Der Schweizer Versicherer Zurich kalkuliert in der Schaden- und Unfallversicherung mit einem Schaden in Höhe von 750 Mio. Dollar infolge der Corona-Pandemie. Davon hat er bereits 280 Mio. Dollar im ersten Quartal verbucht. Das sei ein ähnliches Niveau wie die Schäden durch die Hurrikans „Harvey“ und „Maria“ im Jahr 2017 und somit verkraftbar, sagte Finanzchef George Quinn bei einer Telefonkonferenz. Bei den Umsätzen und auch beim Gewinn des Gesamtjahres werden sich die Pandemiefolgen dennoch deutlich bemerkbar machen. … Lesen Sie mehr ›
Ron van het Hof, CEO der Allianz-Tochter Euler Hermes, wünscht sich eine europaweite Lösung für Kreditversicherer. Außerdem: Der BVK liefert Zahlen, die zeigen sollen, dass Versicherungsvermittlern aktuell Umsätze wegbrechen. Aon kürzt Gehälter. Die britische Versichervereinigung ABI geht von einem Milliardenschaden für Versicherer in Großbritannien aus. Die Veranstalter der Australien Open bangen um ihren Versicherungsschutz. US-Verbraucherschützer bemängeln zu niedrige Prämien-Rabatte. Die Investmentbank UBS erhöht ihre Schadenschätzung für die Versicherungsbranche erheblich, und Global Data korrigiert den Ausblick für den US-Lebensversicherungsmarkt. … Lesen Sie mehr ›
In zehn Jahren dürfte der dynamisch wachsende Schaden- und Unfallversicherungsmarkt in der Asien-Pazifik-Region an Westeuropa vorbeigezogen sein und sich als Nummer zwei hinter Nordamerika positioniert haben, prognostiziert McKinsey in einer aktuellen Studie. Eine weitere These: Das Schaden- und Unfallgeschäft ist und bleibt ein regionales Geschäft. Inländische Versicherer erzielen in den allermeisten Ländern höhere Beitragseinnahmen und sind rentabler als ihre ausländischen Wettbewerber. Außerdem wagt McKinsey einen Ausblick, welche Geschäftsbereiche nach der Corona-Pandemie zu den Gewinnern und welche zu den Verlierern zählen werden. … Lesen Sie mehr ›
Nach Jahren des Rückgangs konnte die Barmenia Krankenversicherung 2019 erstmals bei der Zahl der Vollversicherten wieder zulegen. Positiv lief es bei dem Wuppertaler Versicherer auch in der betrieblichen Krankenversicherung, wo ein großer Abschluss mit Evonik Industries positiv zu Buche schlug. Bei den Beitragseinnahmen legte die Barmenia-Gruppe um 3,2 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro zu. Das Jahr 2020 hat nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Andreas Eurich gut angefangen. Eine Prognose für das gesamte Jahr will er angesichts der Corona-Krise noch nicht abgeben. … Lesen Sie mehr ›
Die Besitzverhältnisse beim Abwickler Darag ändern sich. Die Finanzinvestoren Aleph Capital und Crestview Advisors, die bisher knapp unter 50 Prozent an dem Run-off-Spezialisten hielten, wollen gemeinsam die Mehrheit an dem Unternehmen mit Sitz auf Malta erwerben, meldet das Bundeskartellamt. Der bisherige Haupteigner Keyhaven wird sich wahrscheinlich schrittweise zurückziehen. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Die Corona-Krise wirkt, auch wenn es bisher eine vergleichsweise kleine Zahl von Erkrankten gibt. Ein Rückgang des globalen Wirtschaftswachstums gilt inzwischen als sicher. Die Versicherungswirtschaft wird mit Schäden fertig werden müssen, vor allem in der Kreditversicherung sowie bei Veranstaltungsausfall- und Reisekrankenpolicen. Das eigentliche Problem kommt auf der Kapitalanlageseite: Fallende Kurse und fallende Zinsen sorgen für enormen Druck. Die Krise könnte die Marktbereinigung voranbringen, die ohnehin ansteht. … Lesen Sie mehr ›
Die Debeka hat im vergangenen Jahr in der privaten Krankenversicherung erneut zugelegt und in der Vollversicherung den Marktanteil weiter ausgebaut. Weniger Freude macht der Gruppe angesichts der schwer zu erwirtschaftenden Beitragsgarantie zurzeit die Riesterrente. Sie ist im Neugeschäft zunächst einmal auf Eis gelegt, bis Signale von der Politik kommen, wie es mit der geförderten Altersvorsorge weitergehen soll. Bei der Kapitalanlage und darüber hinaus will die Debeka verstärkt auf Nachhaltigkeit setzen. … Lesen Sie mehr ›
Der Durchbruch bei den Verhandlungen über die Fusion der rheinischen und der westfälischen Provinzial verursacht keine Aufregung bei der SV Sparkassenversicherung, einem der großen öffentlichen Versicherer in Deutschland. Die Nachricht löse bei ihm keinen Handlungsbedarf aus und dürfte auch nicht zu einer allgemeinen Fusionswelle bei den Versicherern im Sparkassenlager führen, sagte Vorstandschef Andreas Jahn im Gespräch mit dem Versicherungsmonitor. Mit dem vergangenen Geschäftsjahr der SV zeigt sich Jahn zufrieden. Das Stuttgarter Unternehmen hatte sich bereits Ende Januar vorläufig zu den Beitragseinnahmen und Schäden geäußert, jetzt folgten Angaben zum Gewinn, zur Schaden- und Kostenquote sowie zur Zinszusatzreserve. … Lesen Sie mehr ›
Die Axa Deutschland will 2020 bei wichtigen digitalen Entwicklungen entscheidend vorankommen. So soll im April das Gemeinschaftsprojekt mit der Bank ING online gehen. Außerdem werde es „noch die eine oder andere Überraschung“ bei neuen Partnerschaften geben, sagte Deutschlandchef Alexander Vollert dem Versicherungsmonitor. Mit 2019 ist er sehr zufrieden – auch wenn die Axa schlechter wächst als der Markt. Denn dafür sorgt laut Vollert vor allem das Einmalgeschäft in der Lebensversicherung, das der Konzern kaum betreibt. … Lesen Sie mehr ›
Der genossenschaftliche Versicherer R+V ist seinem ambitionierten Ziel, bis 2022 auf Prämieneinnahmen von 20 Mrd. Euro zu kommen, einen deutlichen Schritt nähergekommen. Das Wiesbadener Unternehmen erzielte vorläufigen Zahlen zufolge im vergangenen Jahr Beitragseinnahmen von 18,3 Mrd. Euro, ein Anstieg um 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders gut lief es in der Lebensversicherung, wo die R+V allerdings wie auch die Branche bei den laufenden Beiträgen weniger stark gewachsen ist als bei den Einmalbeiträgen. … Lesen Sie mehr ›
Der Schweizer Versicherer Zurich hat sein Sparziel bei den Kosten im vergangenen Jahr übertroffen und den Gewinn um 12 Prozent gesteigert. Die Aktionäre sollen in Form einer höheren Dividende profitieren. Ergebnistreiber war vor allem die Schaden- und Unfallversicherung. Zurich sieht sich gut positioniert, um die bis 2022 ausgegebenen Ziele für Rendite und Gewinn zu erreichen. … Lesen Sie mehr ›
Bernd Michaels, der ehemalige Chef der Provinzial Rheinland in Düsseldorf und langjährige Präsident des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), ist tot. Er starb am 23. Dezember 2019 im Alter von 83 Jahren. Michaels war ein streitbarer und kluger Vertreter seiner Branche, der auch zuhören konnte. In seine Amtszeit beim GDV gehören die Schaffung des Verbandes in der jetzigen Form – und der Umgang mit der schweren Krise, die der Aktiencrash von 2002 auslöste. … Lesen Sie mehr ›
Der mittelgroße Versicherer Gothaer profitiert von der Zurückhaltung von großen Industrieversicherern bei den Kapazitäten für Cyberpolicen. Dadurch hätten sich für die Gesellschaft viele Chancen ergeben, an Versichererkonsortien für Großkunden mitzuwirken, sagte Vorstand Christopher Lohmann bei der Vorstellung der vorläufigen Zahlen des Versicherers. Die Prämieneinnahmen in der noch jungen Sparte haben sich 2019 verdoppelt. Doch auch in anderen Bereichen verzeichnete die Gesellschaft Wachstum. … Lesen Sie mehr ›
Der Versicherer Zurich wird für die Insolvenz des Reiseveranstalters Thomas Cook deutlich weniger als die maximale Versicherungssumme von 110 Mio. Euro zahlen müssen. Die Nettobelastung liegt deutlich darunter, weil der Konzern umfangreich rückversichert ist, sagte Finanzchef George Quinn bei der Präsentation der Quartalszahlen. Das Ansinnen der Bundesregierung, dass Zurich zusätzlich noch für die Rückholkosten der Reisenden aufkommen soll, wies der Versicherer entschieden zurück. In den ersten neun Monaten konnte Zurich vor allem in der Schaden- und Unfallversicherung dank höherer Preise zulegen. … Lesen Sie mehr ›
Axa XL, die Industrie- und Rückversicherungseinheit des französischen Axa-Konzerns, muss im zweiten Halbjahr 2019 überdurchschnittlich hohe Schäden aus Naturkatastrophen verkraften. Sie werden voraussichtlich um 400 Mio. Euro über dem durchschnittlichen Niveau liegen, sagte Finanzchef Gérard Harlin. Die Entwicklung liege aber im Bereich der normalen Schwankungen und stelle das Engagement der Axa in diesem Bereich trotz der immer noch zu niedrigen Preise nicht in Frage. Der Umsatz der Axa ist in den ersten neun Monaten um 5 Prozent auf 79,7 Mrd. Euro gestiegen, Wachstumstreiber waren die Industrieversicherung und die Krankenversicherung. … Lesen Sie mehr ›