Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: der Weltwirtschaftsgipfel in Davos, der Cyber Insurance Talk des Instituts für Versicherungswesen und die Jahresvorschau des IT-Dienstleisters Earnix
Archiv ‘Cyber’
Versicherer müssen bei DORA noch nachsitzen
Exklusiv Seit dem 17. Januar gelten die Regeln des Digital Operational Resilience Act (DORA), der die europäischen Finanzunternehmen weniger anfällig für IT-Risiken machen soll. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor sprachen Frank Püttgen, Partner bei KPMG Law, und Caroline Sieveritz, Senior Managerin und Prokuristin im Bereich Technology & IT-Compliance von der KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, über die größten Hürden, die Probleme für kleine Versicherer und darüber, wie viele Versicherer die Anforderungen noch nicht erfüllen.
AIG ernennt neue Führungskräfte für die DACH-Region
Leute – Aktuelle Personalien AIG besetzt vier Führungspositionen für den deutschsprachigen Raum neu, eine davon mit einem Neuzugang: Bernd Meyer kommt von der Mannheimer Versicherung und wird Head of Marine DACH bei AIG. In Kanada muss AIG dagegen einen Manager ziehen lassen. Er geht zu HDI Global und baut dort die Unfall- und Krankenversicherung auf.
Blau Direkt legt Fokus auf IT
Leute – Aktuelle Personalien Der Maklerpool Blau Direkt hat nach rund zwei Jahren einen neuen Chief Technology Officer (CTO) ernannt. In den Jahren 2023 und 2024 gab es nur einen Interims-Manager. Nun soll Sasha Justmann als neuer CTO unter anderem die Softwareentwicklung verantworten. Außerdem hat Eucon Digital einen neuen Geschäftsführer. Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei Inter, Zeb und Stoïk.
Cyberattacken bleiben Hauptrisiko für Unternehmen
Meinung am Mittwoch Das diesjährige Allianz Risikobarometer zeigt, dass Unternehmen jeglicher Größe Cybervorfälle zum vierten Mal in Folge als Top-Risiko einschätzen. Vor allem die zunehmende Abhängigkeit von neuen Technologien sowie die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz beschäftigt die Firmen. Größte Sorge sind jedoch weiterhin Datenpannen oder Ransomware-Angriffe. In Deutschland treiben die Unternehmen neben Cyber und Betriebsunterbrechungen vor allem Naturkatastrophen um.
Leue & Nill verstärkt Geschäftsführung
Leute – Aktuelle Personalien Der Dortmunder Makler Leue & Nill erweitert seine Geschäftsführung um Torben Ristau (Bild rechts), der viele Jahre lang die Hamburger Einheit der Gruppe leitete. Leue & Nill ist einer der größten deutschen Makler, die sich noch in Familienbesitz befinden. Ristau ist erst das zweite Nicht-Familienmitglied in der Geschäftsführung des Maklers. Außerdem: Stoïk wildert beim insolventen Konkurrenten Cogitanda und weitere Wechsel bei RIMS, Axekuranz und Clyde & Co.
Der Rückblick auf 2024 Teil 3: Fusionen, Cogitanda-Insolvenz, United Healthcare-Mord
Überschwemmungen in Spanien, Nahost-Krieg, die Wiederwahl von US-Präsident Donald Trump, eine schwächelnde Wirtschaft und der Bruch der Ampel-Koalition: Im Jahr 2024 ist einiges passiert – auch in der Versicherungswirtschaft. Inspiriert von der Fusion von Barmenia und Gothaer kündigen einige kleinere Versicherer Zusammenschlüsse an und der Assekuradeur Cogitanda wird insolvent. In den USA wird der United Healthcare-Chef Brian Thompson erschossen. Hier der letzte Teil unseres dreiteiligen Jahresrückblicks.
Meistgeklickt: HUK-Coburg zieht die Reißleine
In der Kfz-Versicherung hat die HUK-Coburg den Konkurrenten Allianz schon längst überrundet. Bei den meistgeklickten Artikeln des Versicherungsmonitors, die oft von Geschichten über den Münchener Versicherer angeführt werden, liegt die HUK nun auch vorn. Ein Artikel über die Probleme in der Schadenbearbeitung, die der Versicherer mit einem externen Dienstleister bewältigen will, war im Jahr 2024 das meistgelesene Stück. Auf Platz zwei rangiert eine weitere News über die HUK, die allerdings starke Berührungspunkte mit der Allianz hat.
„Alle Unterlagen nur postalisch“
Herbert Frommes Kolumne Die IT vieler Versicherer ist in einem schlechten Zustand, deutlich schlechter als die der Banken. Inzwischen haben viele Vorstände erkannt, dass sie ein Problem haben. Wenn nicht, sorgen Kundenansprüche, DORA-Vorschriften und die BaFin dafür. Digitalisierung und KI-Nutzung? Machen wir, heißt es bei den meisten Gesellschaften. Aber die Realität ist davon weit entfernt. Manche Versicherer verlangen Schadenunterlagen ausschließlich per Post, wie unser Beispiel von der Concordia zeigt.
Baobab gewinnt Ex-Ecclesia-Chef Tilman Kay
Exklusiv Tilman Kay, bis Ende 2021 Chef des Maklers Ecclesia, wird Berater beim Cyber-Assekuradeur Baobab. Baobab-Co-Gründer Vincenz Klemm will damit die Präsenz bei Großmaklern ausbauen. Klemm hat das Ziel ausgegeben, Marktführer für Cyberversicherungen in Europa werden zu wollen. Kay wird sich auch an Baobab beteiligen. Klemm sagte, Probleme wie die des Rivalen Cogitanda seien bei Baobab nicht zu befürchten.
Die Hoffnung für Cogitanda schwindet
Die Aussichten, den Cyber-Assekuradeur Cogitanda noch zu retten, werden immer schlechter. Der vom Vorstand des Unternehmens am Montag angekündigte Insolvenzantrag löst bei Aktionären Unverständnis und Empörung aus. Kein Investor wird in dieser Phase die nötigen Millionen locker machen. Mehrere Aktionäre werfen dem Vorstand vor, bei der Suche nach frischem Geld viel zu spät und laienhaft gehandelt zu haben. Klagen gegen die Vorstände sind wahrscheinlich.
Cyber-Assekuradeur Cogitanda kündigt Insolvenz an
Der auf die Cyberversicherung spezialisierte Assekuradeur Cogitanda kämpft um sein Überleben. Das Unternehmen hat seinen Aktionären am Montagvormittag mitgeteilt, dass der Vorstand „unverzüglich“ den Insolvenzantrag stellen wolle. Dem Management um Vorstandschef Jens Lison ist es nicht gelungen, weitere Kapitalzusagen einzuwerben, die den Fortbestand des Unternehmens gesichert hätten. Aktionäre erheben derweil schwere Vorwürfe gegen das Management. Dass Cogitanda jetzt keine Alternative zum Insolvenzantrag sieht, sei Vorstandsversagen.
Liberty: „Das ist ein riesiges Risiko für Versicherer“
Exklusiv Steigende Schadenersatzforderungen stellen die in den USA tätigen Haftpflichtversicherer vor große Herausforderungen. Aus Sicht von Michael Harth, Hauptbevollmächtigter des Industrie- und Rückversicherers Liberty Specialty Markets (LSM) in Deutschland, gibt es im Markt immer noch Wettbewerber, die diese Situation unterschätzen – und gegebenenfalls nachreservieren müssen. LSM will in Europa kräftig zulegen und den Bruttoumsatz bis 2030 mehr als verdoppeln. Dabei helfen sollen künstliche Intelligenz und multinationale Programme, erklärt Harth im Interview.
QBE: „Wir überlegen, welche Sparten wir anbauen“
Exklusiv Der Industrieversicherer QBE hat seine Angebotspalette zuletzt deutlich ausgebaut mit Cyber-, Transport- und Kunstpolicen. Weitere Sparten sollen dazukommen, etwa Bauversicherungen, sagte QBE-Deutschlandchef Fabian Desch im Interview mit dem Versicherungsmonitor. QBE will hierzulande stärker als Führungsversicherer wahrgenommen werden. In der Sach- und Haftpflichtversicherung führt der Versicherer bereits einige Programme. Das ginge auch in Cyber, Transport und anderen Sparten.













