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Wochenspot: Solvenzberichte der Insurtechs

 Wochenspot – der Podcast  Einmal in der Woche gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe diskutieren Redakteurin Kaja Adchayan und Berlin-Korrespondent Jonas Tauber über die Solvenzberichte von jungen Digitalversicherern wie Element und Neodigital. Weil ihre Geschäftsberichte oft mit zeitlichem Verzug erscheinen, bieten die SFCR-Berichte frühzeitige Einblicke in das abgelaufene Geschäftsjahr.

Neodigital investiert in Bürogebäude und Wachstum

Der Digitalversicherer Neodigital blickt auf ein weiteres verlustreiches Jahr zurück. Unter dem Strich stand 2021 ein negatives Ergebnis von 13 Mio. Euro. Das geht aus dem aktuellen Solvenzbericht des Unternehmens hervor. Dennoch sind die Neunkirchener zufrieden mit der Geschäftsentwicklung. Sie haben in die Diversifikation ihres Portfolios investiert – und das mit Erfolg. Das White Label-Geschäft mit den Versicherern läuft gut. Offenbar will Neodigital auch personell stark wachsen, denn Geld floss auch in den Bau eines neuen Bürogebäudes.

Das neue Daten-Glück – nicht nur für den Vertrieb

 Meinung am Mittwoch  Daten müssen nicht nur für die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen richtig aufbereitet, sondern auch für die tägliche, individuelle Betreuung der Kunden verfügbar sein. Nur wer versteht, wie Daten richtig genutzt werden können, wird auch einen Vorteil für seine Kundschaft daraus ziehen können. Und nur wenn die Kunden diesen Vorteil für sich und ihr persönliches Leistungsversprechen auch erkennen, werden sie bereit sein, diese sensiblen Daten mit ihrem Versicherer zu teilen.

HUK-Coburg: Würden auch über Tchibo versichern

Der neue Autoversicherer, den die HUK-Coburg zusammen mit Neodigital gründet, wird auch Anbietern aus versicherungsfremden Branchen ermöglichen, Autoversicherungen zu verkaufen. Das sagte HUK-Chef Klaus-Jürgen Heitmann bei der Bilanzpressekonferenz. „Wenn Tchibo sagt, ich möchte über meine Filialen Autoversicherung anbieten, wäre auch das grundsätzlich denkbar“, sagte er. Der neue Versicherer sei aktuell im Genehmigungsverfahren. Er kann sich auch Bestandsübernahmen bei Versicherern vorstellen, die künftig mit der neuen Gesellschaft arbeiten wollen. Die HUK ist mit 2021 zufrieden, auch wenn die Kfz-Prämie im Schnitt um drei Prozent gesunken ist.

Augen auf bei der Partnerwahl

 Meinung am Mittwoch  Versicherer arbeiten schon länger in Partnerschaften mit unterschiedlichsten Unternehmen zusammen. Mit Banken bieten sie Bancassurance-Produkte an und auch in der Autoversicherung gibt es Kooperationen mit Reparaturwerkstätten. Solche Ökosysteme müssen heute jedoch größer gedacht und an den Lebenswelten der Kunden ausgerichtet werden. Bei der Auswahl der richtigen Ökosystempartner müssen Versicherer daher immer die jeweiligen Bedürfnisse ihrer Kunden in den entsprechenden Situationen im Blick behalten.

SDK baut digitalen Kompositversicherer mit Neodigital

Die Süddeutsche Krankenversicherung hat sich mit dem Digitalversicherer Neodigital zusammengetan und eine neue digitale Vertriebsmarke namens SDK NEVA aufgebaut. Über sie will das in Fellbach bei Stuttgart ansässige Unternehmen künftig Kompositpolicen verkaufen. Neodigital entwickelt dabei nicht nur die Produkte, sondern fungiert auch als Risikoträger, die SDK kümmert sich um Vertrieb und Marketing.

Wochenspot: Homeoffice versus Dönerstag

 Wochenspot – der Podcast  Einmal in der Woche gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe diskutieren die Redakteurinnen Kaja Adchayan und Katrin Berkenkopf über die Arbeitsmodelle der Insurtechs in Pandemiezeiten und die Vorteile von Homeoffice gegenüber gemeinsamen Essensritualen wie Dönerstagen im Büro.

Auf den Hund kommen – aber schnell

 Meinung am Mittwoch  Die Zeiten sind vorbei, in denen zwischen einem Versicherungsantrag und der Versendung der Police einige Tage bis Wochen ins Land gehen konnten. Kunden möchten heutzutage ihre Versicherungsthemen sofort erledigt wissen, wie die momentan boomende Tierversicherung zeigt. Das ist noch nicht bei allen Versicherern angekommen. Sie sollten sich ein Beispiel an den Vierbeinern nehmen, die ihre Kunden bei ihnen versichern wollen.

Attention Economy: Sichtbar bleiben im Getümmel

 Meinung am Mittwoch  November – der Monat des Nebels und der vorweihnachtlichen Hektik. Akteure aller Branchen buhlen im Netz um Aufmerksamkeit, eine Aktion jagt die nächste. Derweil läuft für Kfz-Versicherer die Wechselsaison auf Hochtouren – in einem Markt, der immer mehr Konkurrenz anzieht. Hier wahrgenommen zu werden, ist eine Herausfor­derung, „einfach das Marketing hochfahren“ keine echte Lösung. Doch es gibt Möglichkeiten, wie Anbieter ihre Sichtbarkeit erhöhen und auch verwerten können.

Mit Kollege Roboter Schäden schneller regulieren

 Meinung am Mittwoch  Ein digitales Schadenmanagement kann sich für Versicherer und Kunden als sehr nützlich erweisen. Der Kunde kann sein Thema schnell beim Versicherer abladen und sich um andere Dinge wie Aufräumarbeiten kümmern. Dem Versicherer spart die strukturierte und plausibilisierte Erfassung der Schadendaten viel Zeit. Das erhöht die Kundenzufriedenheit und lässt den Schadenbearbeitern mehr Raum für komplexe Fälle.

Zeitenwende in den K-Sparten

 Herbert Frommes Kolumne  Auf den ersten Blick läuft die Kfz-Versicherung ganz wunderbar. Die Pandemie hat dafür gesorgt, dass sich die Schäden zumindest 2020 auf sehr niedrigem Niveau bewegt und zu einer sensationell günstigen Schaden-Kostenquote geführt haben. Die Beiträge für das Neugeschäft sinken, aber von einem Preiskampf kann keine Rede sein. Dennoch stehen viele Versicherer mit kleinen Beständen vor der Entscheidung, was sie künftig mit der Sparte machen: Die Rahmenbedingungen ändern sich fundamental. Manche müssen das Geschäft aufgeben. Da passt es gut, dass die HUK-Coburg zusammen mit Neodigital einen White-Label-Versicherer aufbauen will.

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