Der globale Markt für Cyberversicherungen hat 2022 ein Volumen von 12 Mrd. Dollar erreicht und könnte bis 2025 auf rund 23 Mrd. Dollar anwachsen. Das ist das Ergebnis eines aktuellen Berichts der Ratingagentur S&P. Ob das gelingt, hänge neben der Nachfrage nicht zuletzt vom Verhalten der Rückversicherer ab. Für einzelne Versicherer könnte es zu einer erheblichen Belastung werden, wenn sie selbst Opfer eines Cyberangriffs werden, so das Fazit einer Analyse von S&P. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Der junge Assekuradeur Alta Signa will stark wachsen: Der bislang auf Financial Lines spezialisierte Anbieter erwägt den Einstieg in neue Sparten wie Luftfahrt oder politische Risiken. Auch Übernahmen sind möglich – seien es Underwriting-Teams von Versicherern oder ein ganzes Unternehmen, sagt Maximilian Moll, Verantwortlicher für die DACH-Region, im Interview mit dem Versicherungsmonitor. In den aktuellen Geschäftsbereichen wie Cyber und D&O will Alta Signa dagegen nicht um jeden Preis zulegen. Entscheidend sei weiterhin das individuelle Risiko. … Lesen Sie mehr ›
Nach einigen Jahren mit hohen Schäden, haben auch die Cyberversicherer in den USA 2022 wieder einen saftigen Gewinn eingefahren. Die Ratingagentur Moody’s schätzt die Schaden- und Kostenquote auf 73 Prozent. Zuvor hatte der Versichererverband GDV schon von einer Quote von 80 Prozent für die deutschen Versicherer gesprochen. Entspannung sieht die Ratingagentur auch bei Kapazitäten und Preisen. Allerdings könnte sich die Situation wieder schnell drehen. … Lesen Sie mehr ›
Der Markt für Cyberversicherung gilt der Branche seit Langem als Wachstumsfeld. Nachdem die Versicherer die Preise in den vergangenen Jahren infolge hoher Schäden stark angehoben haben, befindet sich der Bereich jetzt auf erfolgreichem Expansionskurs, schreibt Gallagher Re. Dabei sei er auch auf externe Investoren angewiesen, die sich etwa über Versicherungsverbriefungen engagieren, so der Makler. Es gebe Hinweise, dass führende Anbieter sich genau darauf vorbereiten. … Lesen Sie mehr ›
Der Berliner Softwareanbieter Smart Insurtech muss einen Cyberangriff abwehren. Einige Online-Dienste des Unternehmens wurden deshalb zwischenzeitlich abgeschaltet. Der aktuelle Angriff reiht sich in eine Serie von Attacken auf Unternehmen der Branche ein. Die BaFin sieht das mit Sorge. … Lesen Sie mehr ›
Digitale Trends 2023 Viele kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) beschäftigen sich nicht besonders intensiv mit der eigenen Cybersicherheit. Dabei sind gerade ihre Systeme anfällig für Angriffe. Cyberversicherer lehnen solche Firmen als Kunden oft pauschal ab. Das Cybersicherheitsunternehmen Deutor will mit einer Online-Plattform KMU in Sachen Cyber trainieren – und sie damit versicherbar machen. … Lesen Sie mehr ›
Wochenspot – der Podcast Einmal in der Woche gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe sprechen die Redakteurinnen Katrin Berkenkopf (rechts) und Kaja Adchayan über die Entwicklung der Vermittlermesse DKM sowie über aktuelle Cyberangriffe und Erpressungen mittels Ransomware. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Einen Hackerangriff aufzuarbeiten braucht viel Zeit, das hört man immer wieder. Nun vermittelt der Fall der deutschen Baloise-Tochter einen konkreten Eindruck davon, wie schwierig es sein kann. Monate nach dem Cyberangriff, wenn Systeme schon längst wieder laufen, bieten die Hacker im Darknet immer noch Daten des Versicherers an. Die Baloise reagiert gelassen. … Lesen Sie mehr ›
Ransomware-Angriffe sind für Unternehmen die größte Bedrohung in der Cyber-Sparte. Aber auch andere Risiken werden für Versicherer und Kunden zu immer größeren Problemen. Das zeigt der aktuelle Cyber-Report der Allianz-Tochter Allianz Global Corporate & Specialty. Bei dem Industrieversicherer gingen im vergangenen Jahr mehr als 1.000 Cyber-Schadenmeldungen ein. … Lesen Sie mehr ›
Der Lebensmittelhersteller Mondelez, zu dem Marken wie Milka, Oreo und Toblerone gehören, streitet sich schon seit längerem mit seinem Versicherer Zurich darüber, ob Schäden, die er 2017 durch einen Angriff mit der Erpressungssoftware Notpetya erlitten hat, unter den Kriegsausschluss fallen oder nicht. Jetzt haben die beiden Kontrahenten ihre Eröffnungsstatements vor einem Gericht im US-Bundesstaat Illinois gehalten. Während Zurich Mondelez als Kollateralschaden einer von Russland orchestrierten Cyberattacke auf die ukrainische Wirtschaft sieht, argumentiert Mondelez, dass es zu Zeiten des Notpetya-Angriffs noch keinen Ukraine-Krieg gab. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Die Verknappung der Kapazität im Cybermarkt könnte schon 2023 zu Ende ein. Das glaubt Shay Simkin, Weltchef für Cyberversicherung beim britischen Großmakler Howden und einer der Pioniere dieser Sparte. Simkin ist gegen ein Verbot von Lösegeldzahlungen und beschreibt, wie Lösegeldverhandlungen ablaufen. Im zweiten Teil des Interviews mit SZ und Versicherungsmonitor spricht er über Silent Cyber, Preise und Selbstbehalte – und darüber, wie sich Konzerne auf Angriffe vorbereiten können. … Lesen Sie mehr ›
Bei einem Verbot der Versicherung von Lösegeldzahlungen laufen Regierungen Gefahr, das Kind mit dem Bade auszuschütten, warnt die Geneva Association. Zwar könnte eine solche Regelung einige Kriminelle von Cyberattacken abhalten. Gleichzeitig bestehe aber die Gefahr, dass die Geldübergaben heimlich erfolgen und sich die Angreifer noch bösartigere Angriffsformen überlegen. Außerdem könnten gerade kleine Firmen auf Cyberversicherungen verzichten, obwohl diese viel mehr bieten als nur die finanzielle Absicherung, betont die Geneva Association. … Lesen Sie mehr ›
Wissenschaftler und andere Experten aus den Bereichen IT-Sicherheit und Informatik sehen die Politik in der Pflicht, Lösegeldzahlungen nach Ransomware-Angriffen zu unterbinden. In einem offenen Brief schlagen sie konkrete Maßnahmen vor. Dazu gehört auch das Verbot von Versicherungen, die Lösegeldzahlungen absichern. Fördern sollte die Politik dagegen Policen, die Umsatzeinbußen und Wiederherstellungsmaßnahmen decken. Lösegeldzahlungen stärkten das Geschäftsmodell von Kriminellen, die Gewinne kämen auch Staaten wie Russland zugute, die eigentlich Sanktionen unterliegen, warnen die Unterzeichner. … Lesen Sie mehr ›