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Schlagwort-Archiv für ‘Schaden- und Unfallversicherung’

Guidewire: Auf den Webauftritt kommt es an

Künftig werden Schaden- und Unfallversicherer nicht mehr ihre Policen verkaufen, sondern ihren Webauftritt. Davon ist der neue Guidewire-Chef Mike Rosenbaum überzeugt. Hat ein Kunde die Wahl zwischen zwei Policen, wird er sich immer für diejenige mit dem besseren Online-Auftritt entscheiden, sagte er auf der Jahreskonferenz des Softwareunternehmens in Washington D.C. „Das ist nicht unbedingt fair, aber die Welt verändert sich.“ Damit Versicherer bei diesem Trend mithalten können, müssten sie auf standardisierte Cloud-Systeme setzen und sich mithilfe von Datenanalysen Alleinstellungsmerkmale erarbeiten. … Lesen Sie mehr ›

Kulturwandel in Holweide

Die Axa sieht sich genau auf Kurs beim Kulturwandel – und weit vorn in der Branche. Deutschlandchef Alexander Vollert glaubt, dass der Versicherer nur so auf neue Anforderungen der Kunden eingehen kann. Der großflächige Umbau der Büros, das Recht auf zwei Tage Homeoffice in der Woche, die Abschaffung fester Arbeitsplätze – all das seien die äußeren Bestandteile einer Veränderung, die auf das Bewusstsein und die Arbeitsweise der Mitarbeiter zielt. … Lesen Sie mehr ›

Gossmann: Ähnliches Potenzial wie klassischer Run-off

Im Jahr 2017 sind in Deutschland Altbestände aus der Schaden- und Unfallversicherung mit einem Prämienvolumen von 400 Mio. Euro an Run-off-Spezialisten übertragen worden. Arndt Gossmann hält es für realistisch, dass sein neues Run-off-Angebot Expro auf ähnlich hohe Resonanz stößt. Dabei geht es nicht um die Übernahme kompletter, geschlossener Bestände, sondern die fortlaufende Übertragung von gekündigten Policen mit einer gewissen Restlaufzeit aus aktiv betriebenem Geschäft. Gossmann schätzt das Marktpotenzial in Deutschland auf jährlich rund 340 Mio. Euro. … Lesen Sie mehr ›

Wenig Bewegung bei den Vertriebswegen

Einfirmenvermittler bleiben mit Abstand der wichtigste Vertriebsweg für Versicherungspolicen, in der privaten Krankenversicherung kommt mehr als jede zweite Police über sie. An zweiter Stelle folgen in allen Sparten die Makler. Der Direktvertrieb spielt nur in der Kfz-Versicherung für das Neugeschäft eine nennenswerte Rolle – ebenso wie der Verkauf über die Bankschalter in der Lebensversicherung. Das zeigt die vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft veröffentlichte Vertriebswegestatistik für das Jahr 2018. … Lesen Sie mehr ›

Digitale Erfolgsmeldungen der Allianz

Deutschlands größter Versicherer Allianz hat im ersten Halbjahr ein Plus von 15 Prozent bei den Beitragseinnahmen erreicht und damit seinen Marktanteil weiter ausgebaut. Deutschlandchef Klaus-Peter Röhler führt das vor allem darauf zurück, dass es der Allianz gelungen sei, die digitale Weiterentwicklung mit persönlichem Kundenservice zu kombinieren. Der Lebensversicherer war mit einem Plus von 24,8 Prozent erneut der größte Wachstumsbringer. In der privaten Krankenversicherung musste die Gruppe einen deutlichen Rückgang des operativen Gewinns hinnehmen. … Lesen Sie mehr ›

W&W rechnet mit mehr Gewinn

Wüstenrot & Württembergische zeigt sich nach den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres zuversichtlich, im Gesamtjahr ein Ergebnis am oberen Ende des langfristig gesetzten Zielkorridors von 220 bis 250 Mio. Euro zu erreichen. Mit 175,8 Mio. Euro Überschuss hat der Konzern im ersten Halbjahr davon schon mehr als zwei Drittel verdient. Das Unternehmen hat die Beitragseinnahmen in der Schaden- und Unfallversicherung sowie in der Personenversicherung gesteigert und konnte auch im Baufinanzierungsgeschäft zulegen. Vorstandschef Jürgen Junker mahnt aufgrund der sich abzeichnenden Herausforderungen dennoch zur Vorsicht. … Lesen Sie mehr ›

Zurich sieht sich auf der Zielgeraden

Der Schweizer Versicherer Zurich hat im ersten Halbjahr 2019 unter dem Strich rund 2 Mrd. Dollar verdient, das sind 14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dazu hat vor allem das Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft beigetragen. Der Versicherer spricht vom besten Halbjahresergebnis seit zehn Jahren und rechnet damit, die Finanzziele zu übertreffen, die sich der Konzern für die Jahre 2017 bis 2019 gesetzt hatte. Auch mit dem Deutschlandgeschäft zeigte sich Konzernchef Mario Greco zufrieden. … Lesen Sie mehr ›

Allianz Direct kurz vor dem Start

Die Allianz will mit ihrem neuen europaweiten Direktversicherer Allianz Direct noch zur Wechselsaison 2019/2020 in Deutschland an den Start gehen und zeitgleich in den Niederlanden den Geschäftsbetrieb aufnehmen. Das sagte Finanzchef Giulio Terzariol bei der Vorstellung der Zahlen für das zweite Quartal. Er kündigte ein eher aggressives Verhalten des neuen Versicherers an: Die Schaden- und Kostenquote könne in den ersten Jahren auch bei 100 Prozent liegen, sagte er. Terzariol zeigte sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen des Konzerns. Sorgenkind bleibt der Industrieversicherer Allianz Global Corporate & Specialty. Terzariol wollte nicht ausschließen, dass die Gesellschaft unprofitables Industriegeschäft aufgibt. … Lesen Sie mehr ›

Assekurata: Positiver Ausblick für Schaden/Unfall

Die Schaden- und Unfallversicherer sind aus Sicht der Ratingagentur Assekurata zukunftsfähig positioniert. Im aktuellen Marktausblick versieht sie die Sparte deshalb mit einem positiven Ausblick. Vorausgesetzt hohe Schäden durch Naturkatastrophen bleiben aus, dürfte sich die Ertragslage der Anbieter verbessern. Im vergangenen Jahr ging der Gewinn der Sparte zwar deutlich auf 2,6 Mrd. Euro zurück, doch ihre Bedeutung gegenüber der Personenversicherung nimmt angesichts steigender Beiträge weiter zu. Die Herausforderungen sind indes groß. … Lesen Sie mehr ›

Iptiq startet in der Sachversicherung

Der Luxemburger Lebensversicherer Iptiq weitet sein modular aufgebautes, digitales Serviceangebot für Partner aus der Versicherungsbranche in diesem Jahr auf die Sachversicherung aus. Das kündigte Iptiq-Manager Carl Christensen im Interview mit dem Versicherungsmonitor an. Die Tochter des Schweizer Rückversicherers Swiss Re ist seit 2014 in der Lebens- und Krankenversicherung aktiv. Dort tritt das Unternehmen als Risikoträger auf und bietet Erstversicherern und anderen auf das Endkundengeschäft fokussierten Akteuren Dienstleistungen wie Produktentwicklung, Underwriting, Bestandsverwaltung und die Abwicklung von Versicherungsfällen an. … Lesen Sie mehr ›

KPMG erwartet Umwälzung im Sach-Markt

Bis zum Jahr 2030 werden die Prämieneinnahmen konventioneller Versicherer in der Schaden- und Unfallversicherung in den wichtigsten Privatkundensparten, die 2017 noch 34,5 Mrd. Euro betrugen, auf 31 Mrd. Euro bis 32 Mrd. Euro sinken. Parallel wird sich ein Markt von Ökosystemen entwickeln, in denen mehr oder weniger transparent Versicherungen enthalten sind, erwartet das Prüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG. Deren Prämienvolumen wird sich auf 4 Mrd. Euro bis 5 Mrd. Euro belaufen, schätzen die Berater. Gerade für mittelgroße Versicherer sei die Zeit vorbei, in der sie alles über alle Vertriebswege machten. KPMG-Partner Hendrik Jahn: „Die Versicherer müssen sich selbst beantworten, was sie […] … Lesen Sie mehr ›

Zurich zuversichtlich trotz Prämienrückgang

Die Prämieneinnahmen sind bei der Zurich im ersten Quartal zurückgegangen, sowohl in der Schaden- und Unfallversicherung als auch im Bereich Lebensversicherung. Das schiebt der Versicherer jedoch vor allem auf den starken Dollar. Bereinigt um diesen Effekt sei das Geschäft gut gelaufen. Deshalb erwartet Finanzchef George Quinn, die Finanzziele für dieses Jahr mindestens zu erreichen, wenn nicht sogar zu übertreffen. … Lesen Sie mehr ›

S&P rechnet mit schwächerem Run-off-Wachstum

Der deutsche Run-off-Markt für Lebensversicherungen wird in den kommenden Jahren weiter wachsen, erwartet die Ratingagentur S&P in einer Analyse des europäischen Run-off-Marktes. Allerdings geht sie von einem schwächeren Wachstum als in den vergangenen Jahren aus. Zuletzt war Deutschland der aktivste Markt in Europa für Run-off-Deals. Vertreter von Run-off-Plattformen erhoffen sich von der diese Woche erfolgten Zustimmung der BaFin für die Übernahme der Generali Leben durch die Abwicklungsplattform Viridium weiteren Schub für ihr Geschäftsmodell. In den großen europäischen Märkten haben Abwickler in Großbritannien die besten Aussichten. In Italien und Frankreich ist das Potenzial dagegen begrenzt. … Lesen Sie mehr ›

R+V will Bankenpotenzial endlich nutzen

Die Raiffeisen- und Volksbanken, Eigner und Vertriebspartner der R+V, haben 30 Millionen Kunden und 19 Millionen Mitglieder. Jetzt will der Wiesbadener Versicherer unter Führung von Norbert Rollinger dieses Potenzial endlich auch digital nutzen – und setzt zusammen mit Friendsurance einen digitalen Versicherungsmanager auf, den Kunden bei ihren Kontoabfragen sehen. Er soll auch Angaben über Versicherungen bei anderen Gesellschaften enthalten und die Kontobewegungen auf versicherungsrelevante Zahlungen durchsuchen. Die R+V bietet auch Versicherungen für Unternehmen und Häuslebauer auf Basis der Daten, die bei der Bank schon vorliegen. Mit dem Geschäftsergebnis für 2018 ist Rollinger zufrieden. … Lesen Sie mehr ›

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