Schlagwort-Archiv für ‘Daten’

KI: Mehr als nur ein Chatbot

Spätestens seit dem Hype um generative künstliche Intelligenz (KI) will auch die Assekuranz die Trendtechnologie nutzen. Johannes Hötter, Mitgründer des Insurtechs Kern AI, sieht vielfältige Einsatzmöglichkeiten von KI in der Versicherungsbranche über die Nutzung von Chatbots hinaus. Am Beispiel seines eigenen Unternehmens zeigte er auf einer Fachkonferenz auf, wie die Technologie spezifisch auf einzelne Versicherer ausgerichtet werden kann.

Open Insurance – Ein Lichtblick für Versicherer

 Digitaler Dienstag  Open Insurance, also das Teilen von versicherungsbezogenen persönlichen und nicht-persönlichen Daten über Schnittstellen, bietet Versicherern viele Vorteile. Bei den meisten hat die Datenlandschaft aber nicht den Reifegrad, um diese Potenziale zu heben. Versicherer sollten die Financial Data Access-Verordnung der EU nutzen. Sie kann der Schlüssel zur Veredelung ihrer Datenlandschaft und für innovative Geschäftsmodelle sein.

Industrie drängt auf Datenplattform

 Exklusiv  Die deutsche Industrie drängt Versicherer und Makler, sich an einer neuen Plattform für den Datenaustausch zu beteiligen. Vorbereitet wird das Projekt vom Gesamtverband der versicherungsnehmenden Wirtschaft. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor erläutert der Vorsitzende Patrick Fiedler, Versicherungschef bei BASF, warum diese Plattform so wichtig ist. Er spricht auch über die aktuelle Marktsituation, die Gefahr der Überregulierung bei ESG und die Rolle der künstlichen Intelligenz.

Manager wollen Datenzugriff

Versicherungsmanager suchen den eigenen direkten Zugriff auf viel mehr Daten und setzen dabei große Hoffnungen auf die Künstliche Intelligenz (KI). Das ergab eine Studie der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Zusammenarbeit mit dem Berater Cognizant und dem Cloud-Betreiber Amazon Web Services (AWS). Die Untersuchung beruht auf Expertengesprächen und Befragungen von Mitarbeitenden. Ein Kernergebnis: Bislang spielt die KI in den Versicherungsunternehmen im Alltag keine große Rolle.

Process und Task Mining: Bereit für die Diagnose?

 Digitaler Dienstag  Hohe Kundenorientierung, schneller Service sowie strategisches und verlässliches Daten- und Schadensmanagement – ermöglicht durch effiziente interne Abläufe: Versicherer leben von guten Prozessen. Mit zwei Methoden, die in der Industrie schon länger verwendet werden, können jetzt auch Versicherer damit ihre Abläufe genau analysieren. Gemeint sind Process Mining und Task Mining. Beide funktionieren allerdings nur, wenn die Bereitschaft für schlankere, neuere oder automatisierte Prozesse vorhanden ist.

Auf Augenhöhe mit dem Hacker

Wenn Cyberkriminelle sensible Unternehmensdaten abgreifen und Lösegeld fordern, sollten Unternehmen gut vorbereitet in die Verhandlungen gehen, sagte Jannik Stuckstätte vom Assekuradeur Stoïk auf einer Veranstaltung des Deutschen Anwaltvereins in Berlin. Wer die wichtigsten Fragen vor der Kontaktaufnahme klärt, kann Schlimmeres verhindern und die geforderte Summe häufig senken – nach Erfahrungen von Stoïk durchschnittlich um die Hälfte. Er empfiehlt dafür die Zusammenstellung eines handlungsfähigen Teams und ein professionelles Vorgehen.

Katastrophenschäden werden unterschätzt

Schäden aus Naturkatastrophen werden vor allem in Europa deutlich unterschätzt. Die Gründe dafür haben Experten der Swiss Re in einer aktuellen Analyse untersucht. Als Hauptursache haben die Experten veraltete Daten, aber auch mangelnde Ressourcen bei den beteiligten Parteien wie Schadenregulierern und Bauunternehmen ausgemacht. Sie empfehlen, das Thema schnell anzugehen, da auch in Europa eine Zunahme von Extremwetterereignissen zu erwarten ist.

KI macht Kunden anspruchsvoller

Künstliche Intelligenz (KI) wird in immer mehr Bereichen des Alltags dafür sorgen, dass Verbraucher in den Genuss hochgradig personalisierter und individueller Angebote kommen. Kunden erwarten das zunehmend auch von Versicherern, waren sich Expertinnen und Experten auf einer SZ-Fachveranstaltung einig. Den von Kostendruck und demografischem Wandel belasteten Versicherern kann KI wiederum dabei helfen, die veränderten Erwartungen zu erfüllen.

Bäte lobt Allianz Commercial

Allianz-Chef Oliver Bäte lobt in einem vorab veröffentlichen Manuskript zu seiner Rede für die Hauptversammlung am 8. Mai die Entwicklung des Konzerns. Es habe sich nicht nur das Geschäftsergebnis verbessert, sondern auch das Maß der Vereinheitlichung und der Prozessoptimierung. Besonders hebt Bäte die Einführung der Marke Allianz Commercial und den Einsatz neuer Technologien hervor.

Was den Einsatz von KI im Underwriting erschwert

Die Underwriting-Prozesse von Versicherern können durch künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen (ML) schneller und präziser werden. Doch viele Unternehmen stehen beim Einsatz der Technologie noch vor Herausforderungen, zeigt ein aktueller Bericht der Unternehmensberatung Capgemini. Regulatorische Rahmenbedingungen und der Fachkräftemangel erschweren den Einsatz erheblich.

United Health zahlt 22 Mio. Dollar Lösegeld

Der US-Krankenversicherer United Health hat Lösegeld in Höhe von 22 Mio. Dollar an eine Hackergruppe gezahlt. Konzernchef Andrew Witty bestätigte die Zahlung jetzt vor dem Finanzausschuss des US-Senats. Betroffen war das Tochterunternehmen Change Health, das für digitale Lösungen in der Zahlungsabwicklung und bei elektronischen Rezepten zuständig ist.

Mehr Mut zur KI

 Digitaler Dienstag  Damit künstliche Intelligenz (KI) in der Versicherungsbranche erfolgreich zum Einsatz kommen kann, muss sich der Fokus in der Diskussion stark verändern. Weg von der Debatte über die Genauigkeit der Modelle auf der Nachkommastelle, hin zu einer Diskussion, was es an Grundvoraussetzungen braucht, um überhaupt KI in Konzernen erfolgreich einsetzen zu können.

Warum ich kein CDO werden will

 Digitaler Dienstag  Den Chief Data Officers (CDO) kommt bei Versicherern eine immer größere Rolle zu. Sie sind wichtige Gestalter des Wandels. Allerdings bekommen sie gemessen an ihrer Bedeutung oft noch zu wenig Aufmerksamkeit. Außerdem machen komplexe Strukturen und Abhängigkeiten die Aufgabe schwierig. Um die Position zu stärken, wäre es sinnvoll, sie nicht weiter unterhalb des Chief Information Officer oder des Chief Operating Officer anzusiedeln, sondern auf Augenhöhe mit Vorstandsmitgliedern.

Vielleicht ist es für die PKV schon zu spät

 Herbert Frommes Kolumne  Weltweit stammt rund ein Viertel aller Daten, die neu produziert werden, aus dem Gesundheitswesen. Aber beim Umgang mit diesen Daten haben sowohl die Akteure im Gesundheitswesen als auch die Versicherer gewaltige Probleme – nicht nur in Deutschland. Für die deutschen privaten Krankenversicherer (PKV) ist das Problem aber besonders kritisch, weil die meisten schlicht zu klein sind für die nötigen Investitionen. Sie müssen dringend große Verbünde zur Datenverarbeitung und Analyse schaffen, wenn sie nicht abgehängt werden wollen.

WordPress Cookie-Hinweis von Real Cookie Banner