Die Gewerkschaft Verdi hat angekündigt, Widerstand gegen die geplante Fusion der öffentlichen Versicherer Provinzial Rheinland und Provinzial Nordwest zu organisieren. Am Dienstagabend hatten die Eigner der Versicherer eine gemeinsame Erklärung mit Eckpunkten für ein Zusammengehen veröffentlicht. Verdi betont, nicht grundsätzlich gegen eine Fusion zu sein, will aber bei der finalen Entscheidung mitreden. Frank Fassin, Fachbereichsleiter Finanzdienstleistungen von Verdi in Nordrhein-Westfalen, formulierte drei Bedingungen für eine Zustimmung der Gewerkschaft. … Lesen Sie mehr ›
Zwischen dem Arbeitgeberverband der Versicherungswirtschaft und der Gewerkschaft Verdi ist ein Streit über Zuschüsse zur betrieblichen Altersversorgung (bAV) ausgebrochen. Verdi will die gesetzliche Regelung, nach der Arbeitgeber 15 Prozent der Entgeltumwandlung als Zuschuss zahlen müssen, auch in der Versicherungswirtschaft angewendet sehen. Sonst blamiere sich die Branche. Die Arbeitgeber argumentieren, es gebe bereits wesentlich großzügiger ausgestattete Zuschusssysteme in der Branche, das Gesetz ermögliche den Ersatz der dortigen Vorschriften durch Tarifverträge. … Lesen Sie mehr ›
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Provinzial-Fusion: Bis zur letzten Minute Streit um Mitgift … Lesen Sie mehr ›
Verdi ist entsetzt über die Fusions-Gespräche von Provinzial Rheinland und Provinzial Nordwest. Die Gewerkschaft, die nach eigenen Angaben bislang einem Zusammengehen konstruktiv gegenüberstand, wendet sich nun gegen die Fusionspläne der öffentlichen Versicherer. Verdi kritisiert, dass die Anteilseigner der Häuser offenbar Verhandlungen führen, ohne die Arbeitnehmervertreter dabei gebührend einzubeziehen. Schwer enttäuscht zeigt sich die Gewerkschaft von Liane Buchholz, Präsidentin des Sparkassenverbands Westfalen Lippe. Sie halte Verabredungen nicht ein, moniert Verdi. … Lesen Sie mehr ›
Die Ergo hat sich mit der Gewerkschaft Verdi auf einen neuen Rahmen für die Umsetzung ihres laufenden Strategieprogrammes geeinigt. Eine Standortgarantie, der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen und ein Tarifvertrag für die Mitarbeiter von Ergo Direkt zählen zu den vereinbarten Punkten – vorausgesetzt, das Programm zeigt die erwarteten wirtschaftlichen Erfolge. Man habe jetzt wieder Verteilungsspielräume, um den Beschäftigten etwas zurückzugeben, erklärte Personalvorstand Ulf Mainzer dem Versicherungsmonitor. … Lesen Sie mehr ›
In die Diskussion um den Verkauf der drei Ergo-Töchter Victoria Leben, Ergo Leben und Ergo Pensionskasse hat sich nun auch Verdi eingemischt. Die Gewerkschaft fordert von dem Düsseldorfer Versicherer, umgehend für Transparenz zu sorgen und mit offenen Karten zu spielen. Verdi sagt den Betriebsräten und der Belegschaft außerdem Unterstützung zu, falls der Konzern bei einem Verkauf keine Rücksicht auf die Angestellten nehmen sollte. Zuvor hatte die Neue Assekuranz Gewerkschaft eine Protestkundgebung am Standort Hamburg organisiert. … Lesen Sie mehr ›
Ärger für Ergo: Nachdem bekannt wurde, dass der Düsseldorfer Konzern offenbar seine drei Tochtergesellschaften Victoria Leben, Ergo Leben und Ergo Pensionskasse verkaufen will, haben 1.000 Ergo-Mitarbeiter nach einer außerordentlichen Betriebsversammlung am Standort Hamburg protestiert. Beschäftige, Betriebsräte und die Neue Assekuranz Gewerkschaft wollen sich weiter gegen das Vorgehen der Munich Re-Tochter wehren. Der Ergo-Konzern äußerte sich bis Redaktionsschluss nicht zu den Vorwürfen. … Lesen Sie mehr ›
Legal Eye – Die Rechtskolumne Die Verhandlungen zwischen den Tarifparteien in der Versicherungswirtschaft sind gescheitert. Das ist nicht überraschend: Eine Branche, die Arbeitsplätze abbauen und Kosten senken muss, kann nicht gleichzeitig Lohnerhöhungen, Beschäftigungsgarantien und flexible Arbeitsmodelle finanzieren, wie Verdi gefordert hatte. Deshalb sollte hier der Staat einspringen, und Versicherern mit vielen Beschäftigten dabei helfen, den Übergang in die Digitalisierung zu stemmen. Außerdem sollte er die Assekuranz mit einer einfachen und transparenten Förderung für Altersvorsorgeprodukte unterstützen. … Lesen Sie mehr ›
Auch die dritte Tarifrunde ist gescheitert: Der Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV) sowie die Gewerkschaften Verdi, DHV und DBV konnten am Freitagabend keinen Kompromiss für die knapp 170.000 Innendienstangestellten und Auszubildenden der Versicherungswirtschaft finden. Verdi kündigt nun neue Streiks an. … Lesen Sie mehr ›
Für die Arbeitnehmer zählt bei der Betriebsrente die Sicherheit, Garantien sind dagegen nicht zwingend. Das sagte Judith Kerschbaumer von Verdi auf einer Veranstaltung in Köln zum Garantieverbot, das die Regierung bei der sogenannten Nahles-Rente vorsieht. Als Ausgleich zur geplanten Enthaftung der Arbeitgeber müsse es zwingend einen Sicherungsbetrag der Unternehmen geben. Kerschbaumer forderte außerdem eine Anhebung der Gehaltsgrenze, bis zu der Geringverdiener von einem Förderbetrag profitieren, von 2.000 auf 2.500 Euro. … Lesen Sie mehr ›
Die Gewerkschaft Verdi bereitet ein Versorgungswerk für den Dienstleistungsbereich vor. Gewerkschaftschef Frank Bsirske sagte auf einer Konferenz von Versicherungs-Betriebsräten, der Verdi-Vorstand werde auf seiner nächsten Sitzung über das Projekt beraten. Damit reagiert die Gewerkschaft auch auf die Pläne der Bundesregierung, die betriebliche Altersversorgung auszubauen. GDV-Präsident Alexander Erdland warnte auf der Konferenz vor einer gewaltigen Blase im Anleihemarkt. … Lesen Sie mehr ›
Die Gewerkschaften NAG und Verdi streiten um die Wahl der Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat der Munich Re. Verdi glaubt, dass die NAG-Vertreterin unberechtigt in dem Gremium sitzt und hat die Wahl angefochten. Jetzt hat die NAG aber einen kleinen Erfolg vor dem Arbeitsgericht München erreicht – das Anfechtungsverfahren wurde ausgesetzt. Möglicherweise erledigt sich die ganze Sache dadurch, dass 2018 ohnehin neu gewählt wird. … Lesen Sie mehr ›