Die laufende Verzinsung von klassischen Lebensversicherungen, Tarifen der „Neuen Klassik“ und Indexpolicen für 2022 ist über sämtliche Tarifgenerationen im Markt gegenüber dem Vorjahr nur marginal gesunken – im Durchschnitt um 0,03 Prozentpunkte auf 2,61 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die Ratingagentur Assekurata in einer aktuellen Studie. Klassische Verträge, deren Bedeutung seit Jahren abnimmt, werden immer mehr zum Auslaufmodell. Assekurata hat auch festgestellt, dass die Lebensversicherung wegen der zuletzt stark gestiegenen Inflation inzwischen im Schnitt keinen Inflationsausgleich mehr bietet.
Schlagwort-Archiv für ‘Assekurata’
Sinnvolle Erweiterung der EU-Taxonomie
Die Pläne der EU-Kommission, Atomenergie und Erdgas zumindest temporär als nachhaltig einzustufen, könnten der Glaubwürdigkeit und damit dem Wert der EU-Taxonomie schaden, fürchtet die Ratingagentur Assekurata. Vorteile hätte nach Ansicht von Analyst Oliver Bentz der Ansatz, über den die Expertengruppe Platform on Sustainable Finance derzeit berät: Für Atomenergie und Erdgas sollte es eine dritte Kategorie geben – sie müssten dann nicht entweder als vollkommen nachhaltig oder als vollkommen klimaschädlich eingestuft werden.
Assekurata-Mitgründer Sönnichsen tritt kürzer
Leute – Aktuelle Personalien Christoph Sönnichsen (Bild) hat sich aus der Geschäftsführung von Assekurata Management Services zurückgezogen. Der Schritt erfolgt im Zuge der vollständigen Übernahme der Gesellschaft durch die Assekurata-Gruppe. Außerdem: Im Management des Maklerpools Blau Direkt gibt es einen Neuzugang und einen stillen Abgang, und der Spezialversicherer Hiscox findet einen Nachfolger für Peter Pillath. Auch Tokio Marine HCC und die Investmentplattform Vesttoo melden personelle Änderungen.
In der Öko-Zwickmühle
Themenschwerpunkt Megatrends 2025 Die Versicherungswirtschaft wird sich in diesem Jahr noch intensiver als zuvor mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen müssen. Der Druck auf die Branche steigt, sich Gedanken zu machen, wie sie verantwortungsvoll investieren und versichern kann. Ein Ansatzpunkt ist es, klimaschädlichen Branchen keine Deckung mehr anzubieten. Doch so einfach ist das mit dem ökologisch und sozial verantwortlichen Wirtschaften nicht. Die Gesellschaften stehen vor einem Dilemma. In seinem neuen gedruckten Dossier wirft der Versicherungsmonitor einen Blick in die Zukunft der Versicherer und auf die Megatrends 2025.
Assekurata: Lebensversicherer fast durch bei ZZR
Das Niedrigzinsumfeld belastet die deutschen Lebensversicherer weiterhin stark, auch wenn sich die Märkte 2021 wieder etwas erholt haben. Ein nennenswerter Anstieg der Zinsen ist aber nicht zu erwarten, so die Ratingagentur Assekurata in einer aktuellen Untersuchung. Die Lebensversicherer können dennoch zumindest kurzfristig profitieren, etwa, indem sie die derzeit hohen Bewertungsreserven nutzen, um ihre Geschäftsmodelle fit für die Zukunft zu machen.
Signal Iduna gründet neuen Lebensversicherer
Exklusiv Die Signal Iduna schränkt das Neugeschäft für ihren existierenden Lebensversicherer auf Gegenseitigkeit ab dem kommenden Jahr stark ein. Die Signal Iduna Lebensversicherung a.G. soll sich dann nur noch um bestehende Verträge und Konsortialbeteiligungen kümmern. Das eigentliche Neugeschäft läuft ab dem 1. Januar 2022 über die neu gegründete Signal Iduna Lebensversicherung AG. „Es wird der einzige Lebensversicherer sein, den wir aktiv im Neugeschäft draußen haben“, sagte Lebensvorstand Clemens Vatter. Es handele sich aber nicht um einen stillen Run-off.
Assekurata: Run-off bewährt sich, außer für Kunden
Der deutsche Run-off-Markt ist mittlerweile ein paar Jahre alt. Deshalb zeichnet sich langsam ab, wie sich die Abwickler auf längere Sicht schlagen. Laut einer aktuellen Studie der Ratingagentur Assekurata halten Viridium, Athora und Co., was sie versprechen. Der Ertrag, den sie mit den Lebensversicherungsbeständen erzielen, ist sehr hoch. Jedoch zeigt sich auch, dass die Kritik von Verbraucherschützern am Run-off berechtigt ist.
ESG-Kriterien werden bei der Kapitalanlage wichtiger
Kapitalanleger in Versicherungsunternehmen müssen bei ihren Investment-Entscheidungen immer stärker auch ökologische und soziale Aspekte berücksichtigen. Das ergab eine Umfrage der Ratingagentur Assekurata. Inzwischen misst die Hälfte der Befragten den sogenannten ESG-Kriterien große oder sehr große Bedeutung im Asset Management bei. Vor einem Jahr waren es noch 39 Prozent. Jedoch variieren Art und Umfang des nachhaltigen Engagements stark von Versicherer zu Versicherer.
Assekurata: Kritik an Grundfähigkeitstarifen
Seit über 20 Jahren bieten Versicherer Grundfähigkeitsversicherungen an. Die Policen werden von vielen Versicherern als günstige Alternative zu Berufsunfähigkeitsversicherungen beworben. Der anfängliche Ladenhüter hat sich inzwischen als Kassenschlager entpuppt. Immer mehr Anbieter steigen in das Geschäft ein, doch einige Tarife weisen Schwachstellen auf, moniert Arndt von Eicken, Managing-Analyst bei der Ratingagentur Assekurata. In vielen Fällen seien die allgemeinen Vertragsbedingungen nicht klar und eindeutig genug.
Gebäudeversicherung: „Bernd“ bringt rote Zahlen
Exklusiv Im vergangenen Jahr konnten die Wohngebäudeversicherer durchschnaufen, größere Schäden blieben aus. Jetzt wird der Sturm „Bernd“ sie wieder deutlich in die roten Zahlen treiben. Davon zeigt sich Assekurata-Chef Reiner Will im Interview mit dem Versicherungsmonitor überzeugt. Die Schäden durch das Unwetter werden seiner Einschätzung nach in die Milliarden gehen – und könnten mittelfristig auch eine neue Runde Preiserhöhungen einleiten.
Kurze Verschnaufpause für Lebensversicherer
Die Ratingagentur Assekurata prophezeit den deutschen Lebensversicherern für das laufende Jahr ein leichtes Wachstum bei den Beitragseinnahmen. Die Zinszusatzreserve wird dagegen nicht so stark zulegen wie in der Vergangenheit erwartet. Grund für Entwarnung ist das jedoch nicht, sagen die Analysten. Denn das Thema Niedrigzins bleibt, und die Unsicherheit nach dem Schlussverkauf für Produkte mit Beitragsgarantie ist groß.
Konferenz, Solvenz und Insolvenz
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Fachtagung von Euroforum, 21. Vorlesungstag des Instituts für Versicherungswissenschaften an der Universität Leipzig, CFO-Dinner der Süddeutschen Zeitung, Lebensversicherungs-Marktausblick von Assekurata und Mitgliederversammlung des Pensions-Sicherungs-Vereins
Die PKV immer mehr unter Druck
Das Marktumfeld bleibt nach Einschätzung der Ratingagentur Assekurata schwierig für die privaten Krankenversicherer (PKV): Die Beitragseinnahmen steigen, allerdings nicht durch Neugeschäft, sondern durch Beitragsanpassungen, der Rechnungszins sinkt weiter, was den Druck auf die Beiträge erhöht. Nettowachstum ist in der Vollversicherung nur noch bei Beamten möglich, deshalb interessieren sich mehr Anbieter für dieses Segment, der Wettbewerbsdruck steigt. Potenzial liegt für die PKV aus Sicht der Experten nach wie vor in der betrieblichen Krankenversicherung. Hier haben die Zuwächse allerdings auch eine Kehrseite.
Makler und PKV
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Symposium des Bundesverband Deutscher Versicherungsmakler, Marktforum von Aon, PKV-Marktausblick von Assekurata und Jahrestagung des PKV-Verbands













