Unabhängig, kritisch, fair - Versicherungsmonitor ist Teil der WATCH MEDIA GROUP Mi. 23. September 2026  ·  Newsletter  ·  Anmelden

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Eine Datenbank für mehr Nachhaltigkeit

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft fordert in Sachen Nachhaltigkeit Zugang zu standardisierten Daten, damit Versicherer und andere Investoren belastbare Entscheidungen treffen können. Diese sollen in einer öffentlich zugänglichen Datenbank veröffentlicht werden. Das schreibt der GDV in einem Positionspapier zur anstehenden Neuregelung der EU-Vorgaben für Nachhaltigkeitsberichte. Der Verband erwartet dafür im April einen Vorschlag der Europäischen Kommission. … Lesen Sie mehr ›

Reputationsschaden ist bei Run-off nicht vom Tisch

Als die Generali vor zwei Jahren den Verkauf von vier Millionen Lebensversicherungspolicen an die Run-off-Plattform Viridium verkündete, war der öffentliche Aufschrei groß. Letztendlich hat der Deal dem Ruf der Gesellschaft nicht groß geschadet. Dennoch sollten Versicherer wachsam sein. Die Reputation der Bestandsmanager sei noch nicht gefestigt, warnte Unternehmensberater Lutz Golsch auf einer virtuellen Fachtagung der Süddeutschen Zeitung. Die Öffentlichkeit sei nach wie vor wachsam und beobachte Assekuranz und Abwickler genau. Es gibt immer noch viele Kritiker der Bestandsübertragung, darunter Ideal-Chef Rainer Jacobus und Axel Kleinlein vom Bund der Versicherten. … Lesen Sie mehr ›

Allianz plant 25 Impfstraßen

 Exklusiv   Die Impfkampagne der Bundesregierung hat viel Kritik auf sich gezogen. Zuerst gab es zu wenig Impfstoff und nun geht das Impfen nicht schnell genug. Versicherer und andere Unternehmen wollen jetzt ihre Belegschaft selbst impfen, um die öffentlichen Impfzentren zu entlasten. Der Versicherungsmonitor hat bei Allianz, Versicherungskammer Bayern, Provinzial, Zurich, Marsh, Aon und MRH Trowe nachgefragt, wie ihre Pläne aussehen und welche Schwierigkeiten es gibt. Die Allianz plant bis zu 25 Impfstraßen für ihre Mitarbeiter in Deutschland. … Lesen Sie mehr ›

Grüne fordern Bürgerrente

Der Rentenexperte der Grünen im Bundestag hat einen umfassenden Antrag zur Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung vorgelegt. Markus Kurth macht sich für eine Ausweitung der Versicherungspflicht auf alle Erwerbstätigen stark, im ersten Schritt sollen alle Selbstständigen eintreten. Eine Reihe von Maßnahmen, darunter bessere Löhne für Frauen, soll die Finanzierung stärken. Der kapitalgedeckten Vorsorge stellen die Grünen ein enttäuschendes Zeugnis aus. Ähnlich wie die Sozialdemokraten wollen sie eine zusätzliche freiwillige Vorsorge für Pflichtversicherte im gesetzlichen System ermöglichen. … Lesen Sie mehr ›

Versicherungspflicht mit Fragezeichen

Die vom Versichererverband GDV befürwortete staatlich gestützte Pandemiedeckung muss eine Pflichtversicherung sein. Darin waren sich der Hauptgeschäftsführer des Verbands Jörg Asmussen und der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler Gert Wagner in einer Diskussionsveranstaltung des GDV einig. Ob sich vorbeugende Maßnahmen in einer niedrigeren Prämie niederschlagen sollen, ist aber offen. Wagner kritisierte die ablehnende Haltung des Verbands bei einer verpflichtenden Elementarschadendeckung. … Lesen Sie mehr ›

Versicherer im Zentrum der Greensill-Schieflage

Die australische Finanzgruppe Greensill ist in Schieflage. Das Unternehmen hat im Heimatmarkt ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Die deutsche Finanzaufsicht BaFin hat am Mittwoch ein Moratorium gegen die Tochtergesellschaft Greensill Bank in Bremen angeordnet, damit sind Ein- und Auszahlungen nicht mehr möglich. Die kluge Weigerung des Versicherers Tokio Marine, Kreditabsicherungen in Höhe von 4,6 Mrd. US-Dollar zu verlängern, hat zu den Problemen maßgeblich beigetragen. Auch an der Resteverwertung des Konzerns sind versicherungsnahe Unternehmen beteiligt, wenn auch andere. … Lesen Sie mehr ›

SPD: Zusätzlich gesetzlich vorsorgen

Die SPD will eine zusätzliche Altersvorsorge in der gesetzlichen Rentenversicherung möglich machen. Gesetzlich Pflichtversicherte sollen in angemessenem Umfang freiwillig einzahlen können, heißt es im Wahlprogramm. Die Riester-Rente habe bislang keine zufriedenstellenden Ergebnisse geliefert, schreiben die Sozialdemokraten. Sie wollen die Kosten in der privaten Altersvorsorge senken und Bürokratie abbauen. Damit vermeiden sie eine klare Absage an die staatlich geförderte Riester-Rente, die von Teilen der Partei abgelehnt wird. … Lesen Sie mehr ›

Munich Re und AGCS versichern Google Cloud-Nutzer

Der Rückversicherer Munich Re und der Allianz-Industrieversicherer AGCS kooperieren künftig mit dem Internetriesen Google bei Cybersicherungen. Die Versicherer bieten US-Unternehmen, die Google Cloud-Services nutzen, speziell auf ihre Risiken zugeschnittene Policen an – wenn sie im Gegenzug Daten über ihre Risikoexponierung mit ihnen teilen. Ihren Sicherheitsstatus sollen die Firmen in der Cloud auf Knopfdruck abrufen und an Munich Re und Allianz weiterleiten können. Die beiden Unternehmen sprechen von einer neuen Zukunft des Cyber-Underwritings. … Lesen Sie mehr ›

Eiopa: So sollen Versicherer Nachhaltigkeit messen

Viele Versicherer rühmen sich momentan damit, wie nachhaltig sie sind. Doch bisher fehlen verbindliche Vorgaben zur Nachhaltigkeitsberichtserstattung. Die sollen Anfang 2022 im Rahmen der Überarbeitung der Non-Financial Reporting Directive kommen. Die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa hat jetzt ihre Vorschläge zur Gestaltung der sogenannten Key Performance Indicators an die EU-Kommission geschickt. Diese Kennzahlen sollen den Versicherern helfen, zu bestimmen, wie nachhaltig sie in der Kapitalanlage und im Versicherungsgeschäft sind. Der Eiopa-Vorschlag könnte weitreichende Folgen haben. … Lesen Sie mehr ›

Green Bonds und Versicherer: Das perfekte Paar

Sogenannte Green Bonds, bei denen der Emittent sich verpflichtet, die Erlöse in umweltfreundliche Projekte zu investieren, sind schwer im Kommen. Auch Versicherer können solche grünen Anleihen ausgeben, machen von dieser Möglichkeit aber bisher eher selten Gebrauch. Dabei passen diese Finanzinstrumente besonders gut zu ihnen, glauben Experten. Mithilfe der grünen Anleihen lässt sich nicht nur die Nachhaltigkeitsstrategie besser kommunizieren, sie bieten auch handfeste ökonomische Vorteile. … Lesen Sie mehr ›

Generali will Milliarden in die Realwirtschaft stecken

Der italienische Versicherer Generali hat anlässlich seines 190. Jubiläums ein 3,5 Mrd. Euro schweres Investitionsprogramm gestartet. Ziel des auf fünf Jahre angelegten Programms ist es, die Erholung der von Covid-19 betroffenen europäischen Volkswirtschaften zu unterstützen. Das Geld soll vor allem in die Realwirtschaft fließen – zunächst in Italien, Frankreich und Deutschland und dann in den übrigen europäischen Ländern, in denen der Konzern aktiv ist. Schon seit einigen Jahren werden Investitionen in Unternehmen für die Versicherer mit Blick auf die niedrigen Zinsen und die renditearmen Staatsanleihen immer attraktiver. … Lesen Sie mehr ›

Provisionsdeckel passiert Kabinett

Das Kabinett hat am Mittwoch den Provisionsdeckel für Restschuldpolicen verabschiedet, die Banken zur Absicherung von Kreditzahlungen vertreiben. Damit hat das Vorhaben des Bundesfinanzministeriums über anderthalb Jahre nach dem ersten Aufschlag diese Hürde genommen. Allerdings spielte der ursprünglich im Paket vorgesehene Deckel für Lebensversicherungen keine Rolle mehr. Der Finanzexperte der CDU Carsten Brodesser sagte dem Versicherungsmonitor, dass er einen solchen allgemeinen Deckel nach dem heutigen Schritt für obsolet hält. … Lesen Sie mehr ›

Unternehmenskultur: Lloyd’s hat noch viel zu tun

Sexismus, Übergriffe, Alkoholexzesse am Arbeitsplatz und mieses Betriebsklima – in den vergangenen Jahren häuften sich die Skandale bei Lloyd’s of London. Der traditionsreiche britische Versicherungsmarkt hat sich im Rahmen eines großangelegten Spar- und Umbauprogramms vor zwei Jahren auch eine deutliche Verbesserung der Unternehmenskultur auf die Fahnen geschrieben. Die zweite Umfrage unter den verschiedenen Akteuren, die bei Lloyd’s tätig sind, hat spürbare Verbesserungen gegenüber der Situation im Jahr 2019 ergeben – aber auch gezeigt, wo noch Luft nach oben ist. Insbesondere die Antworten von Mitarbeitern, die keine weiße Hautfarbe haben, weisen auf weiteren Handlungsbedarf hin. … Lesen Sie mehr ›

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