Die Provinzial Rheinland rechnet nach den Sturmtief „Ela“ jetzt mit versicherten Schäden von 40 Mio. Euro. Am Dienstag war sie noch von 20 Mio. Euro ausgegangen. Andere Versicherer halten sich noch mit konkreten Schadenschätzungen zurück. Aus Branchenkreisen heißt es, der Gesamtschaden werde sehr wahrscheinlich über 100 Mio. Euro betragen.
Archiv ‘Kfz-Versicherung’
HUK-Coburg: Nur Transparo stört die Langeweile
Die HUK-Coburg hat die Prämieneinnahmen kräftig gesteigert, meldet aber einen rückläufigen Gewinn und begründet das mit den hohen Schäden aus Naturgefahren. In der Autoversicherung wächst das Unternehmen weiter rasant. Das Scheitern des Vergleichsportals Transparo führt der Vorstand auf Fehleinschätzungen zum Internet-Markt und die Zurückhaltung anderer Versicherer zurück. Bei seinen Vertriebsmethoden im öffentlichen Dienst müsse sich die HUK-Coburg keinerlei Vorwürfe machen.
Verivox übernimmt Transparo-Markenrechte
Das Vergleichsportal Verivox übernimmt von der HUK-Coburg die Rechte an den Marken Transparo und Aspect Online. Damit stärkt das Heidelberger Unternehmen, das seine Stärke vor allem in Energiepreisvergleichen hat, seine Präsenz im Versicherungsmarkt. Platzhirsch Check24 hat damit weiterhin einen veritablen Konkurrenten.
Transparo: Ende mit Schrecken
Herbert Frommes Kolumne: Der Versicherer HUK-Coburg schließt das Vergleichsportal Transparo. Der Versuch, eine veritable Alternative zum Marktführer Check24 aufzubauen, ist gescheitert. Es mangelt nicht an Schuldzuweisungen. Sie helfen kaum weiter. Stattdessen müssen sich die Autoversicherer fragen, wie sie mit der Dominanz von Check24 künftig fertig werden – und den Herausforderungen, die Google, Amazon oder Facebook für sie bereithalten.
Kfz-Sparte unter Innovationsdruck – Teil II
Neben Telematik-Tarifen (siehe Teil I) versprechen auch moderne Assistenzsysteme eine Verringerung der Schadenzahlen in der Kfz-Versicherung. Die Versicherer werden die Kostengewinne aber nicht behalten können, sondern in Form niedrigerer Prämien an die Kundschaft weitergeben müssen. Langfristig bedrohen außerdem selbstfahrende Autos das Geschäftsmodell Kfz-Haftpflichtversicherung.
Kfz-Sparte unter Innovationsdruck – Teil I
Die Kfz-Versicherer konnten zur Wechselsaison 2013 noch einmal höhere Preise durchsetzen und haben so etwas Luft gewonnen. Die Branche ist deshalb aber nicht aus dem Schneider. Der Autoversicherungsmarkt befindet sich im Umbruch, die Gesellschaften müssen frische Rezepte gegen neue Wettbewerber und langfristig rückläufige Umsätze finden.
VW greift mit Billigangebot Autoversicherer an
Volkswagen kommt mit einem neuen Niedrigangebot für die Versicherung bestimmter Typen. Es liegt rund 40 Prozent unter vergleichbaren Tarifen von Rivalen. Allerdings: „Allen Einzelkunden“, wie VW behauptet, bietet der Konzern die Deckung nicht an – sie müssen schon 23 Jahre alt sein und mindestens die Schadenfreiheitsklasse 1 bei Kfz-Haftpflicht und Vollkasko haben.
HDI-Gerling zielt auf Opel-Händler
Der Industrieversicherer HDI-Gerling hat eine Zusammenarbeit mit dem Opel Händler Versicherungsservice (OVS) vereinbart. Demnach darf die Gesellschaft den Händlern künftig über den OVS betriebliche Versicherungen anbieten. Neben HDI-Gerling sind bereits Allianz und Helvetia in dem Geschäft aktiv.
VW will eigenen Autoversicherer verbessern
Die neu gegründete Volkswagen Autoversicherung hat im vergangenen Jahr 87.000 Verträge über Autohändler vermittelt. Aus Sicht von Volkswagen Financial Services-Chef Frank Witter besteht aber noch Verbesserungsbedarf bei Preisen und Prozessen. Künftig soll die VW-Police nicht nur beim Autokauf, sondern auch bei Werkstattbesuchen verkauft werden.
Schindewolf geht zu Axa
Hanns Martin Schindewolf wechselt die Seiten: Der ehemalige Versicherungschef des Automobilkonzerns Daimler wird Vorstand bei der Axa. Hier soll er sich unter anderem um das Kfz-Geschäft und die Kooperation mit den Autoherstellern kümmern.
Lohrmanns Verunsicherung XXXII
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: HUK-Coburg greift die Autohersteller an.
HUK-Coburg legt sich mit Autoherstellern an
Die HUK-Coburg steigt in das Geschäft mit Fahrzeugwartung und Reparaturen ein. Mit dem neuen Angebot „Service Select“ will der Autoversicherer seine Kunden auch im Werkstattbereich außerhalb der Unfallreparatur begleiten – nachdem zahlreiche Hersteller inzwischen Versicherungen anbieten. Das dürfte eine spannende Auseinandersetzung werden.
Direct Line legt in Deutschland zu
Die kleine Direct Line Deutschland, eine Tochter des britischen Direktversicherers, meldet einen starken Anstieg der Bruttoprämien im Jahr 2013. Die Vertriebsverträge mit Maklerorganisationen und Autoimporteuren zahlen sich aus.
Firmenkunden wollen Telematik-Tarife
Bei Privatkunden ist die Zukunft von Telematik-Tarifen unklar. Im Firmenkundengeschäft werden sie dagegen schnell eine große Rolle spielen, erwartet Harald Seliger von der R+V. Sorgen bereitet den Versicherern die Entwicklung beim Leasing.
Kfz-Versicherer müssen sich spezialisieren
Zunehmende Konkurrenz von Automobilherstellern und Vergleichsportalen macht Versicherern ihren Marktanteil streitig, warnt HUK-Coburg-Vorstand Klaus-Jürgen Heitmann. Aus seiner Sicht gibt es nur zwei erfolgversprechende Strategien: Ausdehnung des Angebots auf andere Services wie etwa Reparaturen oder Beschränkung auf die Rolle als Risikoträger.













