Angesichts des heftigen Wettbewerbs unter den Anbietern sind die Preise für Kunstversicherungen seit Jahren rückläufig. Allerdings steigen die Werte von Gemälden, Skulpturen oder Installationen kontinuierlich an. Für die Versicherer bedeutet das, dass sie höhere Werte zu wesentlich geringeren Prämien versichern müssen als vor zehn Jahren. Das Geschäft ist nur deswegen auskömmlich, weil es im Kunstbereich ziemlich wenige Schäden gibt. … Lesen Sie mehr ›
Leute – Aktuelle Personalien Ergo-Chef Markus Rieß besetzt eine weitere zentrale Stelle im Unternehmen neu. Nach Informationen des Versicherungsmonitors soll künftig Andreas Lampersbach die Kommunikation der Munich Re-Tochter leiten. Er war bis November Pressesprecher bei VW und mehrere Jahre bei der VW-Tochter MAN. Mit Lampersbach holt Rieß schon wieder einen wichtigen Mitarbeiter, der nicht aus der Versicherungsbranche stammt. … Lesen Sie mehr ›
Leute – Aktuelle Personalien Der Versicherer Ergo hat mit Tomasz Smaczny einen neuen Chief Information Officer gefunden. Er folgt auf Bettina Anders, die bereits Mitte des Jahres angekündigt hatte, das Unternehmen zum Jahresende verlassen zu wollen. Der gebürtige Pole Smaczny, der in Australien aufgewachsen ist, kommt nicht aus der Versicherungsbranche, kann aber viel IT-Erfahrung vorweisen. Unter anderem hat er schon beim Tourismuskonzern Thomas Cook die IT verantwortet. … Lesen Sie mehr ›
Leute – Aktuelle Personalien Markus Rieß stellt die ersten personellen Weichen bei der Munich Re-Tochter Ergo. Harald Christ soll am 1. Juli 2016 neuer Vertriebschef des Konzerns werden. Er kommt von der Postbank und hat auch davor vor allem bei Banken und in der Schiffsfinanzierungsbranche gearbeitet. Christ ersetzt bei Ergo Rolf Wiswesser, der das Unternehmen im August 2015 verlassen hat. … Lesen Sie mehr ›
Seit zwei Monaten ist Markus Rieß Chef der Ergo. Jetzt hat er zum ersten Mal der Belegschaft mitgeteilt, wo er seine Schwerpunkte in den kommenden Monaten sieht. Das Schreiben ist lang, bleibt aber unkonkret und ist in manchen Teilen kryptisch. Klar ist: Ergo will den Gewinn erhöhen, die Marktanteilsverluste stoppen, die Kosten senken, die Struktur vereinfachen und die Digitalisierung voranbringen. Über mögliche Auswirkungen auf Arbeitsplätze sagt das Papier nichts. Im Ausland fährt das Unternehmen eine differenzierte Strategie – Zukäufe in Asien, Konsolidierung in Osteuropa. … Lesen Sie mehr ›
Dokumentation In einem Schreiben an Mitarbeiter und Vertreter stimmt Ergo-Chef Markus Rieß Belegschaft und Vertriebe auf die anstehenden Veränderungen im Unternehmen ein. Seit zwei Monaten ist der frühere Chef der Allianz Deutschland in Düsseldorf, zusätzlich zu seiner Rolle als Vorstand der Muttergesellschaft Munich Re. Konkrete Umsetzungsschritte nennt Rieß noch nicht, es bleibt bei allgemeineren Ankündigungen. Im Folgenden dokumentiert der Versicherungsmonitor das Schreiben des Ergo-Chefs. … Lesen Sie mehr ›
Der weltweit größte Rückversicherer Munich Re sieht sich auf die Einführung der neuen EU-Eigenkapitalregeln Solvency II gut vorbereitet. Ende 2014 kam der Konzern nach den neuen Kapitalanforderungen auf eine Solvabilitätsquote von 277 Prozent. Das ist sogar mehr als die 242 Prozent nach den bisherigen Regeln. Munich Re ist optimistisch, dass seine Lebensversicherer keine Erleichterungen beim Übergang auf Solvency II in Anspruch werden nehmen müssen. Langfristig hofft der Konzern auf eine steigende Nachfrage nach Rückdeckungen durch die neuen Regeln. … Lesen Sie mehr ›
Der Versicherer Ergo verkauft seine italienische Tochtergesellschaft Ergo Italia an den Finanzinvestor Cinven. Damit verringert die Munich Re-Tochter den Kapitalbedarf, der wegen der Zinsgarantien des italienischen Lebensversicherers besonders hoch ist. Die Reduktion liegt dem Management sehr am Herzen – dafür akzeptiert es sogar, dass der Verkauf zu einem Verlust führt. Der wird den Ergo-Gewinn im laufenden Jahr treffen. Allerdings erwarten Investoren ohnehin, dass der erste Teil der Aufräumarbeiten des neuen Ergo-Chefs Markus Rieß sich im Ergebnis niederschlägt. Nachtrag vom 23. November 2015, 15:54: Stellungnahme von Cinven. … Lesen Sie mehr ›
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Die neue GDV-Kampagne zum demografischen Wandel – Die verflixten 7 Jahre. … Lesen Sie mehr ›
Der Rückversicherer Munich Re hat im dritten Quartal deutlich weniger verdient als Analysten erwartet hatten, bleibt aber bei seiner Gewinnprognose von mehr als 3 Mrd. Euro für das volle Jahr. Die Schadenlast war in der Rückversicherung moderat, in der Erstversicherung litt der Konzern unter Großfeuern. Hauptproblem sind die Kapitalerträge, die wegen der niedrigen Zinsen stetig zurückgehen. Munich Re-Vorstand und Ergo-Chef Markus Rieß hatte seinen ersten Presseauftritt nach dem Wechsel von der Allianz, wollte aber zur Strategie nichts sagen. Das soll Anfang des zweiten Quartals 2016 geschehen. … Lesen Sie mehr ›
Die deutsche Generali wird die Verwaltung von Lebensversicherungsbeständen mit hohen Zinsgarantien von dem aktuellen Neugeschäft trennen. Das sagte Konzernchef Giovanni Liverani auf einer Fachtagung in München. Liverani schloss dabei einen externen Run-off der Altverträge nicht aus. Der Manager hatte im Mai bekanntgegeben, sich weitgehend aus dem klassischen Geschäft mit Zinsgarantien zurückzuziehen. Er forderte die anwesenden Versicherungsmanager auf, neue Angebote zu entwickeln, auch wenn sie bestehende Produkte kannibalisieren könnten. Ansonsten würde die Versicherungswirtschaft von Start-Ups kannibalisiert. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Seit Mittwoch arbeitet Markus Rieß als Vorstandsvorsitzender der Munich Re-Tochter Ergo. In der Münchener Muttergesellschaft setzt man die größten Hoffnungen auf den Mann, der bei der Allianz Deutschland vieles richtig gemacht hat und jetzt die angeschlagene Ergo auf Kurs bringen soll. Leicht wird das nicht, auch wenn Rieß anders als Vorgänger Torsten Oletzky neben seinem Chefposten in Düsseldorf gleichzeitig Mitglied des Vorstands der Muttergesellschaft in München ist. Es besteht die sehr reale Möglichkeit, dass Rieß in Düsseldorf scheitert – wenn er die Belegschaft nicht mitnehmen kann. … Lesen Sie mehr ›
Die Munich Re-Tochter Ergo gibt im Neugeschäft die klassische Lebensversicherung zum Jahresende weitgehend auf. Das sagte Vorstand Clemens Muth im Interview mit SZ und Versicherungsmonitor. Auch die eigene Pensionskasse wird für das Neugeschäft geschlossen. Auch Riester-Renten werden künftig nur noch mit kapitalmarktorientierten Produkten verkauft. Ergo reagiert, so Muth, auf das zunehmende Desinteresse der Kunden und auf die Tatsache, dass Policen mit Garantien den Anbietern keine Gewinne mehr ermöglichen. … Lesen Sie mehr ›
Nachdem der Rückversicherer Munich Re seine Gewinnerwartung am Anfang des Jahres auf 2,5 Mrd. Euro bis 3 Mrd. Euro gedämpft hatte, traut er sich jetzt wieder mehr zu. Beflügelt von einem guten zweiten Quartal will der Konzern jetzt mindestens 3 Mrd. Euro verdienen. Das Umfeld, in dem sich das Unternehmen bewege, sei aber nach wie vor sehr herausfordernd, warnte Chef Nikolaus von Bomhard. Er setzt große Hoffnungen auf den Wachstumsmarkt Asien. … Lesen Sie mehr ›