Axel Kleinlein, Chef des Bundes der Versicherten, hält die Mindestzuführungsverordnung für reformbedürftig. Insbesondere die Risikogewinne, die Versicherer einstreichen, seien ungerechtfertigt hoch. Ergo Leben-Vorstand Johannes Lörper hält dagegen. Er glaubt allerdings auch nicht, dass es hier eine schnelle Neuregelung geben wird.
Archiv ‘Ergo’
Ergo will Industriegeschäft ausbauen
Die Munich Re-Tochter Ergo will in der Gewerbe- und Industrieversicherung zulegen, vorrangig mit Kunst-, Veranstaltungs- und Kautionspolicen. Auch auf das neue Lebensversicherungsprodukt setzt Ergo-Chef Torsten Oletzky große Hoffnungen. Bisherige Verkaufserfolge sind allerdings mäßig. Die Mutter Munich Re kann sich über eine verdoppelte Dividende freuen.
Ergo: Machtzuwachs für Muth
Clemens Muth übernimmt zusätzlich zu seinem Chefposten beim Krankenversicherer DKV auch das Ruder bei Ergo Leben und Victoria Leben. Der bisherige Vorstandsvorsitzende der beiden Gesellschaften Daniel von Borries soll sich auf die Führung der Ergo Direkt und auf die Kapitalanlagen der Ergo-Gruppe konzentrieren.
Big Data: Im Ausland ein Trend, in Deutschland gefürchtet
Im Ausland zapfen Versicherer bereits neue Datenquellen wie Facebook oder GPS-Daten an. Hierzulande ist Big Data noch ein Schreckgespenst. Denn Kunden assoziieren das Thema mit Datenschnüffelei und Versicherer fürchten Imageschäden. IT-Fachleute raten zu mehr Mut, Big Data-Lösungen zu erforschen. Hier schlummere Potenzial, das richtig genutzt keine Gefahr darstellt.
Schinnenburg wechselt zur Ergo
Der ehemalige Geschäftsführer von Morgen & Morgen, Stephan Schinnenburg, wird Vorstand für das Maklergeschäft in der neugeschaffenen Ergo-Vertriebsgesellschaft EBV. Er löst Rolf Bauernfeind ab, der das Unternehmen verlässt.
Stromberg: Büro ist wie Krieg
Geschrieben von Lea Deuber.
Jahrelang lief die Serie „Stromberg“ über den Abteilungsleiter der fiktiven Versicherung Capitol erfolgreich im Fernsehen. Diese Woche kommt der Kinofilm. Ein großer Wurf ist der Film nicht, liefert aber zwei Stunden soliden Bürowahnsinn.
Oletzky: „Es ist eine reine Insider-Diskussion“
Ergo-Chef Torsten Oletzky glaubt nicht, dass die neuen Produkte mit modifizierten Garantien für die Kunden unverständlich sind. Es seien die an die klassische Lebensversicherung gewöhnten Fachleute, die Verständnisprobleme hätten. Klassische Policen hält Oletzky für aggressiv bepreist.
Ergo: „Die Griechen erkennen, dass sie privat vorsorgen müssen“
Theodoros Kokkalas ist Chef der Ergo Griechenland und der Ergo Türkei. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor spricht er über die Unterschiede zum deutschen Versicherungsmarkt, erfolgreiches Krisenmanagement und positive Aspekte der Krise für das Versicherungsgeschäft.
Lohrmanns Verunsicherung XXI
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Die Folgen des Zinstiefs
Ergo erweitert den Konzernvorstand
Bei Ergo zieht DKV-Vorstand Silke Lautenschläger Anfang nächsten Jahres in den Vorstand ein, wo das Ressort Kunden- und Vertriebsservice neu für sie geschaffen wurde. Auch die HUK24 erhält mit Daniel Thomas einen neuen Vorstand.
Von Borries führt Ergo Direkt
Ergo-Vorstand Daniel von Borries wird neuer Chef der Ergo Direkt in Nürnberg. In Hannover übernimmt Andreas Fabry das Ressort Vertrieb und Marketing im Vorstand der Hannoverschen. Ace hat einen neuen Direct Marketing Manager für Deutschland.
Ergo Direkt-Chef Endres geht
Peter Endres, seit zehn Jahren Chef des Versicherers Ergo Direkt in Nürnberg verlässt das Unternehmen. Der Ergo-Konzern will die Nürnberger Tochter enger in das Gesamtkonzept einbinden, da ist für den sehr selbstständigen Endres offenbar kein Platz mehr.
DDR-Policen: Allianz will Kunden umstellen
Die Allianz stellt Besitzer von alten DDR-Wohngebäudepolicen in hochwassergefährdeten Regionen vor die Wahl: Entweder sie zahlen höhere Prämien und Selbstbehalte, oder sie verlieren ihren Versicherungsschutz.
Perspektive ohne Garantiezins
Nach der Munich Re-Tochter Ergo hat jetzt auch der Marktführer Allianz eine neue Lebensversicherung ohne Garantiezins auf den Markt gebracht. Anders als der Vertrag von Ergo, der stark an eine Fondspolice erinnert, bleibt der Münchener Versicherer der Welt der klassischen Policen treu.
Lebensversicherung ohne Garantie rechtlich problematisch
Der Kölner Versicherer Gothaer sieht mögliche rechtliche Probleme bei Lebensversicherungen ohne den klassischen Garantiezins. „Aus unserer Sicht befinden wir uns da formaljuristisch in einer Grauzone“, sagte Vorstandschef Werner Görg. Die Gothaer denkt darüber nach, ob sie ähnlich wie Allianz und Ergo eine Police ohne lebenslange Garantie auf den Markt bringen wird.













