Munich Re musste bei den Verhandlungen mit den Kunden zum 1. Januar Preissenkungen von 1,5 Prozent hinnehmen – nach Ansicht von Analysten ist das angesichts der allgemeinen Preisentwicklung eine positive Überraschung. Der Konzern legte auch erste Zahlen für das Jahr 2013 vor. Der Umsatz ging währungsbedingt leicht zurück, der Gewinn stieg moderat, weil Sonderfaktoren halfen.
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Oletzky: „Es ist eine reine Insider-Diskussion“
Ergo-Chef Torsten Oletzky glaubt nicht, dass die neuen Produkte mit modifizierten Garantien für die Kunden unverständlich sind. Es seien die an die klassische Lebensversicherung gewöhnten Fachleute, die Verständnisprobleme hätten. Klassische Policen hält Oletzky für aggressiv bepreist.
Generali-Chef Greco fordert Umdenken
Versicherer müssen sich anpassen, wenn sie überleben wollen, glaubt Generali-Chef Mario Greco. Die Kosten müssen runter, die Investitionsmöglichkeiten besser werden und die Digitalisierung muss sich durchsetzen. In diesem Zusammenhang forderte Greco europaweite Staatsanleihen, um die Fokussierung der Versicherer auf ihre Heimatmärkte aufzubrechen.
Assekurata: Mehr Milliarden für die Zinszusatzreserve
Die deutschen Lebensversicherer müssen 2014 mit einer Belastung von acht bis zehn Milliarden Euro für die Zinszusatzreserve rechnen. Das hat die Ratingagentur Assekurata berechnet. Im Vorjahr waren es rund sieben Mrd. Euro, so Assekurata. Außerdem: Die Verzinsung in der Rentenversicherung sinkt 2014 auf 3,4 Prozent. Im Vorjahr waren es noch 3,6 Prozent.
Fitch: Potenzielle Herabstufungen wegen Kapitalanlagen
Europäische Versicherer legen auf der Suche nach Rendite für ihre Kapitalanlagen heute risikoreicher an als noch vor wenigen Jahren, vor allem bei den festverzinslichen Anlagen. Zwar könnten die meisten Unternehmen damit umgehen, allerdings bestehe das Risiko von Herabstufungen von Ratings, erwartet die Ratingagentur Fitch. Alternative Investments in Infrastruktur und Energie könnten einen Ausweg bieten.





