Archiv ‘Assekurata’

Zusatzversicherungen weiter nachgefragt

Die Zusatzversicherung ist für die meisten privaten Krankenversicherer nach wie vor ein Wachstumsfeld. Nach einer aktuellen Analyse der Ratingagentur Assekurata konnte der Großteil der Branche in diesem Segment im Jahr 2018 anders als in der Vollversicherung bei der Zahl der versicherten Personen zulegen. Lediglich sechs Anbieter mussten einen Rückgang hinnehmen. Die stärksten Gewinne konnte demnach die R+V verbuchen. Sie hat die Besonderheit, dass sie Auslandsreisekrankenversicherungen auch als Police gegen laufenden Beitrag verkauft und nicht nur gegen Einmalbeitrag. Der mit Abstand größte Zusatzversicherer ist nach wie vor die DKV. … Lesen Sie mehr ›

Versicherern fehlt eine Cyber-Richterskala

In der Cyberversicherung muss sich noch einiges tun, damit die Sparte künftig Erfolge liefert. Zu dem Schluss kommt eine Untersuchung der Ratingagentur Assekurata und der Strategie- und Kommunikationsberatung Instinctif Partners. Die Anbieter bräuchten dringend verlässliche Zahlen über Cyberbedrohungen und Schäden. Die Analysten sprechen sich für eine Art Cyber-Richterskala aus, die ähnlich wie bei Erdbeben die Schwere von Cybervorfällen anzeigt. Während die Anbieter im Vertrieb und bei Silent Cyber dazulernen müssen, sollten Privat- und Unternehmenskunden ihre Vorkehrungen in Sachen Cybersicherheit verbessern. … Lesen Sie mehr ›

VM NewsQuiz Nr.56 Insurance Quiz

VM NewsQuiz Nr. 56

Eine mit Terminen prall gefüllte Woche liegt hinter uns und eine weitere steht uns bevor. Mit zwei großen Branchenereignissen gibt es derzeit viel zu berichten. Das jährliche Symposium des Gesamtverbandes der versicherungsnehmenden Wirtschaft endete am Freitag, den 6. September 2019, und wir blicken gespannt auf das „Rendez-Vous de Septembre” in Monte Carlo. Es beginnt am Samstag, den 7. September 2019, und dauert bis einschließlich 12. September 2019. Vielversprechend dürfte somit auch die Monte-Carlo-Woche werden. Welche spannenden Fragen sich in den vergangenen Tagen aufdrängten, erfahren Sie im VM NewsQuiz Nr. 56. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg! … Lesen Sie mehr ›

Wer schnell reguliert, hat zufriedene Kunden

In der Schaden- und Unfallversicherung kommt es Kunden weniger auf den Preis an als auf eine schnelle und kundenfreundliche Schadenbearbeitung. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Ratingagentur Assekurata. Für die Gesellschaften ist dabei noch viel Luft nach oben: Lediglich fünf von den zehn untersuchten Anbietern erfüllten die Kundenerwartungen an einen schnellen und reibungslosen Ablauf im Schadenfall. Für die Versicherer sollte das jedoch ein entscheidendes Kriterium im Wettbewerb mit anderen Anbietern sein. Denn nicht Marke oder Image spielen beim Vertragsabschluss für die meisten Versicherten eine Rolle, sondern bequeme Online-Services, gut erreichbare Kundenbetreuung – und die Empfehlung durch einen Bekannten. … Lesen Sie mehr ›

VM NewsQuiz Nr. 51

Vor 30 Jahre bauten zwei junge Bauern am Rand ihres Acker im schleswig-holsteinischen Wacken eine Bühne auf, um mit ihrer Band auftreten zu können. Heute ist Wacken ein weltberühmtes Heavy Metal-Festival, zu dem jedes Jahr mehrere 10.000 Menschen kommen. Manchmal muss man einfach etwas ausprobieren, um Erfolg zu haben. Das dachte sich vielleicht auch die Krankenkasse AOK Rheinland/Hamburg, als sie 2007 mit Zusatztarifen für die Unterbringung im Krankenhaus, die Zahnversorgung oder die Behandlung im Ausland auf den Markt kam. Zwölf Jahre lang hatte sie damit Erfolg, doch jetzt muss sie die Tarife einstellen. Warum das so ist und viele weitere […] … Lesen Sie mehr ›

Mylife: Jens Arndt tritt Dreibrodt-Nachfolge an

 Leute – Aktuelle Personalien  Der Lebensversicherer für Nettotarife Mylife hat Jens Arndt zum Vorstandsvorsitzenden ernannt. Damit ist ein Nachfolger für den im März verstorbenen Michael Dreibrodt gefunden. Einen Neuzugang in der Chefetage vermeldet auch die Nürnberger Versicherung. Sie macht Bettina Quirin zur Vorständin bei der Tochter für Schadenservice Nürnberger Sofort Service. Außerdem: Reinhard Kunz wird Vorstand des Nischenversicherers Astra Direct Versicherung. Swiss Re hat Urs Baertschi zum CEO für Europa, den Nahen Osten und Afrika ernannt und das österreichische Insurtech Bsurance holt Hermann Fried als Chief Insurance Officer. … Lesen Sie mehr ›

Assekurata: Positiver Ausblick für Schaden/Unfall

Die Schaden- und Unfallversicherer sind aus Sicht der Ratingagentur Assekurata zukunftsfähig positioniert. Im aktuellen Marktausblick versieht sie die Sparte deshalb mit einem positiven Ausblick. Vorausgesetzt hohe Schäden durch Naturkatastrophen bleiben aus, dürfte sich die Ertragslage der Anbieter verbessern. Im vergangenen Jahr ging der Gewinn der Sparte zwar deutlich auf 2,6 Mrd. Euro zurück, doch ihre Bedeutung gegenüber der Personenversicherung nimmt angesichts steigender Beiträge weiter zu. Die Herausforderungen sind indes groß. … Lesen Sie mehr ›

VM NewsQuiz Nr. 50

In den vergangenen Tagen hat sich das angebliche Sommerloch versteckt – es gab eine Reihe höchst spannender Themen. Die Eiopa veröffentlichte Pläne für ein neues System der Stresstests, die Zurich ein anderes System der Prämienberechnung für Berufsunfähigkeitsrisiken. Die Stuttgarter hat sich bei den Kosten verrechnet, Versicherer sehen Probleme bei Wartungsarbeiten der Industrie, und es gibt ein neues Vergleichsportal auf dem deutschen Markt. Sind Sie bei allen Themen auf dem Laufenden? Testen Sie es in unserem aktuellen VM NewsQuiz Nr. 50. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg! … Lesen Sie mehr ›

Assekurata: Vorsicht bei Gesundheitsservices

Die privaten Krankenversicherer (PKV) sollten beim Angebot von zusätzlichen Gesundheitsservices verstärkt auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis achten, empfiehlt die Ratingagentur Assekurata. Sonst laufen die Anbieter Gefahr, Geld in Leistungen zu investieren, für die sich die Kunden gar nicht interessieren. Grundsätzlich erwarten die Experten eine zunehmende Bedeutung von Zusatzangeboten für die Branche. Sie rechnen damit, dass die PKV noch länger unter den Niedrigzinsen leiden wird. Die Folge sind Beitragsanpassungen für die Kunden und eine verschlechterte Gewinnsituation. Wachstumspotenzial sieht Assekurata vor allem in der betrieblichen Krankenversicherung. … Lesen Sie mehr ›

Versicherer setzen auf alternative Kapitalanlage

Wegen des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes haben viele deutsche Versicherer ihre Strategie bei der Kapitalanlage geändert. Das zeigt eine Umfrage der Ratingagentur Assekurata. Vor allem Lebens- und Krankenversicherern fiel es zunehmend schwer, mit festverzinslichen Kapitalanlagen ausreichend Rendite zu erwirtschaften. Inzwischen gewinnen alternative Anlagen für die Unternehmen an Bedeutung. Die Versicherer haben sich mit dem Niedrigzins arrangiert, Assekurata sieht hier einen gewissen Erfahrungs-Effekt. Nachhaltige Investitionen sind den Analysten zufolge für Versicherer mehr als eine Modeerscheinung. … Lesen Sie mehr ›

Assekurata: Den Lebensversicherern geht es besser

Die Lage der deutschen Lebensversicherer hat sich nach einer langen Durststrecke etwas verbessert. Die Ratingagentur Assekurata zieht in ihrem Marktausblick ein „leicht positives“ Fazit. In den Vorjahren hatten sich die Analysten deutlich pessimistischer geäußert. Der Gesetzgeber habe nun mit der Korridormethode bei der Zinszusatzreserve (ZZR) eine valide Planungsperspektive geschaffen. Dennoch werden viele Versicherer noch lange ZZR-Mittel zuführen müssen. Den Aufbau der Reserve bezeichnet Assekurata als großen Kraftakt. „Ohne massive Auflösungen von Bewertungsreserven wäre dies vielfach nicht möglich gewesen“, schreibt Lars Heermann, Bereichsleiter Analyse und Bewertung. … Lesen Sie mehr ›

Debeka zieht in der Vollversicherung davon

In der privaten Krankenversicherung (PKV) ist im vergangenen Jahr bei rund zwei Drittel der Anbieter der Bestand an Vollversicherten geschrumpft, nur ein Drittel konnte im Kerngeschäftsfeld zulegen. Nach einer aktuellen Auswertung der Ratingagentur Assekurata ist die Spannbreite bei den Gewinnern groß. Sie reicht von einem Zuwachs von 32.870 beim PKV-Marktführer Debeka bis zu 270 beim Neuling Ottonova. Die Dominanz der Debeka zeigt sich auch bei den Marktanteilen: Auf die Koblenzer entfallen 27 Prozent des Vollversicherungsbestandes – das ist mehr als die 25 Prozent der drei nächstgrößten Versicherer Axa, DKV und Signal Iduna zusammen. Den größten Bestandsverlust verbuchte 2018 die DKV. … Lesen Sie mehr ›

Allianz mit größtem Beitragsplus bei Kfz

In der Kfz-Versicherung konnte die HUK-Coburg 2018 ihren Vorsprung gegenüber der Allianz bei den Stückzahlen noch einmal ausbauen. Mit Blick auf den Beitragszuwachs hat laut der Ratingagentur Assekurata allerdings die Allianz die Nase vorn. Assekurata hat die Solvenzberichte der Versicherer untersucht. Danach hat die Allianz mit einem Plus von 192 Mio. Euro bei den Beiträgen stärker zugelegt als die drei HUK-Coburg-Autoversicherer zusammen, die um 176 Mio. Euro wuchsen. Gut 70 Prozent der Anbieter haben 2018 ihre Bruttobeiträge in der Autoversicherung erhöht. … Lesen Sie mehr ›

Assekurata: Absatz von Pflegezusatzpolicen bleibt mau

Auch wenn die privaten Krankenversicherer schon seit Langem auf einen Boom in der Pflegezusatzversicherung hoffen: Dieses Geschäftsfeld wird ein schwieriges Terrain bleiben, erwartet die Ratingagentur Assekurata. Wenn die Branche 2019 und 2020 auf einen Nettozuwachs von 100.000 Verträgen kommt, sollte sie das schon als Erfolg sehen, meinen die Experten. Assekurata sieht vor allem zwei Gründe für die Kaufzurückhaltung: die falsche Einschätzung vieler Menschen der Absicherung im Pflegefall und Prämienerhöhungen für die Policen. … Lesen Sie mehr ›

Neue ZZR-Regeln zeigen Wirkung bei Solvenzquoten

Die deutschen Lebensversicherer hatten Ende 2018 eine durchschnittliche Solvenzquote von 491 Prozent. Das hat die Ratingagentur Assekurata in ihrer Analyse der aktuellen Solvency II-Berichte berechnet. Damit ist die Quote im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozentpunkte gestiegen. Das sei vor allem der neuen Korridor-Berechnungsmethode für die Zinszusatzreserve (ZZR) zu verdanken, schreibt Assekurata. Allerdings erreichen zwölf Anbieter ohne Übergangsmaßnahmen und Volatilitätsanpassung nicht die Mindestanforderung von 100 Prozent. … Lesen Sie mehr ›