Leute – Aktuelle Personalien Der Finanzberater Dr. Hengster, Loesch & Kollegen vergrößert seinen Beirat um den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden des Alte Leipziger-Hallesche-Konzerns Walter Botermann und den Ex-Chef der Dresdner Bank Herbert Walter. Bei Partner Re gibt der Exor-Chef John Elkann unterdessen seinen Posten als Präsident des Verwaltungsrats an Brian Dowd ab. Er bleibt aber trotzdem Mitglied des Gremiums. Außerdem: Vincent Vandendael wechselt von Lloyd’s of London zum Bermuda-Versicherer Everest und die Swiss Re verliert mit Frank O’Neill ihren Chef für Großbritannien und Irland. Ein Nachfolger ist noch nicht gefunden.
Archiv ‘Swiss Re’
Blockchain in der Assekuranz: Revolution oder Hype?
Meinung am Mittwoch Sollten Sie in diesen Tagen wieder einmal eine Einladung zu einer der üblichen Fachkonferenzen rund um das Thema „Digitalisierung in der Versicherungswirtschaft“ erhalten haben, werden Sie im Programm in zehn von zehn Fällen einen Beitrag zum Thema Blockchain-Technologie finden. Jeder Veranstalter derartiger Tagungen, der etwas auf sich hält, hat zumindest einen qualifizierten Redner auf der Liste. Digitalisierung ohne Blockchain – geht das überhaupt noch?
Swiss Re-Manager Henchoz löst Wallin ab
Leute – Aktuelle Personalien Führungswechsel bei der Hannover Rück: Der langjährige Chef Ulrich Wallin wird im kommenden Mai mit 64 Jahren in den Ruhestand gehen, sein Nachfolger kommt von der Swiss Re. Es ist Jean-Jacques Henchoz, bisher zuständig für die Region Europa, Naher Osten und Afrika bei dem Schweizer Rückversicherer. Er wird bereits zum 1. April 2019 Vorstandsmitglied der Hannover Rück und übernimmt nach der Hauptversammlung am 8. Mai 2019 die Spitze. Außerdem: AIG hat mit John Repko einen neuen IT-Chef und die Allianz UK ernennt Fernley Dyson zum Finanzchef.
Brückeneinsturz kostet Versicherer Hunderte Millionen
Der Einsturz der Autobahnbrücke in Genua dürfte die Versicherungswirtschaft 400 bis 600 Mio. Euro kosten, prognostiziert der Analyst Michael Huttner von J.P. Morgan. Die Jahresergebnisse der betroffenen Versicherer sollte das aber nicht signifikant belasten, erwartet er. Die Swiss Re, die das Versicherungskonsortium des Autobahnbetreibers Autostrade per l’Italia anführt, müsse mit einem Schaden von rund 70 Mio. Euro für die eigenen Bücher rechnen. Auf die Allianz entfielen 50 Mio. Euro, auf Talanx 20 Mio. Euro. Die Allianz ist von dem Einsturz doppelt betroffen – sie hält zusammen mit zwei Partnern knapp sieben Prozent an dem stark unter Druck geratenen Autobahnbetreiber Autostrade.
Swiss Re versichert Autobahnbetreiber
Ein Konsortium um die Swiss Re muss wohl für einen Teil der finanziellen Folgen des Einsturzes der Autobahnbrücke in Genua aufkommen. Der Schweizer Rückversicherer bestätigte, dass er einer der wichtigsten Versicherer des Autobahnbetreibers Autostrade per l’Italia ist. Genauere Angaben zu einzelnen Versicherungsverträgen und Deckungen machte das Unternehmen nicht. Der Druck auf Autostrade per l’Italia wächst. Die Gesellschaft muss der italienischen Regierung innerhalb von 15 Tagen beweisen, dass sie keine vertraglichen Pflichten vernachlässigt hat. Politiker fordern, dass Autostrade die Brücke auf eigene Kosten wiederaufbaut, und droht mit dem Entzug von Konzessionen.
Geringere Belastung durch Katastrophen
Nach vorläufigen Schätzungen des Swiss Re Institutes lag die Belastung der Gesamtwirtschaft und der Versicherer durch Katastrophenschäden im ersten Halbjahr 2018 deutlich unter dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Die gesamtwirtschaftlichen Schäden beziffert der Rückversicherer mit 36 Mrd. Dollar, davon waren 20 Mrd. Dollar versichert. Naturkatastrophen waren für den überwiegenden Teil der Schäden verantwortlich. Swiss Re rechnet mit klimabedingten Großschäden im zweiten Halbjahr und warnt, dass extreme Wetterlagen langfristig zur Normalität werden und das Schadenpotenzial erheblich erhöhen können.
Elektrobus in Mainz
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Halbjahreszahlen von Munich Re, Hannover Rück, Zurich und MLP sowie der selbstfahrende Bus der R+V.
Swiss Re will Run-off-Plattform an die Börse bringen
Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re will die Anteile an seiner Plattform für geschlossene Lebensversicherungsbestände in Großbritannien weiter reduzieren. Im vergangenen Jahr hatte der japanische Versicherer MS&AD Insurance Group bereits 5 Prozent erworben, jetzt erwägt Swiss Re für 2019 einen Börsengang des Unternehmens, will aber Minderheitseigner bleiben, sagte Konzernchef Christian Mumenthaler anlässlich der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen. Der Gewinn des Rückversicherers ging in den ersten sechs Monaten zurück – eine Folge von Änderungen beim Rechnungslegungsstandard US-GAAP, so Swiss Re.
Berichte: Softbank vor Einstieg bei Wefox
Softbank soll eine wichtige Rolle bei der von Wefox angekündigten Investitionsrunde im dreistelligen Millionenbereich spielen. Das berichtet Reuters. Demnach könnte der japanische Technologiekonzern die Führung bei der Investitionsrunde übernehmen. Wefox wollte sich dazu nicht äußern. Softbank hatte kürzlich wegen Gesprächen um einen milliardenschweren Einstieg beim Rückversicherer Swiss Re für Schlagzeilen gesorgt. Softbank ist auch in den US-Versicherer Lemonade investiert, der eine Klage gegen Wefox wegen Kopierens von Elementen eingereicht hatte. Jetzt haben sich beide Seiten geeinigt, verkündet Wefox-Gründer Julian Teicke.
Swiss Re mit Kooperation bei US-Flutversicherung
Der Rückversicherer Swiss Re hat sich mit dem US-Versicherer Security First Insurance zusammengetan. Gemeinsam bieten sie im US-Bundesstaat Florida eine Gebäudeversicherung an, die Wasserschäden durch Überschwemmung abdeckt. Die Absicherung von Flutschäden ist in den USA ein heikles Thema. Am Dienstag, den 31. Juli 2018, läuft das nationale Flutversicherungsprogramm aus, das mehr als fünf Millionen Versicherungsverträge umfasst. Der Kongress hat noch nicht über eine Verlängerung entschieden, die Zukunft der Fluthilfe ist unklar.
Hitzewelle und Bilanzen
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Bilanzen von XL, Axa, Generali, Allianz und Swiss Re
Lohrmanns Verunsicherung CCLVI
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Swiss Re-Management startet Selbstversuch bei Flugausfallversicherungen
Künftig ohne Kohle – werden die Versicherer grün?
Meinung am Mittwoch Eine ganze Reihe von Versicherern hat sich bereits aus Kohle-Investitionen verabschiedet. Andere sind noch weiter gegangen und stellen nur noch begrenzt Versicherungs- oder Rückversicherungsschutz für Unternehmen, die Kohle verarbeiten. Die Zeitpunkte für den Rückzug liegen zwar teilweise noch weit in der Zukunft, aber ein wichtiger Schritt ist gemacht. Wenn die Assekuranz sich hierbei noch stärker positioniert, kann das ihren Ruf in der Bevölkerung verbessern.










