Exklusiv Das Rostocker Insurtech Hepster hat für den Industrieversicherungsmakler Ecclesia eine digitale Plattform für Reiseversicherungen gebaut. Dabei stellt das Start-up die Technologie als Software-as-a-Service (SaaS) zur Verfügung, Ecclesia tritt aber mit Marke, Logo und Design auf. Über die Plattform managt Ecclesia Vertragsabschlüsse, Verwaltung sowie Teile der Schadenabwicklung, bald sollen weitere Services hinzukommen. Das SaaS-Angebot soll Hepsters zweites Standbein werden.
Archiv ‘Neodigital’
Neodigital kooperiert mit Cross-Seller 35up
Die Cross-Selling-Plattform 35up hat eine Kooperation mit dem Digitalversicherer Neodigital geschlossen. Online-Händler können ihre Produkte künftig zusammen mit einer Gegenstandsversicherung anbieten. Bei einem Abschluss profitieren sie von einer Provision. Als erster Shop startet die Plattform für generalüberholte Smartphones und Computer Refurbishedstore.de mit dem Angebot. Neodigital setzt große Hoffnung auf den Bereich Embedded Insurance.
Neue Policen – so modular wie die Kundenwünsche
Meinung am Mittwoch Die Kunden treiben derzeit mit zwei Trends die Entwickler von Versicherungsprodukten vor sich her: Zum einen ändern sich ihre Wünsche und Ansprüche in immer kürzer werdenden Abständen. Auf der anderen Seite verändern sich die zu versichernden Situationen und Gegenstände immer schneller. Versicherer müssen hier mithalten und ihre Produkte zügig mit neuen Features an neue Produktkategorien und -eigenschaften anpassen. Am besten modular.
Element übernimmt Mailo-Bestände
Der digitale Kölner Gewerbeversicherer Mailo gibt seine Bestände an Element in Berlin ab. Künftig wird Mailo als Assekuradeur und technischer Dienstleister tätig sein. Der hohe Kapitalbedarf und die Anforderungen der Aufsicht machten das Geschäft als Risikoträger zunehmend unattraktiv. Element dagegen baut seine Position weiter aus. Gerade erst hat das Unternehmen frisches Geld geholt und die frühere leitende Axa-Managerin Astrid Stange in den Vorstand berufen.
Homeoffice: Zeitenwende im Krisenmodus?
Meinung am Mittwoch Die Versicherungsbranche muss sich auf die neuen Gegebenheiten und Wünsche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen. Gerade vor dem drohenden Corona-Herbst gilt es, die Arbeitsabläufe erneut zu überdenken und sich Konzepte zu überlegen, wie man Homeoffice dauerhaft und sinnvoll in die Unternehmenskultur integrieren kann. Dies muss jedoch schneller geschehen. Nicht nur aufgrund der Pandemie, sondern insbesondere im Hinblick auf die Gewinnung neuer, talentierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Insurtechs: Die unsichtbaren Revolutionäre
Themenschwerpunkt Digitale Wende Die deutsche Insurtech-Szene hat eine Vielzahl an Start-ups mit Privatkundenfokus hervorgebracht. Wer heute noch aktiv ist, musste sich jedoch einem Wandel unterziehen. Die Insurtechs haben aus den Erfahrungen gelernt und sollten nicht abgeschrieben werden. Im aktuellen Dossier hat sich die Redaktion des Versicherungsmonitors angeschaut, wo die Marktteilnehmer von Insurtechs über Softwareanbieter bis hin zu Versicherern stehen, wie die Zukunft aussehen könnte und wo es noch Inspiration für Digitalisierungsprojekte gibt.
Der Kulturtransfer – Win-Win für Groß und Klein
Meinung am Mittwoch Junge, innovative Insurtechs sind schnell und agil. Sie bringen ihre Ideen und Neuerungen in Rekordzeit wettbewerbsfähig an den Markt. Gleichzeitig sind Regulatorik, Governance-Regeln und alle sonstigen Herausforderungen, die mit dem Unternehmenswachstum einhergehen, oft eine schwierige Aufgabe. Große Versicherungskonzerne mit langjähriger Erfahrung kennen sich hier bestens aus. Daraus kann eine Win-Win-Situation für beide entstehen.
Eingebettet in das Leben
Meinung am Mittwoch Embedded Insurance ist seit Neuestem in aller Munde. Neu ist das Prinzip aber eigentlich nicht, doch die Art und Weise, wie man Versicherungen heute in andere Verkaufsprozesse integriert, hat sich stark gewandelt. Damit alles aus einer Hand, bequem und einfach vonstattengeht, braucht es die digitale Integration. Wenn dies gelingt, wird die Versicherung bald häufiger Teil des eigentlich gekauften Produkts sein.
Ex-Getsafe-Manager gründet neues Insurtech
Die Wohngebäudeversicherung gilt als komplexe und wenig profitable Sparte. Junge Anbieter versuchen trotzdem ihr Glück – so auch ein neues Insurtech aus Heidelberg. Enzo will durch Prävention und Früherkennung Schäden bestenfalls verhindern. Dafür setzt das Start-up auf Sensoren, die Versicherungsnehmer kostenlos erhalten. Mitgründer des Jungunternehmens ist Sascha Wolf, der zuletzt als Chief Product Officer für den Digitalversicherer Getsafe tätig war.
Flexibilität ja, Vier-Tage-Woche nein
Exklusiv Während die Vier-Tage-Woche in Belgien seit Kurzem Realität ist und auch Unternehmen weltweit dieses Arbeitsmodell nutzen oder zumindest erproben, scheint es in der deutschen Versicherungsbranche noch keinen großen Anklang zu finden. Der Versicherungsmonitor hat sich bei Versicherern, Maklern und Insurtechs umgehört, was sie von der Idee halten. Das Ergebnis: flexible Arbeitszeiten ja, Vier-Tage-Woche nein.
Wochenspot: Solvenzberichte der Insurtechs
Wochenspot – der Podcast Einmal in der Woche gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe diskutieren Redakteurin Kaja Adchayan und Berlin-Korrespondent Jonas Tauber über die Solvenzberichte von jungen Digitalversicherern wie Element und Neodigital. Weil ihre Geschäftsberichte oft mit zeitlichem Verzug erscheinen, bieten die SFCR-Berichte frühzeitige Einblicke in das abgelaufene Geschäftsjahr.
Neodigital investiert in Bürogebäude und Wachstum
Der Digitalversicherer Neodigital blickt auf ein weiteres verlustreiches Jahr zurück. Unter dem Strich stand 2021 ein negatives Ergebnis von 13 Mio. Euro. Das geht aus dem aktuellen Solvenzbericht des Unternehmens hervor. Dennoch sind die Neunkirchener zufrieden mit der Geschäftsentwicklung. Sie haben in die Diversifikation ihres Portfolios investiert – und das mit Erfolg. Das White Label-Geschäft mit den Versicherern läuft gut. Offenbar will Neodigital auch personell stark wachsen, denn Geld floss auch in den Bau eines neuen Bürogebäudes.
Das neue Daten-Glück – nicht nur für den Vertrieb
Meinung am Mittwoch Daten müssen nicht nur für die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen richtig aufbereitet, sondern auch für die tägliche, individuelle Betreuung der Kunden verfügbar sein. Nur wer versteht, wie Daten richtig genutzt werden können, wird auch einen Vorteil für seine Kundschaft daraus ziehen können. Und nur wenn die Kunden diesen Vorteil für sich und ihr persönliches Leistungsversprechen auch erkennen, werden sie bereit sein, diese sensiblen Daten mit ihrem Versicherer zu teilen.








