Archiv ‘Fusion’

Ostangler und Schwarzwälder wollen fusionieren

Die Versicherungsvereine Ostangler Brandgilde und Schwarzwälder Versicherung wollen sich zusammenschließen. Im Laufe des Jahres 2026 soll die Fusion abgeschlossen sein. Damit wollen die Gesellschaften ihre Kräfte bündeln und die Verwaltung straffen. Der Zusammengang ist auch eine Reaktion auf die wachsenden Herausforderungen im Versicherungsmarkt. Zuvor war die Ostangler bereits mit der Landesschadenhilfe fusioniert.

Helvetia streicht Baloise aus dem Markennamen

Nach der im Dezember 2025 abgeschlossenen Fusion hat sich der Schweizer Versicherer Helvetia Baloise nun für einen einheitlichen Markenauftritt entschieden: Künftig wird er nur unter dem Namen Helvetia firmieren. Der Markenname Baloise wird gestrichen, das kostet allein im laufenden Jahr mehr als 1 Mrd. Schweizer Franken (1,1 Mrd. Euro) an Abschreibungen auf den Markenwert.

Meistgeklickt: Die Nürnberger wird verkauft

Es begann mit einer kryptischen Adhoc-Meldung im Mai 2025: Der Vorstand der kriselnden Nürnberger stellte die Unabhängigkeit des Unternehmens zur Disposition. Im August wird klar: Der Versicherer wird verkauft, er verhandelt mit der Vienna Insurance Group. Dieser Artikel war im Jahr 2025 das meistgelesene Stück des Versicherungsmonitors. Aber auch die Fusion von Helvetia und Baloise sowie die anhaltende Konsolidierung im Maklermarkt stießen auf großes Leserinteresse.

Barmenia Gothaer will 2026 Millionen in KI investieren

Der fusionierte Konzern Barmenia Gothaer will im kommenden Jahr mehr als 30 Mio. Euro in künstliche Intelligenz (KI) investieren. Einen Stellenabbau aufgrund des KI-Einsatzes, wie Allianz Partners ihn angekündigt hat, soll es aber nicht geben, sagten die CEOs Andreas Eurich und Oliver Schoeller beim Jahresabschlussgespräch. Mit dem ersten vollen Jahr des fusionierten Unternehmens waren sie zufrieden. Die Barmenia Gothaer wachse in fast allen Sparten stärker als der Markt.

Helvetia Baloise baut bis zu 2.600 Stellen ab

Der frisch fusionierte Versicherer Helvetia Baloise baut im Zuge der Umstrukturierung des Konzerns Stellen in vierstelliger Höhe ab. Bis zu 2.600 Jobs sollen durch den Zusammenschluss wegfallen und so die Profitabilität des Unternehmens steigern. Der Löwenanteil entfällt dabei auf die Schweiz, aber auch Deutschland ist betroffen.

Neue Führung und neue Zahlen für Helvetia Baloise

Die Fusion der Schweizer Versicherer Baloise und Helvetia ist durch. Das führt auch zu großen Umwälzungen in den Führungsetagen der deutschen Töchter. Neuer Vorstandsvorsitzender des fusionierten Unternehmens ist Jürg Schiltknecht, bisher Vorstandsvorsitzender von Baloise in Deutschland. Doch nicht alle bisherigen Vorstände haben einen Platz im neuen Gremium bekommen. Drei von ihnen haben das Unternehmen verlassen. Auch für die Rechnungslegung nach IFRS hat die Fusion einige Folgen.

Deutschlandchef der Helvetia geht

Leute – Aktuelle Personalien

Nach dem offiziell am 5. Dezember vollzogenen Zusammenschluss von Baloise und Helvetia gibt es in Deutschland einen prominenten Abgang: Der bisherige Helvetia-Deutschlandchef Volker Steck verlässt das Unternehmen – nach Angaben des Unternehmens und Stecks auf seinen Wunsch. Deutschland ist der einzige Auslandsmarkt der Schweizer Versicherer, in dem bislang beide vertreten sind.

Europäische Versicherungsbranche wächst stark

Exklusiv

Die größten Versicherer Europas haben ein starkes Jahr hinter sich: Laut der European Insurance Study 2025 des Beratungsunternehmens Zeb stieg der Umsatz der 25 größten Versicherer 2024 um 8,5 Prozent auf 652 Mrd. Euro. Ihre Gewinne legten seit 2022 um fast 80 Prozent zu, getrieben von höheren Zinsen, einer Markt­erholung und effizienteren Prozessen. Zudem zeigt sich eine zunehmende Konsolidierung.

Helvetia vor Fusion mit Baloise auf Kurs

Die Helvetia aus der Schweiz hat bei ihrem voraussichtlich letzten Halbjahresergebnis vor der Fusion mit der Baloise gute Zahlen vorgelegt. Das Gesamtergebnis der Gruppe stieg gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 24 Prozent auf 320,1 Mio. Franken (341,8 Mio. Euro) und auch die Schaden- und Kostenquote verbesserte sich. Das Unternehmen sieht sich auf gutem Kurs, um den Zusammenschluss mit dem Konkurrenten noch in diesem Jahr abschließen zu können.

Sompo übernimmt Aspen

Die japanische Sompo-Gruppe setzt ihre internationale Expansion fort. Sie übernimmt den Bermuda-Versicherer Aspen, der mehrheitlich dem Investor Apollo Capital Management gehört. Von dem 3,5 Mrd. Dollar (3,0 Mrd. Euro) schweren Deal erhofft sich Sompo eine Stärkung seiner Präsenz in der internationalen Schaden- und Unfallversicherung. Die von den Vorständen der beiden Unternehmen beschlossene Transaktion soll im ersten Halbjahr 2026 abgeschlossen sein.

Fusion von Ostangler Brandgilde und LSH ist perfekt

Die beiden norddeutschen Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit Ostangler Brandgilde und Landesschadenhilfe Versicherung (LSH) haben ihre Ende 2024 angekündigte Fusion rückwirkend zum 1. Januar 2025 perfekt gemacht. Der neue Versicherer mit einem Prämienvolumen von gut 80 Mio. Euro firmiert als Ostangler Brandgilde VVaG, der Hauptsitz ist Kappeln. Die Marke LSH bleibt als Assekuradeur erhalten.

WordPress Cookie-Hinweis von Real Cookie Banner