Vom einst so konservativen Rückversicherer Munich Re kommen neue Töne: Zwar stiegen die Preise zum Jahresanfang nur um enttäuschende 0,8 Prozent, aber zusammen mit den höheren Zinsen reicht das für den Münchenern als Begründung für eine kräftige Geschäftsausweitung im Kernsegment Schaden-Rückversicherung. Um satte 19 Prozent steigerte das Unternehmen das Volumen bei der Erneuerung zum 1. Januar 2018. Das Jahr 2017 mit seinen hohen Sturmschäden und dem nachfolgenden Gewinneinbruch hat die Munich Re weitgehend abgehakt. Das gilt nicht für die Aktionäre: Bei einer ohnehin schwachen Börse war die Aktie des Konzerns zeitweise mit sechs Prozent im Minus und damit das Schlusslicht […] … Lesen Sie mehr ›
Die Digitalisierung verändert die Produktionsprozesse bei vielen Unternehmen. Vor allem das Angebot von softwaregestützten Produkten bringt neue Risiken mit sich, für die traditionelle Haftpflichtdeckungen nicht aufkommen, warnt der Versicherungsmakler Aon Risk Solutions. Die Lücke lässt sich mit einer neuen Deckung schließen: der Technology Errors & Omissions-Police – eine weiterentwickelte IT-Haftpflichtpolice. In den USA und Großbritannien sind die Verträge schon bekannt, in Deutschland sind sie mittlerweile auch erhältlich. Ansonsten erwartet der Makler für die Industriekunden in einigen wichtigen Sparten stabile Preise und Bedingungen. … Lesen Sie mehr ›
Die jüngsten Erneuerungsverhandlungen verliefen enttäuschend für Industrie- und Rückversicherer. Sie konnten ihr Ziel von hohen Preissteigerungen nur in Ausnahmefällen durchsetzen. Die Lage sei aber nicht so deprimierend wie sie zum Teil beschrieben werde, sagt Chris Smith, Chief Regions und Market Officer beim Industrieversicherer Mapfre Global Risks, auf dem Neujahrsempfang der deutschen Niederlassung. Zwar gebe es nicht mehr so starke Preiserhöhungen wie früher nach Weichmarktphasen, der Markt stabilisiere sich aber. … Lesen Sie mehr ›
The Long View – Der Hintergrund Die Preise in der D&O-Versicherung gehen seit Jahren nur nach unten. Diesen Weg will der Industrieversicherer Chubb jetzt verlassen. Das Unternehmen plant umfangreiche Prämienerhöhungen im Bestand und sogar Kündigungen bei besonders schadenbelasteten Kunden. Das ist auch dringend nötig. Der D&O-Markt braucht einen Umbruch wie es ihn vor gut 30 Jahren bei der Produkthaftpflichtversicherung für US-Risiken gab – damals verzehnfachten sich die Versicherungsprämien innerhalb eines Jahres. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Die Preise in der Industrieversicherung gehen nach oben – sagen jedenfalls die Versicherer. Aber das stimmt nicht überall, und in der Haftpflicht gehen sie sogar weiter nach unten – antworten die Makler. Tragfähige Daten gibt es nicht. Die industriellen Versicherungskunden müssen sich auf die Aussagen von Maklerhäusern und Versicherungskonzernen verlassen. Von der Branche wird kaum Besserung kommen, sie hält ja Statistiken zu D&O oder Cyber geheim, wenn es sie denn gibt. Eigentlich ist die Herstellung der Preistransparenz eine Kernaufgabe des Gesamtverbands der versicherungsnehmenden Wirtschaft, aber auch er macht keine Anstalten dazu. Dann muss es doch die […] … Lesen Sie mehr ›
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Munich Re-Chef Joachim Wenning kommt ins Grübeln. … Lesen Sie mehr ›
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Rückversicherertreffen in Baden-Baden und Vermittlermesse in Dortmund … Lesen Sie mehr ›
Seit Jahren mischen externe Investoren im Rückversicherungsmarkt mit und machen den etablierten Anbietern Konkurrenz. Nach den Hurrikans „Harvey“, „Irma“ und „Maria“ gab es vereinzelt Hoffnungen, dass das alternative Kapital ob der hohen Schäden den Markt verlassen wird. Nach Meinung von Experten wird aber wohl eher das Gegenteil der Fall sein: Das Interesse am Markt für Versicherungsverbriefungen sei so hoch wie nie, heißt es im aktuellen Marktausblick von Willis Towers Watson. … Lesen Sie mehr ›
Der Rückversicherer Swiss Re hat eine Schadenschätzung für die jüngsten Naturkatastrophen veröffentlicht und rechnet mit einem marktweiten versicherten Schaden von 95 Mrd. Dollar. Swiss Re selbst muss eine Belastung von 3,6 Mrd. Dollar tragen. Konkurrent Hannover Rück wollte sich auf seinem Investorentag noch nicht zur Höhe der Schäden äußern. Die Unsicherheit sei noch zu hoch. Konzernchef Wallin hofft allerdings auf eine Trendwende bei den Preisen. In den kommenden Verhandlungen will er das Prämienniveau von 2015 erreichen. … Lesen Sie mehr ›
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Keine Bodenbildung bei den Rückversicherungspreisen … Lesen Sie mehr ›
Der anhaltende Preisverfall und hohe Schäden durch den Wirbelsturm „Debbie“ haben dem Rückversicherer Swiss Re im ersten Halbjahr zugesetzt. Der Gewinn sank um 35 Prozent auf 1,2 Mrd. Dollar. Analysten hatten mehr erwartet und zeigten sich enttäuscht. Auch in der Industrieversicherung hat der Konzern zu kämpfen. Trotzdem hält er das Segment für zukunftsträchtig und will weiter wachsen. Optimistisch zeigte sich Chef Christian Mumenthaler auch für das Kerngeschäft Rückversicherung, er sieht erste Anzeichen für stabile Preise. … Lesen Sie mehr ›
Nach Jahren der Preisdisziplin in der Kfz-Versicherung sind die Prämien im Neugeschäft 2017 nach Analysen des Rückversicherers Gen Re wieder gesunken. Weil gleichzeitig der Schadenbedarf steigt, geht das Unternehmen davon aus, dass der Markt in diesem Jahr wieder einen leichten versicherungstechnischen Verlust verbuchen wird. Konkurrent Hannover Rück ist dagegen optimistischer und rechnet noch mit einem Plus. … Lesen Sie mehr ›
Entgegen der Hoffnungen einiger Rückversicherer haben sich die Preise in der Erneuerungsrunde zum 1. Januar 2017 nicht stabilisiert, sondern sind weiter gefallen. Eine Rolle spielte dabei nach Einschätzung des Rückversicherungsmaklers Guy Carpenter ein starker Einbruch bei den Preisen für Versicherungsverbriefungen (Insurance Linked Securities, ILS). Das Ausbleiben von Großschäden und das Überangebot an Rückversicherungskapazität haben ihr übriges getan. Das derzeitige Marktumfeld ist für Rückversicherer aber nicht nur eine Belastung, sondern hilft ihnen auch, innovative Produkte zu entwickeln, glaubt Guy Carpenter. … Lesen Sie mehr ›