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Talanx meldet erneut Rekordgewinn

Die Talanx meldet für 2023 nach vorläufigen Zahlen erneut einen Rekordgewinn in Höhe von fast 1,6 Mrd. Euro. Beim Umsatz haben die Hannoveraner ebenfalls zugelegt, Anteilseigner können auf eine höhere Dividende hoffen. Bei der Vorstellung der finalen Zahlen im März wird spannend sein, wo der Versicherer bei seinem Ziel steht, den Gewinnbeitrag der Erstversicherung auf 50 Prozent zu steigern und wie hoch genau der Schaden durch Sturm „Otis“ ausgefallen ist. … Lesen Sie mehr ›

Schiffsversicherer: Geringes Risiko für hohe Schäden

Die Angriffe durch Huthi-Rebellen auf Frachtschiffe im Roten Meer haben die Reeder verunsichert und dafür gesorgt, dass die Prämien für die Kriegsversicherung der Schiffe stark gestiegen sind. Das Risiko ist aber zumindest für die Kasko-Kriegsversicherer überschaubar, schreibt die Ratingagentur Moody’s in einer neuen Mitteilung. Bei der Auswahl der Risiken sind die Anbieter trotzdem vorsichtig geworden. Sie meiden Schiffe mit Verbindungen in die USA, nach Großbritannien oder Israel. … Lesen Sie mehr ›

Keese: Versicherer müssen transparenter werden

Trotz der hohen Preise in der Industrieversicherung strömt kaum frisches Kapital in den Markt. Das hilft den Versicherern zwar, auch weiterhin hohe Preise zu erzielen, ist aber schlecht für das Wachstum. Wenn die Versicherer mehr Kapital einwerben wollen, müssen sie wesentlich transparenter werden und ihren Investoren eine angemessene Rendite bieten, forderte Burkhard Keese, Finanzchef des Versicherungsmarktes Lloyd’s of London, beim Versicherungstag der Süddeutschen Zeitung auf Schloss Bensberg. Auch ihr Hauptverkaufsargument „Angst“ sollten die Anbieter überdenken. … Lesen Sie mehr ›

HDI Global lotet KI-Möglichkeiten aus

Die zur Talanx gehörende HDI Gruppe hat eine eigene Anwendung für sogenannte generative künstliche Intelligenz (KI) entwickelt. Sie basiert auf dem Sprachmodell, das bei dem bekannten KI-Chatbot ChatGPT zum Einsatz kommt. Die Nutzung erfolgt allerdings in einer geschützten Umgebung, eine Datenspeicherung findet nicht statt. Ziel ist eine Verbesserung der Prozesse, nicht ihre Automatisierung, betont Willi Weber, Head of Data Analytics beim Industrieversicherer HDI Global, bei dem die Anwendung zum Einsatz kommt. … Lesen Sie mehr ›

Howden mit Versicherung für CO2-Speicher

Der Versicherungsmakler Howden hat eine Deckung entwickelt, mit der sich Anlagen zur Speicherung von C02 gegen das Risiko eines Lecks absichern lassen. Das soll die Finanzierung entsprechender Projekte sicherstellen. Die Technologie soll dazu beitragen, dass die Ziele der Weltgemeinschaft zur Begrenzung der Erderwärmung erreicht werden. Führender Risikoträger ist das Lloyd’s-Syndikat des französischen Rückversicherers Scor. … Lesen Sie mehr ›

E.on macht firmeneigenen Makler zu

 Exklusiv  Der Energiekonzern E.on will nach Informationen des Versicherungsmonitors seinen firmenverbundenen Vermittler E.on Insurance Services schließen. Das Unternehmen ist nicht das einzige, das sich von seinem firmeneigenen Makler trennen will. Die Lufthansa liebäugelt laut Medienberichten schon seit Längerem damit, ihren Vermittler Albatros und den firmeneigenen Versicherer Delvag zu verkaufen. Andere Konzerne sind den Schritt schon gegangen. … Lesen Sie mehr ›

Regulierung: KMU dürfen nicht auf der Strecke bleiben

Die EU-Regulierung und ihre Überführung in nationales Recht sorgen für stetig neue Anforderungen an Unternehmen und damit für steigende Haftungsrisiken. Die Regulierung verfolgt hehre Ziele, überfordert aber kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU), warnten Experten auf der Haftpflichtkonferenz von Euroforum. Unternehmen und ihre Makler appellierten an die Versicherer, in der D&O-Sparte am Ball zu bleiben. Die Kapazitätsflucht vor einigen Jahren habe viel Vertrauen zerstört, monierte Andreas Keller vom Makler Krose. … Lesen Sie mehr ›

D&O-Versicherer bereiten sich auf mehr Insolvenzen vor

Die staatlichen Hilfsmaßnahmen in der Pandemie und die zwischenzeitlich ausgesetzte Insolvenzantragspflicht haben die Zahl der Insolvenzen zuletzt künstlich auf niedrigem Niveau gehalten. Damit ist es vorbei, glaubt D&O-Experte Daniel Kreienkamp von der Ergo. „Versicherer müssen sich auf Szenarien vorbereiten, in denen die Zahl der Insolvenzen weiter steigt“, sagte er auf der Haftpflichtkonferenz von Euroforum. Für Versicherer komme es jetzt darauf an, die Risiken in ihren Büchern genau im Blick zu haben. … Lesen Sie mehr ›

Marsh: Industrie-Prämien steigen leicht

Der Preisanstieg in der Industrieversicherung schwächt sich weltweit weiter ab. Im vierten Quartal 2023 lag er laut dem Preisindex des Großmaklers Marsh noch bei 2 Prozent. In der Spitze waren es vor zwei Jahren 22 Prozent. Die Prämien für Unternehmenskunden sind jetzt insgesamt 25 Quartale in Folge gestiegen, sagte Marsh & McLennan-Chef John Doyle bei der Präsentation der Jahreszahlen. Sowohl Marsh als auch der Rückversicherungsmakler Guy Carpenter konnten im vergangenen Jahr deutlich wachsen. … Lesen Sie mehr ›

Generali: Keine großen Sprünge bei Cyber-Kapazitäten

Der Cybermarkt gilt vielen Versicherern als Wachstumssparte. Nach hohen Schäden sind aber viele Anbieter vorsichtig geworden. Statt 50 Mio. Euro Kapazität bieten viele nur noch 15 Mio. Euro an. Daran wird sich auch in Zukunft nicht viel ändern, sagte Tanya Waeber, Cyberexpertin bei Generali Global Corporate & Commercial, bei der Euroforum Haftpflichtkonferenz. Die Versicherer haben es mit neuen Angriffsmustern, mit technologisch aufgerüsteten Hackern und einem hohen Kumul-Risiko zu tun. … Lesen Sie mehr ›

D&O: Zurück in den Prämien-Keller?

Nach einer kurzen Phase steigender Prämien und knapper Kapazitäten, hat sich der Markt in der D&O-Versicherung wieder gedreht. D&O-Experte Daniel Messmer (Bild) vom Rückversicherer Swiss Re kritisierte auf der Euroforum-Haftpflichtkonferenz, dass die Branche in alte Verhaltensweisen zurückfalle. „Jetzt warten wir darauf, dass wir wieder herunterspringen können in den Keller der niedrigen Prämien.“ Während das Bestandsgeschäft noch einigermaßen stabil blieb, gab es im Neugeschäft deutliche Preissenkungen, sagte Manuel Wirtz vom Spezialversicherer Newline. … Lesen Sie mehr ›

PFAS-Ausschluss ist nicht in Stein gemeißelt

In der Diskussion um mögliche Gesundheitsschäden durch die in vielen Produkten vorkommenden PFAS-Chemikalien hatten etliche Haftpflichtversicherer mit Ausschlüssen reagiert – sehr zum Unmut der Industriekunden. Inzwischen scheinen sie das Thema differenzierter zu betrachten und lassen mit sich reden, berichteten Experten auf der Euroforum Haftpflichtkonferenz in Köln. Das Schadenpotenzial ist hoch, aber es ist nicht ausgemacht, ob PFAS wirklich „das neue Asbest“ ist. … Lesen Sie mehr ›