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Euler Hermes ändert den Namen

Die Allianz bringt ihre Markenstrategie voran. Der zum Konzern gehörende Kreditversicherer Euler Hermes wird in den kommenden Wochen umbenannt und dann die Allianz im Namen führen. Das bestätigte der weltweit größte Kreditversicherer nach einem Bericht der Börsen-Zeitung. Die Umbenennung soll bei der Umsetzung der ehrgeizigen Wachstumspläne helfen, die die Allianz SE für die Tochter hat.

„Mumbai Maersk“ sicher in Bremerhaven

Das Containerschiff „Mumbai Maersk“ ist am Freitag um 14 Uhr in Bremerhaven eingetroffen. Das Schiff war am Mittwoch auf eine Sandbank vor Wangerooge aufgelaufen. Nach einer gescheiterten ersten Bergungsaktion konnte das 399 Meter lange Schiff in der Nacht zum Freitag freigeschleppt werden. Über die Ursache der Havarie und die Schadenhöhe gibt es noch keine Informationen.

Aons Umsatz steigt, Gewinn sinkt nach Strafgebühr

Obwohl das vergangene Geschäftsjahr von Aon hauptsächlich von der gescheiterten Fusion mit Maklerkonkurrenten Willis Towers Watson (WTW) geprägt war, blickt der Großmakler zufrieden auf 2021 zurück. Der Umsatz ist ordentlich gewachsen. Aber die Strafzahlung an WTW hinterließ Spuren im Jahresabschluss. Der Gewinn schrumpfte um mehr als ein Drittel. Jetzt arbeitet die Führung unter Greg Case an der Strategie für die kommenden Jahre – ohne Fusion. Die gesamte Maklerbranche muss erhebliche neue Herausforderungen bewältigen.

Sinnvolle Erweiterung der EU-Taxonomie

Die Pläne der EU-Kommission, Atomenergie und Erdgas zumindest temporär als nachhaltig einzustufen, könnten der Glaubwürdigkeit und damit dem Wert der EU-Taxonomie schaden, fürchtet die Ratingagentur Assekurata. Vorteile hätte nach Ansicht von Analyst Oliver Bentz der Ansatz, über den die Expertengruppe Platform on Sustainable Finance derzeit berät: Für Atomenergie und Erdgas sollte es eine dritte Kategorie geben – sie müssten dann nicht entweder als vollkommen nachhaltig oder als vollkommen klimaschädlich eingestuft werden.

5 Mio. Euro für bAV-Plattform Finabro

Die digitale Plattform für betriebliche Altersversorgung (bAV) und Vermögensverwaltung Finabro aus Wien hat 5 Mio. Euro frisches Kapital für die Expansion in Deutschland eingeworben. Unter den Investoren sind bekannte Namen aus der deutschen Versicherungsbranche. Finabro unter der Führung von Gründer Sören Obling kooperiert mit Versicherern, Vermittlern und Unternehmen mit dem Ziel, mehr Menschen zur zusätzlichen Vorsorge zu bewegen.

DEVK unterstützt Übergewichtige

Die DEVK will Kunden mit Adipositas zum Abnehmen motivieren. Dabei setzt der Kölner Versicherer sowohl auf konkrete Unterstützung als auch auf finanzielle Anreize. In der Berufsunfähigkeits-, Grundfähigkeits- und Risikolebensversicherung können Neukunden ein spezielles Gesundheitsprogramm rund um die App Zanadio nutzen und bei Erfolg ihre Beiträge senken. Die DEVK will diesen Ansatz auf andere Krankheitsbilder ausweiten.

Allianz Direct stockt Vorstand auf

 Leute – Aktuelle Personalien  Der europäische Direktversicherer Allianz Direct vergrößert seinen Vorstand: Birgit Bacher steigt in das Führungsgremium auf und wird neue Chief Operating Officer. Außerdem: Die Talanx-Tochter HDI Global hat eine neue Leiterin für die Cybersparte. Der Industrieversicherer FM Global holt Sanjay Chawla in die Geschäftsleitung, und der Digitalmakler Sparda Versicherungsservice erweitert die Geschäftsführung. Auch bei Aegon und der Compexx Finanz AG gibt es personelle Änderungen.

Generali geht zum Gegenangriff über

Die Führung des italienischen Versicherers Generali setzt die Aufsicht auf eine Gruppe von kritischen Aktionären an. Wie der Versicherer mitteilte, hat er die Versicherungs- und die Börsenaufsicht gebeten zu klären, ob die Großaktionäre Francesco Caltagirone, Leonardo del Vecchio und die CRT-Stiftung sich bei ihren Anteilskäufen an alle Regeln gehalten haben. Caltagirone hat sich gerade erst aus dem Aktionärsbündnis zurückgezogen – wohl auch, um Probleme mit den Aufsehern zu verhindern.

bAV: Arbeitgeber müssen Entscheidung treffen

Immer mehr Lebensversicherer wenden sich von klassischen Policen mit Garantiezins ab und setzen stattdessen auf neue Lösungen, die keinen hundertprozentigen Beitragserhalt mehr sicherstellen. Die betriebliche Altersversorgung (bAV) ist da keine Ausnahme. Hier fehlt es aber noch an gesetzlichen Vorgaben und Rechtsprechung zu der Frage, wie hoch der Beitragserhalt mindestens sein muss. Arbeitgeber sollten dennoch bewusst eine Entscheidung für ein Garantieniveau treffen und sie nicht ihren Mitarbeitern überlassen, sagte Dirk Kruip vom Makler- und Beratungshaus WTW auf einer Fachveranstaltung.

Mehr Kunden und Schäden bei Mailo

Der junge Kölner Gewerbeversicherer Mailo legt erste Zahlen zum Geschäftsjahr 2021 vor. Bei Prämieneinnahmen, Kunden und angeschlossenen Maklern gab es deutliche Zuwächse. Auf der anderen Seite stiegen aber auch die Schäden merklich. Verantwortlich sind die Gastro-Kunden, bei denen die Pandemie und die Flut im Sommer zuschlugen.

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