Archiv ‘Betrug’

Neue Entwicklungen bei Fake President

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Die Fake-President-Methode, bei der sich Kriminelle als Vorgesetzte ausgeben und Angestellte in Unternehmen zu falschen Zahlungen veranlassen, beschäftigt die Versicherungspraxis seit geraumer Zeit. Die Angriffe gegen Unternehmen weiten sich nicht nur im Umfang, sondern auch in der Art aus. Inzwischen etabliert sich eine weitere Form, der sogenannte „Payment Diversion Fraud“. Mithilfe von gefälschten Nachrichten täuschen Angreifer, die sich nunmehr als Geschäftspartner ausgeben, den Unternehmen vor, dass Zahlungen über neue Bankverbindungen abzuwickeln sind. Präventionsmaßnahmen und ein sorgfältig abgestimmter Versicherungsschutz, dessen zentraler Baustein eine Vertrauensschadenversicherung ist, sind unerlässlich. … Lesen Sie mehr ›

Erste Versicherer setzen Blockchain ein

Ein Schlagwort zieht in der Versicherungswirtschaft derzeit Kreise: Blockchain und die revolutionären Möglichkeiten dieser Technologie. Tatsächlichen Einsatz findet das digitale Register, das vor allem mit der virtuellen Währung Bitcoin bekannt geworden ist, indes bisher noch selten. Doch Schritt für Schritt werden neue Anwendungen erdacht, bei denen Blockchain zum Einsatz kommt. … Lesen Sie mehr ›

Euler Hermes: Firmen machen es Betrügern zu leicht

Rüdiger Kirsch ist Leiter Schaden für die Vertrauensschadenversicherung bei Euler Hermes. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor spricht er über den Umgang mit den sogenannten Fake President-Fällen. Die relativ neue Betrugsmasche verursacht hohe Schäden. Zuletzt gab es Kritik von Anwälten, dass Vertrauensschadenversicherer sich mittlerweile öfter weigern, für die Verluste aufzukommen. Euler Hermes mache das nicht, so Kirsch im Interview. Trotzdem machten es die Firmen den Betrügern häufig zu leicht. … Lesen Sie mehr ›

Fake President: Versicherer lehnen Deckung ab

In Deutschland kommt es zu immer mehr sogenannten Fake President-Betrugsfällen. Dabei rufen angebliche Unternehmenschefs bei Tochtergesellschaften an und verlangen Überweisungen im sechs- und siebenstelligen Bereich. Betroffene Unternehmen können sich trotz Vertrauensschadenpolice nicht sicher sein, dass der Versicherer den Schaden ersetzt. Denn einige Gesellschaften argumentieren mit grober Fahrlässigkeit, warnt Anwalt Fabian Herdter von der Kanzlei Wilhelm Rechtsanwälte. … Lesen Sie mehr ›

Fallstrick grobe Fahrlässigkeit

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Eine Vertrauensschadenversicherung soll Unternehmen vor Vermögensschäden aus unerlaubten oder strafbaren Handlungen schützen, die von eigenen Mitarbeitern begangen werden. Dazu gehören Vermögensschäden aus Betrug, Untreue und Diebstahl. Seit einigen Jahren bestreiten Versicherer im Schadenfall zunehmend eine Deckung oder zahlen nur einen Teil des Schadens. Sie berufen sich dann darauf, dass der Versicherungsnehmer den Versicherungsfall grob fahrlässig ermöglicht habe. Der eingekaufte Versicherungsschutz erweist sich in der Praxis häufig als wertlos. … Lesen Sie mehr ›

HDI-Gerling Verzekeringen von Vorständen ausgeraubt

Die niederländische Talanx-Tochter HDI-Gerling Verzekeringen wurde von einer Reihe von Vorstandsmitgliedern und anderen Managern offenbar systematisch ausgenommen. Das geht aus Ermittlungen der niederländischen Zentralbank und aus Medienberichten hervor. Es geht um viele Millionen. Die Frage ist, warum die Manager sich jahrelang bedienen konnten, ohne dass die Zentrale in Hannover einschritt. … Lesen Sie mehr ›