Nach den Überschwemmungen in Süddeutschland ist die Diskussion um eine Pflichtversicherung in Deutschland wieder aufgeflammt. Der Rückversicherer Munich Re würde ein solches Obligatorium begrüßen, betonte Munich Re-Vorständin Clarisse Kopff beim Rückversicherungstreffen in Baden-Baden. Allerdings müsste dabei eine risikoadäquate Bepreisung gewährleistet sein. Genug Kapazität für eine Pflichtversicherung sei auch ohne staatliche Auffanglösung vorhanden, glaubt sie. Von der Deckung von Frequenzschäden will sich der Rückversicherer auch in dieser Erneuerung fernhalten. … Lesen Sie mehr ›
Die deutschen Autoversicherer werden 2024 für jeden eingenommenen Euro 1,06 Euro für Schäden und Verwaltungskosten aufwenden. Der Lobbyverband der Versicherungsbranche GDV erwartet in der Folge den zweiten Milliardenverlust in Folge für die Sparte. Und auch 2025 dürften die Anbieter angesichts der steigenden Reparaturkosten in den roten Zahlen landen. Der Rückversicherer E+S prophezeit einen weiteren Preisanstieg. … Lesen Sie mehr ›
Die Allianz fordert einen besseren Schutz von Fußgängern und Radfahrern in Städten und richtet konkrete Forderungen an Politik, Fahrzeughersteller und Transportunternehmen. Angesichts der steigenden Zahl von Verkehrstoten müsse insbesondere die Sicherheitsausstattung von Transportern und Lkws verbessert werden, mahnte Christian Sahr, Geschäftsführer des Allianz Zentrum für Technik (AZT), auf dem 12. Autotag des Versicherers in Ismaning an. Die Münchener wollen zudem einen Gebrauchtteilemarkt in Deutschland etablieren. … Lesen Sie mehr ›
Die Sparkassen Direktversicherung (S-Direkt) kooperiert bei Kfz-Versicherungen jetzt mit dem Maklerpool Fonds Finanz. S-Direkt, eigentlich ein Direktversicherer, hat einen sehr geringen Marktanteil und will diesen durch die Zusammenarbeit offenbar ausbauen. Das Unternehmen arbeitet auch bislang schon mit Vergleichsportalen und Maklerpools zusammen. Es hat im Vorjahr eine Schaden- und Kostenquote von 105,7 Prozent aufgewiesen und damit besser als der Markt abgeschnitten, der auf 110,4 Prozent kam. … Lesen Sie mehr ›
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Preisexplosion bei Kfz-Ersatzteilen … Lesen Sie mehr ›
Die Anfang 2024 oft geäußerte Prognose eines sich aufweichenden Industrieversicherungsmarktes hat sich nach Einschätzung des Maklerverbands BDVM bislang nicht bewahrheitet. Bei der Erneuerung zum 1. Januar 2025 werde es erneut heiß zugehen, erwartet BDVM-Vizepräsident Thomas Haukje. Besonders groß seien die Probleme in der Sach- und in der Kfz-Versicherung. In der D&O-Sparte habe sich die Situation dagegen zur zum Vorteil der Kunden gewandelt. … Lesen Sie mehr ›
Laut einer Umfrage der ADAC Autoversicherung will mehr als die Hälfte der deutschen Autofahrer ihren Kfz-Versicherer wechseln. Zur Wechselsaison, in der viele Anbieter die Preise stark erhöhen wollen, kommen diese Ergebnisse nicht überraschend. Die Allianz, der Mehrheitseigner der ADAC Autoversicherung, hat eine großangelegte Werbekampagne gestartet, um dem Marktführer HUK-Coburg Kunden abzujagen. … Lesen Sie mehr ›
Digitaler Dienstag Die Kfz-Versicherungssparte bietet sich für die Digitalisierung förmlich an. Sie ist groß genug, um für die wesentlichen Marktteilnehmer signifikante Investitionen in neue Technologie zu rechtfertigen, und auf der Vertriebsseite ist sie wie gemacht für digitale Lösungen. Auf Seiten der Versicherer scheint es dennoch nicht ganz so rund zu laufen. Einige geben mit ihren Digitaltöchtern die Kfz-Versicherung gerade auf. Heißt es also wie im Monopoly-Spiel noch einmal „Gehe zurück auf Los“? … Lesen Sie mehr ›
Der Trend zu steigenden Kosten für Kfz-Ersatzteile setzt sich fort. Der Lobbyverband der Versicherungsbranche GDV hat berechnet, dass die Preise zuletzt um durchschnittlich 6,2 Prozent zugelegt haben. Das verstärkt den Druck auf die Autoversicherer, die weiter in den roten Zahlen sind. Für 2024 erwartet der GDV einen Verlust von 2 Mrd. Euro. Möglicherweise kommen in der Zukunft vermehrt gebrauchte Teile zum Einsatz. … Lesen Sie mehr ›
Wildunfälle nehmen in Deutschland zu und werden für die deutschen Kfz-Versicherer immer teurer: Sie mussten im vergangenen Jahr fast 1,1 Mrd. Euro dafür ausgeben, rund 135 Mio. Euro mehr als im Jahr zuvor, berichtet der Versichererverband GDV. Auch hier machen sich die steigenden Teile- und Werkstattkosten bemerkbar. … Lesen Sie mehr ›
Vor 20 Jahren Im September 2004 startete die Allianz einen Preiskrieg in der Kfz-Versicherung. Die HUK-Coburg antwortete mit ebenfalls reduzierten Preisen. Der Gerling-Konzern war in Gesprächen mit Talanx über eine Übernahme, und der Rückversicherer Converium schien Ende des Monats nach einer schweren Krise gerettet. Die Sparkassen versuchten, die Neue Leben nach deren Übernahme durch Talanx aus ihren Filialen herauszuhalten. … Lesen Sie mehr ›
Das Vergleichsportal Verivox meldet kurz vor dem Beginn der Wechselsaison in der Kfz-Versicherung Preiserhöhungen von 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Schon 2023 hatten die Anbieter ihre Preise im zweistelligen Prozentbereich erhöht, doch das hat nicht ausgereicht, um die stark steigenden Kosten für Ersatzteile und Lohnkosten in Werkstätten zu kompensieren. Laut Verivox fallen die Preiszuschläge in der Haftpflicht höher aus als in der hochdefizitären Kaskoversicherung. … Lesen Sie mehr ›
Die Allianz sieht offenbar eine Chance, nach frustrierenden Jahren wegen der aktuellen Schwäche der HUK-Coburg Boden gut zu machen. Allianz-Manager haben Aktienanalysten erklärt, die Schaden- und Kostenquote im Kfz-Geschäft sei 2023 unter 100 Prozent und damit mehr als 10 Prozentpunkte besser als die der HUK-Coburg gewesen. Die Allianz könne es sich leisten, die Preise weniger drastisch als die HUK zu erhöhen, damit könne sie Marktanteile gewinnen, berichtet Berenberg-Analyst Michael Huttner. … Lesen Sie mehr ›
Der Marktführer HUK-Coburg schwört Kunden auf Preiserhöhungen oberhalb von 10 Prozent in der anstehenden Wechselsaison ein. So viel braucht der Markt und auch die HUK, um in absehbarer Zeit wieder in die schwarzen Zahlen zu kommen. Als Preistreiber sieht HUK-Vorstand Jörg Rheinländer vor allem steigende Ersatzteilpreise und Lohnkosten in Werkstätten, aber auch den Klimawandel. Trotz der nötigen Zuschläge will die Gesellschaft unbedingt Preisführer in der Kfz-Versicherung bleiben. … Lesen Sie mehr ›
Die großen Rückstände in der Schadenbearbeitung der Kfz-Versicherer haben in den vergangenen Monaten Schlagzeilen gemacht. Auch Wohngebäudeversicherer kennen das Problem, weiß Uwe Schumacher, Chef des auf die Sparte spezialisierten Assekuradeurs Domcura. Das Unternehmen hat deshalb die Kundenkommunikation und große Teile der Schadenbearbeitung für Leitungswasserschäden mittels künstlicher Intelligenz (KI) automatisiert, sagte Schumacher auf der KI-Tagung in Köln. Der Versicherer HUK-Coburg stellte ebenfalls ehrgeizige Pläne vor. … Lesen Sie mehr ›