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Arbeitskultur: Kein „Back to Normal“ bei Versicherern

Die Arbeitswelt der Zukunft wird hybrid sein. Davon zeigen sich mehrere hundert Führungskräfte von Versicherern, Banken und Energieversorgern in einer Umfrage der Beratungsgesellschaften Axxcon, Detego und KWF überzeugt. 88 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass es in Zukunft ein hybrides Arbeitsmodell aus Präsenz und Homeoffice geben wird. Die Führungskräfte räumen allerdings auch ein, dass die Arbeit von zu Hause Risiken und Herausforderungen mit sich bringt.

Klimawandel wirft langen Schatten voraus

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Der Klimawandel ist nicht nur eine Quelle für neue Gesetze, Normen und Sorgfaltspflichten, er führt auch vermehrt zu Rechtsstreitigkeiten. Unternehmen, die zu lange warten, um sich auf Nachhaltigkeit auszurichten, drohen wegen kausaler Beiträge zum Klimawandel, Fehlinformation, Nichtanpassung an die politisch umgesetzten Ziele oder Verletzung von entsprechenden Sorgfaltspflichten belangt zu werden. Dafür haben dann auch die Versicherer einzustehen.

Aon-Willis: EU auf Genehmigungskurs

Die EU-Kommission will bei der Fusion von Aon und Willis keine Schritte unternehmen, um in der EU ansässige Makler zu stärken. Das geht aus einem Schreiben von EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager an den EU-Abgeordneten Markus Ferber, CSU, hervor. Ferber hatte sich daran gestoßen, dass die EU zwar von Aon und Willis verlangt, bestimmte Teile zu verkaufen, aber nichts dagegen hat, dass der US-Makler Arthur J. Gallagher diese Töchter übernimmt. Bei der Prüfung, ob der Erwerber passend sei, spiele die Nationalität keine Rolle, so die Kommission.

Weg mit der Krankenpolice auf Kaffeefahrt!

 Nachschlag – der aktuelle Kommentar  Kurz bevor das Parlament in die Sommerpause geht, hat der Bundestag in der Nacht zum Freitag in einer Marathonsitzung zahlreiche Gesetze im Bereich Verbraucherschutz verabschiedet. Unter anderem: Künftig dürfen auf Kaffeefahrten keine Versicherungen mehr verkauft werden. Versicherungen? Dass Rheumadecken und Vitaminpillen bei diesen Gelegenheiten unters Volk gebracht werden, war uns klar. Aber dass auch Versicherungen verkauft werden, davon hat im sonst eigentlich gut informierten Redaktionsteam des Versicherungsmonitors noch nie jemand gehört. Was könnte dahinterstecken? Wir haben mal recherchiert.

Friederike Krieger

Makler und PKV

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Symposium des Bundesverband Deutscher Versicherungsmakler, Marktforum von Aon, PKV-Marktausblick von Assekurata und Jahrestagung des PKV-Verbands

Niroumand sorgt sich um Bedingungen für Insurtechs

Das Wirecard-Debakel und der Greensill-Skandal haben die deutsche Finanzaufsicht BaFin kräftig durchgerüttelt. Eine dadurch ausgelöste aufsichtliche Überreaktion könnten Start-ups in der Finanzbranche und damit auch Insurtechs zu spüren bekommen, etwa in Form von Überregulierung und innovationsfeindlichen Maßnahmen. Das sagte Ramin Niroumand, Gründer und Chef des Firmeninkubators Finleap, auf der „Digital Finance Conference 2021“ des Digitalverbands Bitkom. Irritiert äußerte Niroumand sich zur Rolle der BaFin bei der Beantwortung einer Kleinen Anfrage, bei der Umsatzdaten der Insurtechs an die Öffentlichkeit gelangt waren.

Herbert Fromme

Milliarden für Insurtechs. Warum?

 Herbert Frommes Kolumne  Im ersten Quartal 2021 flossen 2,55 Mrd. Dollar weltweit in Insurtechs, bislang ein Rekord, hat das Maklerhaus Willis Towers Watson ausgerechnet. Das zweite Quartal wird nicht viel schlechter ausfallen – und auch deutsche Unternehmen profitieren. Das gilt vor allem für Wefox mit seiner neuen Finanzierungsrunde von 650 Mio. Dollar. Aber im Alltag des Versicherungsmarktes spielen die Insurtechs bislang nur eine untergeordnete Rolle. Warum investieren Anleger Milliarden in diesen Unternehmen?

Talanx verschlankt Betriebsstruktur

 Exklusiv  Der Versicherer Talanx reduziert die mitarbeiterführenden Gesellschaften und die Zahl der Betriebsratsgremien in der deutschen Erstversicherungsgruppe um rund die Hälfte. Die neue Arbeitgebergesellschaft „HDI AG“ ist künftig für 7.650 Mitarbeiter zuständig. Dadurch sollen Veränderungen im Konzern rascher umgesetzt werden können, sagte Vorstand Jens Warkentin im Gespräch mit dem Versicherungsmonitor. Der Schritt ist beschlossene Sache und wird im Frühjahr 2022 zusammen mit den Betriebsratswahlen umgesetzt. An den Ansprüchen und Rechten der Mitarbeiter ändert sich nichts, betont er.

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