Leute – Aktuelle Personalien Die europäische Risikomanagervereinigung Ferma hat Dirk Wegener zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Damit löst er im kommenden November den bisherigen Amtsinhaber Jo Willaert von seinem Posten ab. Wegener ist Versicherungschef der Deutschen Bank. Außerdem: Bei dem zur Lufthansa gehörenden Versicherer Delvag und seiner Maklertochter Albatros verändert sich die Führungsriege – Roland Kern tritt die Nachfolge von Frank Hülsmann an und zieht in den Delvag-Vorstand sowie in die Albatros-Geschäftsführung ein. Russell Higginbotham wird bei dem Rückversicherer Swiss Re neuer Leiter des asiatischen Rückversicherungsgeschäfts und Regional President.
Archiv ‘Swiss Re’
Swiss Re: Fünf Top-Risiken für Versicherer
Die Swiss Re hat die wichtigsten Risiken identifiziert, die Erst- und Rückversicherer in den kommenden Jahren beschäftigen werden. Der Schweizer Rückversicherer warnt in seinem aktuellen Sonar-Bericht vor dem Zusammentreffen neuer und alter IT-Technik bei den Kunden der Versicherer, den Risiken durch neue Mobilfunkstandards, der nachlassenden Wirkungskraft fiskalischer und geldpolitischer Maßnahmen, den Konsequenzen der zunehmenden Anwendung von Gentests sowie den Auswirkungen des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit.
Swiss Re und Vandersat erstellen Dürre-Index
Die steigenden Temperaturen – gerade im Sommer – machen Landwirten zu schaffen. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit mussten viele Bauern in vergangenen Jahren Ernteverluste verzeichnen. Auch in diesem Jahr lag der Niederschlag in weiten Teilen Deutschlands unter dem Durchschnitt. Dürreversicherungen, die es derzeit auf dem Markt gibt, sind oft teurer als Policen gegen Sturmschäden, Frost oder Starkregen. Für Versicherer gestalte es sich schwierig, die durch Dürre verursachten Ernteausfälle objektiv zu berechnen, meint Marcel Adriesse, Agrar-Experte bei Swiss Re. Der Rückversicherer will durch Einsatz eines Dürre-Index Landwirten detaillierte Informationen zur Bodenfeuchtigkeit ihres Ackers geben. Hilfe holt sich das Schweizer Unternehmen dabei von […]
Daten und Prognosen
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Finanzierung in der Pflege, Quartalszahlen der Allianz, MLP und der Bayerischen sowie Verantstaltungen zu Datenanalysen von Swiss Re und Generali
Bildergalerie: Versicherungsmonitor Breakfast Briefing
Moderne Datenanalyse als Basis einer modernen Unternehmenssteuerung – das war das Thema des elften Breakfast Briefings des Versicherungsmonitors. Versicherer, Makler, Technologie-Experten und weitere Fachleute trafen sich am Donnerstagvormittag im Hotel Mondial am Dom in Köln, um die Möglichkeiten, den Nutzen und die Grenzen zur Analyse von riesigen Datenmengen für die Steuerung eines Unternehmens der Versicherungswirtschaft zu diskutieren. Mit dabei waren neben Arag-Vorstand Matthias Maslaton weitere Experten von Audi, Axa, Horváth & Partners und Swiss Re, die über moderne Datenanalyse in der Unternehmenssteuerung referierten und diskutierten. Die Bildergalerie gibt Ihnen einen Eindruck von der Veranstaltung.
Mit Big Data erfolgreich Unternehmen führen
Die Digitalisierung bietet Versicherern viel mehr Möglichkeiten als den Verkauf über das Internet. Mithilfe von Advanced und Predictive Analytics können sie Schlüsse auf Trends und Entwicklungen ziehen, Risiken schneller erkennen und besser in die Prävention gehen. Allerdings herrscht in vielen Gesellschaften noch ein Silo-Denken in einzelnen Sparten und Geschäftsbereichen vor, das die Unternehmen hindert, ganzheitliche Schlüsse aus den vorhandenen Daten zu ziehen. Darüber waren sich die Referenten beim Breakfast Briefing des Versicherungsmonitors einig. Nötig ist ein übergreifendes System, das Daten bündelt und so auch eine bessere Unternehmenssteuerung ermöglicht. Allerdings sollte die Branche der Macht der Algorithmen nicht blindlings vertrauen.
Gewinnrückgang bei Swiss Re
Der Rückversicherer Swiss Re hat im ersten Quartal 2019 weniger verdient. Unter dem Strich steht ein Gewinn von 429 Mio. Dollar, nach 457 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn sank vor allem wegen Großschäden in der Sach-Rückversicherung. Der Absturz der Ethiopian Airlines-Maschine und das Boeing-Flugverbot drückten das Ergebnis, ebenso die Überschwemmungen in Australien. Der Industrieversicherer Swiss Re Corporate Solutions verbuchte einen Verlust von 55 Mio. Dollar. Am Börsengang der britischen Run-off-Tochter ReAssure will Swiss Re festhalten, Finanzchef John Dacey zeigte sich jedoch auch offen für einen Verkauf.
Versicherer und die Zahlen
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Bilanzpressekonferenz der VGH, Hauptversammlung von Munich Re und Zahlen der Swiss Re.
Die offene Plattform gewinnt
Herbert Frommes Kolumne Die Älteren unter Ihnen werden sich noch an Inex24 erinnern. Das war 2011 der Versuch, mithilfe einer unabhängigen Plattform die Industrieversicherung zu digitalisieren. Die Plattform scheiterte an heftigem Widerstand verschiedener Marktteilnehmer, vor allem einige Industriekunden taten sich schwer. Aber im Nachhinein sagen selbst einstige Gegner, dass die Fundamentalopposition möglicherweise falsch war. Denn so ein System wird heute dringend gebraucht. So wie es in der Industrieversicherung ist, kann es nicht bleiben. Möglicherweise wäre eine Stiftung die Antwort.
Swiss Re-Urgestein macht weiter
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Walter Kielholz wird auf der Hauptversammlung der Swiss Re wohl für ein weiteres Jahr als Präsident des Verwaltungsrats gewählt werden.
Teure Schäden aus der zweiten Reihe
Ein großer Teil der versicherten Schäden aus Naturkatastrophen in den vergangenen beiden Jahren stammt aus sogenannten sekundären Risiken. Das sind Ereignisse, die häufiger auftreten und in der Regel kleinere Schäden verursachen als Hurrikans oder Erdbeben. Doch in den vergangenen Jahren haben diese Risiken immer höhere Schäden verursacht, warnt der Rückversicherer Swiss Re in einer aktuellen Studie. So war das größte einzelne Schadenereignis des vergangenen Jahres, das Camp Fire in Kalifornien, eigentlich ein sekundäres Risiko.
Die Leiden der Industrieversicherer
Herbert Frommes Kolumne Am Mittwoch hat sich auch Swiss Re-Chef Christian Mumenthaler geoutet: Er findet die Zahlen seines Industrieversicherers „sehr enttäuschend“. Zuvor war Allianz-Chef Oliver Bäte die Allianz Global Corporate & Specialty öffentlich rüde angegangen. Einige Marktteilnehmer ziehen sich ganz zurück, zum Beispiel die spanische Mapfre. Der HDI kündigt – nicht zum ersten Mal – eine Sanierung des Feuergeschäfts an. Ergos Versuch, einen eigenen Industrieversicherer zu bauen, scheitert. Was ist los in der Industrieversicherung?










