Schlagwort-Archiv für ‘Assekurata’

Ergo und Alte Leipziger erhöhen Verzinsung

Mit der Ergo und der Alten Leipziger haben sich zwei weitere Lebensversicherer entschlossen, ihre Überschussbeteiligung für das kommende Jahr zu erhöhen. Zuvor hatten schon VPV und Nürnberger angekündigt, ihren Kunden mehr Geld gutzuschreiben. Rückenwind erhalten die Anbieter von den steigenden Zinsen, doch die Kapitalerträge sprudeln noch nicht so stark wie erhofft. Die Ratingagentur Assekurata rechnet damit, dass sich die laufende Verzinsung für 2024 um 20 bis 30 Basispunkte erhöhen wird.

Nachhaltigkeit verliert für Versicherte an Bedeutung

Das Thema Nachhaltigkeit hat für Verbraucher an Relevanz eingebüßt, sowohl im persönlichen Leben als auch beim Kauf von Versicherungsprodukten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Ratingagentur Assekurata. Viele fühlen sich zudem von ihren Versicherern nicht gut über deren Handeln im Bereich Nachhaltigkeit informiert. Auch die Glaubwürdigkeit der Versicherer lässt zu wünschen übrig: Mehr als die Hälfte der befragten Verbraucher unterstellt den Gesellschaften Greenwashing.

MSK stärkt Österreich-Team

 Leute – Aktuelle Personalien  Die aktuarielle Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) ernennt Florian Brucker zum leitenden Aktuar für Österreich. Außerdem: MSIG Insurance Europe verstärkt die Bereiche Vertrieb und Marketing, Scor bekommt ab November einen neuen neuen Head of Investor Relations, Sympany ernennt einen neuen CEO, und Assekurata stärkt das Rating-Komitee. Auch bei Aon Österreich und bei Axa Schweiz gibt es personelle Veränderungen.

Budgettarife pushen die bKV

Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) hat ihren aktuellen Schub vor allem dem Angebot von Budgettarifen zu verdanken, glaubt die Ratingagentur Assekurata. Nach Einschätzung von Senior-Analyst Alexander Kraus ist auf diese Tarife nicht nur das überdurchschnittliche Wachstum der bKV zurückzuführen, sondern auch das steigende Interesse der privaten Krankenversicherer an dem Segment. Um sich im Wettbewerb zu unterscheiden, setzen die Anbieter auf Service- und Zusatzleistungen sowie Innovationen.

Nachhaltigkeit von Versicherern oft schlecht sichtbar

Wie nehmen Versicherte die Nachhaltigkeitsbemühungen der Versicherer wahr? Und wie viel Einfluss hat das auf die Kaufentscheidung eines potenziellen Kunden? Um diese Themen dreht sich die aktuelle Umfrage von Assekurata Solutions, einer Tochter der Kölner Ratingagentur Assekurata. Das Unternehmen hat dazu 4.700 Versicherte befragt und 69 Versicherer untersucht.

Viel Luft nach oben bei Regulierung von ESG-Ratings

Der von der EU-Kommission im Juni verabschiedete Gesetzesentwurf zur Beaufsichtigung von ESG-Ratingagenturen ist aus Sicht von Assekurata ein sinnvoller Schritt, um wichtige strukturelle Aspekte im ESG-Ratingmarkt zu verbessern. An dem Problem der mangelnden Vergleichbarkeit der Ratings im Sinne von inhaltlich identischen Ratingergebnissen für ein und das gleiche Unternehmen dürfte das Papier allerdings nicht viel ändern, moniert Assekurata-Nachhaltigkeitsexperte Oliver Bentz.

Kein Grund zur Verzweiflung

Die Ratingagentur Assekurata sieht beim Neugeschäft der deutschen Lebensversicherer nicht ganz so schwarz wie die Branche selbst: Die Kölner Analysten gehen von einem Abrieb beim Bestand zwischen 2 und 3 Prozent in diesem Jahr aus. Der GDV hatte kürzlich ein Minus von 5,5 Prozent als Erwartung genannt. Die langfristige Entwicklung sei jedoch positiv, nicht zuletzt dank des starken Zinsanstiegs – den die Anbieter aber erst einmal verkraften müssen.

Bitte zieht einen Schlussstrich!

 Kommentar  Die Diskussion um eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden ist ein Evergreen, der regelmäßig aufpoppt. Aktuell ist das Thema durch die Konferenz der Regierungschefs, die auf eine solche Absicherung drängen, wieder auf der Agenda. Ich verfolge die Debatte auch schon seit vielen Jahren. Ohne eine Pflichtversicherung wird es nicht gelingen, endlich einen Schlussstrich zu ziehen und eine Lösung für das Problem unversicherter Häuser zu finden.

Die Woche der Makler

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: das Makler-Symposium des Bundesverbands Deutscher Versicherungsmakler, ein Fachgespräch des Vereins zur Förderung der Versicherungswissenschaft und ein Ausblick der Ratingagentur Assekurata auf die private Krankenversicherung.

Assekurata: Pflichtversicherung muss kommen

Viele Versicherer sprechen sich gegen eine Pflichtversicherung für Elementarschäden aus, doch für die Ratingagentur Assekurata führt kein Weg daran vorbei. Ohne ein Obligatorium, das Hausbesitzer vor Hochwasserschäden schützt, werde es keine flächendeckende Absicherung gegen das Risiko geben, sagte Analyst Dennis Wittkamp bei einer Pressekonferenz. Freiwillige Lösungen wie das Opt-Out-Modell des GDV reichten nicht aus. Schaden- und Unfallversicherer werden sich nach Einschätzung von Assekurata auf magere Jahre einstellen müssen.

Regelmäßige Pflegeinformation würde helfen

Für die Pflegeversicherung sollte es ähnlich wie bei der Rente eine regelmäßige Information über die zu erwartende Pflegelücke geben, schlägt Constantin Papaspyratos vom Bund der Versicherten vor. Das könnte die Bereitschaft erhöhen, sich mit der privaten Pflegevorsorge zu beschäftigen, sagte Papaspyratos bei einer Online-Veranstaltung des Verbands der privaten Krankenversicherung. Er rät ebenso wie Abdulkadir Cebi von der Ratingagentur Assekurata zum Abschluss einer Pflegetagegeldversicherung. Doch der Absatz der privaten Policen stagniert, die Hoffnungen ruhen auf betrieblichen Angeboten.

Nachhaltigkeit: Viele Vertriebe tun nur das Nötigste

Die Nachhaltigkeitsberichterstattung von deutschen Finanzvertrieben lässt zu wünschen übrig. Abseits der Offenlegungspflicht im Sinne der europäischen Transparenzverordnung bieten die Unternehmen aktuell wenig bis keine weiteren Nachhaltigkeitsinformationen auf ihren Internetseiten an. Das ist das Ergebnis einer Analyse der Assekurata Solutions auf Basis der aktuellen Websites der 15 größten deutschen Finanzvertriebe. Am umfangreichsten informieren Swiss Life Deutschland und der Finanzberater MLP über ihre ESG-Themen. Beim Rest herrscht laut der Ratingagentur noch Verbesserungspotenzial.

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