Herbert Frommes Kolumne Bei den Ergebnissen für 2024 unterscheiden sich Allianz und Munich Re stark von vielen anderen Gesellschaften. Supergewinne und Rekorddividenden hier, Stagnation oder sogar Verluste dort. Die Ursachen dieser Spaltung des Marktes sind noch nicht klar. Aber wenn sie lange anhält, kommt die Einheit der Branche unter Druck. … Lesen Sie mehr ›
Die Allianz ist in Deutschland mit Abstand der Versicherer mit der stärksten Marke, gefolgt von der HUK-Coburg und der Ergo. Das zeigt eine repräsentative Studie des Marktforschungsunternehmens Splendid Research aus Hamburg. Das beste Image unter den 19 untersuchten Versicherern hat indes ein anderes Unternehmen: Die R+V, die zur genossenschaftlichen Finanzgruppe zählt, schneidet hier am besten ab. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Versicherungsmonitor-Redakteur Okan Mese berichtet regelmäßig über Versicherer, Makler, Rückversicherer und Politik. Manchmal arbeitet Mese auch mit einer ganz anderen Form: Er nimmt in seinem Insurance Rap die Branche aufs Korn, aufgenommen im Studio des Versicherungsmonitors in Köln. Beim aktuellen Rap geht es um die Kfz-Versicherer – von HUK-Coburg bis zu VHV, LVM und Allianz. … Lesen Sie mehr ›
Legal Eye – Die Rechtskolumne Für die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung gab es bislang keine Musterbedingungen. Aufgrund der Vielzahl der verschiedenen Berufsrisiken – die teilweise eine Pflichtversicherung erfordern – war es schwer, einen Überblick über die Bedingungslandschaft zu gewinnen. Dies soll sich nun durch die kürzlich vom Versichererverband GDV veröffentlichten Musterbedingungen „AVB VH“ ändern. Sie sind unverbindlich, bieten Marktteilnehmern aber eine gewisse Orientierung und tragen damit zur Vereinheitlichung der Bedingungswerke bei. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Bei Ergo sind 7.000 Tarife bei den Lebensversicherern im internen Run-off, beim Abwicklungsspezialisten Athora rund 1.000. Die deutschen Lebensversicherer müssen mit enormen Altlasten fertig werden. Denn diese Tarife müssen über kurz oder lang auf neue IT-Systeme umgestellt werden. Wenn die Finanzaufsicht BaFin an ihrer rigiden Position festhält, dass dies auf den Cent genau geschehen muss, haben kleine und mittelgroße Lebensversicherer keine Chance. … Lesen Sie mehr ›
Die schweren Brände in Los Angeles im Januar 2025 werden den Rückversicherer Munich Re voraussichtlich mit 1,2 Mrd. Euro belasten. Munich Re-Chef Joachim Wenning sprach vom teuersten Waldbrandschaden in der Geschichte der Munich Re und des Versicherungsmarktes insgesamt. Dennoch will der Rückversicherer nicht von seinem Ziel abrücken, in diesem Jahr einen Gewinn nach Steuern von 6 Mrd. Euro zu erwirtschaften. Schon im vergangenen Jahr hat die Munich Re 5,7 Mrd. Euro verdient, rund 700 Mio. Euro mehr als ursprünglich geplant. … Lesen Sie mehr ›
Komplexität und Dauer der Migration von Versicherungsbeständen haben maßgeblich damit zu tun, dass dabei kein einzelner Kunde schlechter, aber auch nicht besser gestellt werden darf. Der frühere Ergo-Manager Frank Wittholt, heute für die Lebensversicherungsplattform Afida von Adesso tätig, wünscht sich von der Aufsicht eine Abkehr von diesem auf „Cent-Genauigkeit“ ausgelegten Prinzip. Der Fokus sollte stärker auf dem Kollektiv liegen, forderte er bei der Run-off-Konferenz der Süddeutschen Zeitung in Hamburg. … Lesen Sie mehr ›
Die rasanten Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) mögen Unternehmen dazu verleiten, auf eine gewisse Ruhe nach dem Sturm zu warten, den der öffentliche Start von ChatGPT Ende 2022 ausgelöst hat. Das ist der falsche Weg, glaubt Ergo-Digitalvorstand Mark Klein. Allein aufgrund des Fachkräftemangels bleibe den Unternehmen kaum etwas übrig, als mit den Entwicklungen Schritt zu halten und sich ausgiebig mit der Technologie zu befassen, sie auszuprobieren und den Einsatz weiter zu optimieren. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Die Munich-Re-Tochter Ergo will die Migration ihrer Lebensversicherungs-Altbestände bis 2030 abgeschlossen haben. Das sagt Ergo-Vorstand Christian Molt im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Seit der Entscheidung über das Projekt im Jahr 2017 wären dann rund 14 Jahre vergangen. Molt erläutert, warum IBM nicht mehr Generalunternehmer für das Projekt ist und warum er glaubt, dass die neue Plattform auch für andere Lebensversicherer attraktiv ist. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Karsten Crede hat das Beratungsunternehmen Crede & Company gegründet, das Versicherer und die Kfz-Industrie beraten will. Crede war einst VW-Manager und später Vorstand bei Allianz und Ergo, er gilt als Experte für die Kfz-Versicherung auch aus Herstellersicht. Das neue Unternehmen kooperiert mit renommierten Unternehmen wie Porsche, PwC und SAP. … Lesen Sie mehr ›
Die Versicherungsbranche gilt als langsam und bürokratisch. Damit sollten sich die Anbieter nicht abfinden, forderten Expertinnen beim Versicherungstag der Süddeutschen Zeitung auf Schloss Bensberg. Die Versicherer müssen schneller werden und sollten nicht auf ihre Komplexität stolz sein, sagte Allianz-Vorständin Lucie Bakker (Bild). Im Bewerbungsgespräch mit den heiß umworbenen Nachwuchskräften sollten die Unternehmen zudem nicht ständig über ihr schlechtes Image reden, findet Ergo-Vorständin Lena Lindemann. … Lesen Sie mehr ›
Leute – Aktuelle Personalien Die Assistance-Tochter des Versicherungskonzerns Allianz will ordentlich wachsen und ändert dafür ihr Führungsteam. Neue Posten in der Vorstandsriege erhalten Laurent Floquet als Chief Operating Officer, Beatriz Corti als Chief Officer für Mobilität und Assistance sowie Clara Silvestri als Chief Transformation Officer. Personelle Neuerungen gibt es auch bei der ADAC Versicherung. … Lesen Sie mehr ›
Legal Eye – Die Rechtskolumne Das Insolvenzgeschehen ist ein, wenn nicht gar der wesentliche Risikotreiber für Manager und ihre D&O-Versicherer. Manche D&O-Versicherer versuchen daher, sich im Fall der Insolvenz versicherter Unternehmen schnellstmöglich von dem Risiko zu trennen. Die im Markt verwendeten Klauseln reichen von Sonderkündigungsrechten bis hin zu sogenannten Insolvenzlösungsklauseln, die eine automatische Vertragsbeendigung bei Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens vorsehen. Der Bundesgerichtshof hat die Wirksamkeit einer solchen Klausel verneint. Das Urteil hat über den Einzelfall hinaus Auswirkungen. … Lesen Sie mehr ›
Digitale Trends wie KI-Assistenten, generative KI oder Robotik beeinflussen viele Branchen – oder werden das definitiv in den kommenden Jahren tun. Auch für Versicherer bergen Tech-Tools große Chancen, aber auch Herausforderungen. Die Gesellschaften müssen auf die sich veränderten Kundenbedürfnisse reagieren, können sich aber so einen Wettbewerbsvorteil verschaffen und neue Geschäftsmodelle entwickeln. Welche Trends in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle in der Branche spielen werden, haben Ergo und die Agentur Space and Lemons Innovations in ihrem aktuellen Tech-Report untersucht. … Lesen Sie mehr ›
Überschwemmungen in Spanien, Nahost-Krieg, die Wiederwahl von US-Präsident Donald Trump, eine schwächelnde Wirtschaft und der Bruch der Ampel-Koalition: Im Jahr 2024 ist einiges passiert – auch in der Versicherungswirtschaft. Inspiriert von der Fusion von Barmenia und Gothaer kündigen einige kleinere Versicherer Zusammenschlüsse an und der Assekuradeur Cogitanda wird insolvent. In den USA wird der United Healthcare-Chef Brian Thompson erschossen. Hier der letzte Teil unseres dreiteiligen Jahresrückblicks. … Lesen Sie mehr ›