verantwortliche Joachim ten Eicken das Unternehmen verlässt. … Lesen Sie mehr ›

Munich Re: Weitere Katastrophen nicht ausgeschlossen

Im ersten Quartal 2018 hat der Rückversicherer Munich Re wie erwartet gut verdient. Dank ausbleibender Großschäden und dem Zugewinn einiger großvolumiger Verträge stieg der Gewinn um 48 Prozent auf 827 Mio. Euro. Finanzchef Jörg Schneider warnte aber vor einer Überbewertung des Ergebnisses. Es sei nicht auszuschließen, dass sich Großschäden wie im vergangenen Jahr wiederholen. Trotz der hohen Hurrikan-Schäden erzielte Munich Re auch in den Vertragsverhandlungen zum 1. April nur ein leichtes Preisplus von durchschnittlich 0,8 Prozent. Vor einem radikalen Kohleausstieg, … Lesen Sie mehr ›

Hannover Rück erzielt höhere Preise

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück ist mit den Ergebnissen des Auftaktquartals zufrieden. Gewinn und Prämieneinnahmen legten zu, besonders stark war das Wachstum in der Schadenrückversicherung mit einem Plus von 27 Prozent. Dabei half auch die Vertragserneuerungsrunde im April, sagte Finanzchef Roland Vogel. Er sprach von stabilen bis höheren Preisen. Hannover Rück profitierte zudem von einer geringen Großschadenlast, den teuersten Schaden verursachte Sturm „Friederike“. Der Rückversicherer musste aber eine einmalige Belastung in Folge der US-Steuerreform verkraften. … Lesen Sie mehr ›

Munich Re: Insurtechs mit wenig Einfluss auf den Markt

Deutsche Insurtechs werden langfristig für das Marktwachstum in der Versicherungswirtschaft kaum eine Rolle spielen. Davon geht der Rückversicherer Munich Re in seinem aktuellen Marktausblick bis zum Jahr 2030 aus. Die Start-ups werden zwar durch Produktinnovationen und den Einsatz neuer Technologien die Branche verändern, aber nicht durch hohe Prämieneinnahmen für Wachstum sorgen. In Schwellen- und Entwicklungsländern hält Munich Re dagegen einen gewissen Prämienschub durch Insurtechs für möglich. Langfristig erwartet der Rückversicherer eine Verdopplung des globalen Prämienvolumens, getrieben vor allem durch den … Lesen Sie mehr ›

Swiss Re meldet Gewinneinbruch

Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re muss im ersten Quartal einen herben Gewinneinbruch um über 30 Prozent hinnehmen. Als Grund nannte die Gesellschaft eine Änderung der US-Rechnungslegungsregeln GAAP. Mit der Vertragserneuerung im April zeigte sich Finanzchef John Dacey zufrieden, nannte das derzeitige Preisniveau in der Schadenrückversicherung aber weiter nicht ausreichend. Die Gespräche über ein mögliches Investment des Technologiekonzerns Softbank in Swiss Re dauern an, sagte Dacey. … Lesen Sie mehr ›

RGA steigt bei Getsurance ein

Das Berliner Start-up Getsurance hat mit RGA einen der größten Rückversicherer als Investor gewonnen. Das amerikanische Unternehmen übernimmt die Anteile des Analysehauses Franke & Bornberg. RGA und Getsurance kooperieren bereits seit 2017 und bieten gemeinsam eine Berufsunfähigkeitsversicherung an. Dabei agierte RGA als Rückversicherer. Jetzt steigt der Versicherer direkt in das Start-up ein. Die beiden Unternehmen planen außerdem, weitere Produkte auf den Markt zu bringen und in Europa zu expandieren. … Lesen Sie mehr ›

Munich Re: Sensoren bringen neues Geschäft

In 5.700 Kirchen in den USA hat der Versicherer Church Mutual zusammen mit Hartford Steam Boiler Sensoren angebracht. Sie schlagen Alarm, wenn es einen Wasserschaden gibt, die Heizung ausfällt oder die Luftfeuchtigkeit bedrohlich ansteigt. Das Ergebnis: ein dramatischer Rückgang der Schäden in den Gebäuden. Hartford Steam Boiler ist eine Tochter der Munich Re. Für den Rückversicherer ist die Sensorik, also die Fühlertechnik, eine entscheidende Zukunftsaufgabe. In Deutschland arbeitet die Gesellschaft mit Bosch und anderen Industriekonzernen zusammen, erläutert Vorstand Torsten Jeworrek. … Lesen Sie mehr ›

Munich Re-Aktionäre fordern Verkauf von Ergo

Der Versicherer Ergo liefert zur Freude der Muttergesellschaft Munich Re momentan höhere Gewinne ab als in der jüngsten Vergangenheit. Eine gute Gelegenheit, um sich von der Tochtergesellschaft zu trennen, meinen Aktionärsvertreter. Ergo können durch einen Verkauf noch einen höheren Ergebnisbeitrag bringen als im Konzern, sagte Daniela Bergdolt von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz bei der Hauptversammlung der Munich Re. Konzernchef Joachim Wenning sprach sich für den Verbleib der Ergo im Unternehmen aus. Kritik gab es auch daran, dass der Rückversicherer … Lesen Sie mehr ›

Industrie: Versicherer verschlafen Digitalisierung

Der Gesamtverband der versicherungsnehmenden Wirtschaft hat die Industrieversicherer wegen deren Haltung zur Digitalisierung scharf angegriffen. Die Branche habe das Thema um Blockchain, Künstliche Intelligenz und stabile IT-Plattformen komplett verschlafen, sagte der Verbandsvorsitzende und Siemens-Versicherungschef Alexander Mahnke auf einer Veranstaltung in Köln. Hier müsse noch viel passieren, wenn die Branche weiterhin relevant für große Konzerne bleiben wolle. Gleichzeitig zeigte sich der Verband selbstkritisch im Umgang mit ersten Digitalisierungsinitiativen wie die Ausschreibungsplattform Inex24. Beim Thema Cyberversicherung sehen die Verbandsmitglieder eine Reduzierung der … Lesen Sie mehr ›

Munich Re kooperiert mit Anti-Betrugs-Start-up

Der Rückversicherer Munich Re kooperiert mit Fraugster, einem deutsch-israelischen Start-up zur Aufdeckung von E-Commerce-Betrug per künstlicher Intelligenz. Das Unternehmen hat einen selbstlernenden Algorithmus entwickelt, der betrügerische Online-Zahlungen zum Beispiel mit gestohlenen Kreditkarten schneller und zuverlässiger identifizieren soll als andere Systeme. Kommt es doch zu einem Zahlungsausfall, übernimmt Fraugster die Kosten. Für dieses Risiko hat das Unternehmen beim weltweit größten Rückversicherer eine Deckung gekauft. … Lesen Sie mehr ›