Die Assekuranz erlebt derzeit eine weltweite Übernahmewelle. In diesem Jahr sei das Volumen der Transaktionen so hoch gewesen wie lange nicht mehr, teilte die Ratingagentur Moody’s mit. Das wird so weitergehen, prognostiziert das Unternehmen in einem aktuellen Bericht. Nur dramatische wirtschaftliche Veränderungen könnten den Trend zu Fusionen und Übernahmen stoppen.
Tag Archive for ‘Ratingagentur’
Lohrmanns Verunsicherung CX
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Versicherungschefs tanzen vor.
Fitch erwartet Marktspaltung
Die Ratingagentur Fitch erwartet eine Spaltung des Rückversicherungsmarktes in die großen Anbieter mit globaler Marktkraft und in kleine Rückversicherer. Vor allem die Gesellschaften, die sich auf eine Sparte konzentrieren, haben künftig Probleme, glaubt Fitch-Analyst Martyn Street. Die momentane Übernahme- und Fusionswelle sieht Fitch kritisch, ähnlich wie die US-Ratingagentur A.M. Best. Die Preise für Übernahmeziele seien einfach zu hoch, während die Gewinne der Rückversicherer erheblich unter Druck seien.
Aktiencrash schmerzt Versicherer
Die Aktienquote der deutschen Lebensversicherer liegt bei 4,4 Prozent, bei den Schaden- und Unfallversicherern sind es 6,6 Prozent, alle Erstversicherer zusammen kommen auf 4,5 Prozent. Es handelt sich um vergleichsweise kleine Anteile an den gesamten Kapitalanlagen. Dennoch kann die Branche den Crash an den Aktienbörsen nicht gelassen betrachten. Erstens sind trotz kleiner Prozentzahlen hohe Summen im Spiel. Dazu kommt, dass die höhere Volatilität der Märkte den Versicherern enorm schadet. Außerdem sind die großen Anbieter von fallenden Kursen ihrer eigenen Aktien betroffen.
Assekurata fordert Nachbesserung an Zinszusatzreserve
Die Ratingagentur Assekurata hält die Forderung von Versicherern und Aktuaren nach einer Überarbeitung der Berechnung der Zinszusatzreserve für legitim. Angesichts der Niedrigzinsen und der Einführung der neuen Eigenkapitalregeln Solvency II ab 2016 drohe eine Überforderung der Lebensversicherer, glauben die Experten. Kommt es zu keiner Änderung, könnte der Reservetopf in den kommenden zehn Jahren demnach auf über 150 Mrd. Euro ansteigen.
Schwierige Zukunft für Rückversicherer
Trotz der schwierigen Marktlage haben die Rückversicherer im vergangenen Jahr gute Ergebnisse abgeliefert. Die Ratingagentur AM Best erwartet aber, dass das auf lange Sicht nicht so bleiben wird. Deswegen behalten die Analysten den negativen Ausblick für die Rückversicherungsbranche bei.
Rückversicherer vor Wachstumsproblemen
Die vier großen europäischen Rückversicherer und die Spezialisten im Lloyd’s-Markt haben gute Zahlen für 2014 vorgelegt und sind weiterhin hervorragend kapitalisiert. Aber die Wachstumsmöglichkeiten sind sehr beschränkt, schreibt die US-Ratingagentur A.M. Best in ihrem neuesten Marktüberblick. Bei den Kapitalanlagen führt die Suche nach mehr Ertrag zu risikoreicheren Engagements. Die Preise bleiben niedrig, und das alternative Kapital dürfte nicht so schnell verschwinden, glauben die Analysten. Ein wichtiger Grund: Statt der kurzfristig denkenden Hedgefonds sind immer mehr Pensionsfonds engagiert. Die denken langfristig.
Karin Clemens verlässt S&P
Die bekannte Analystin Karin Clemens hat die Ratingagentur Standard & Poor’s verlassen. Das bestätigte Clemens dem Versicherungsmonitor. Zunächst nimmt sie eine Auszeit. Es ist nicht sicher, ob sie der Branche treu bleibt.
Fitch: Lebensversicherer stabil aufgestellt
Die Ratingagentur Fitch sieht die deutschen Lebensversicherer durch die Niedrigzinsen unter Druck und erwartet, dass die Zinszusatzreserve Ende des Jahres um 8 bis 9 Mrd. Euro aufgestockt wird. Der Ratingausblick bleibt aber stabil – auch aufgrund der Änderung der Kundenbeteiligung an den Bewertungsreserven im Zuge der Leben-Reform diesen Sommer.
S&P: Lebensrückversicherung vor Trendwende
Nach mehr als zehn Jahren Konsolidierung und schwachem Wachstum steht die Lebensrückversicherung vor einer Wende, glaubt die Ratingagentur Standard & Poor’s. Weitere Übernahmen und Zusammenschlüsse sind nicht in Sicht, und die zedierten Summen gehen nicht weiter zurück. In Europa ist Solvency II ein „zweischneidiges Schwert“ für die Branche. Die Vorgänge in Australien zeigen, dass die Branche anfällig für schlechte Risikobeurteilungen ist.
AM Best senkt Ausblick für Rückversicherer
Kurz vor dem Branchentreffen in Monte Carlo hat die US-amerikanische Ratingagentur AM Best ihren Ausblick für den Rückversicherungssektor von stabil auf negativ geändert. Als Grund nennen die Analysten die Marktsituation, vor allem die niedrigeren versicherungstechnischen Margen und die schwächeren Anlageergebnisse.
Rückversicherer: Ratings unter Druck
Die Ratingagentur Standard & Poor’s warnt vor möglichen Herabstufungen von Rückversicherern angesichts sinkender Preise und verschärfter Konkurrenz. Allerdings seien die global agierenden großen Anbieter bemüht, die Auswirkungen auf ihre Unternehmen abzumildern.
The Day After Tomorrow
Meinung am Mittwoch: Von einer apokalyptischen Klimakatastrophe wie im Kinofilm „The Day after Tomorrow“ sind wir weit entfernt. Die Folgen des Klimawandels sind dennoch bereits heute spürbar. Sie werden auch zunehmend die Kreditwürdigkeit beeinflussen. Davon betroffen sind alle Branchen und nicht nur die (Rück)Versicherer.
Entspanntere Lage für Versicherer
Eine Reihe von positiven Faktoren sorgt nach Ansicht der Ratingagentur Standard & Poor’s dafür, dass der Druck auf die Versicherungsbranche weltweit nachlässt. Bei einer Vielzahl von Versicherern sieht S&P einen stabilen Ausblick. Negativ bewerten die Analysten den Prämienrückgang bei den Rückversicherern und die regulatorischen Einflüsse.











