Die Generali hat Matthias Arnold als Nachfolger von Hans-Peter Klebe als Deutschland-Chef von Generali Global Corporate & Commercial bestimmt. Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei der Signal Iduna Re, der Swiss Re sowie bei Roanoke, einer US-Assekuradeurstochter der Munich Re.
Makler
Neodigital wächst, macht aber weiter Verlust im Kerngeschäft
Der Digitalversicherer Neodigital konnte im vergangenen Geschäftsjahr seinen Vertragsbestand und die Bruttobeitragseinnahmen steigern, verzeichnete aber erneut einen versicherungstechnischen Verlust. Das zeigt der aktuelle SFCR-Bericht des Unternehmens. Welche Auswirkungen die Insolvenz der Tochter Hector Digital auf Neodigital haben wird, kann das Unternehmen noch nicht abschätzen.
Große Nachfrage nach Kriegsrisikopolicen
Der Waffenstillstand im Iran-Krieg weckt hohe Erwartungen von Reedern, dass sie ihre im Persisch-Arabischen Golf gefangenen Schiffe bald freibekommen. Deshalb steigt auch die Nachfrage nach Kriegsrisikopolicen. Aber noch sind Reeder und Versicherer vorsichtig.
Rätselraten um Insolvenz von Hector Digital
Der Assekuradeur Hector Digital GmbH ist insolvent. Zurück bleiben viele Fragen, von den Gründen für die überraschende Pleite über die Eigentumsverhältnisse des Unternehmens bis hin zum Verhältnis zur Hector GmbH, mit der der Assekuradeur mehr als nur den Namen teilte. Der Versuch einer Einordnung.
DVAG-Vorstand Lach: „Der staatliche Fonds ist der absolute Sündenfall“
Helge Lach, Vorstandsmitglied des Finanzvertriebs DVAG, sieht viel Positives in der gerade beschlossenen Reform der privaten Altersvorsorge. Aber in zwei Punkten übt er deutliche Kritik: Das Verbot der Zillmerung für geförderte Produkte sei „unglücklich“ und der staatliche Fonds ordnungspolitisch falsch.
Iran-Krieg kann zu Unterversicherung führen
Der Iran-Krieg kann selbst bei Unternehmen ohne direkten Bezug zu dem Konflikt zu einer Versicherungslücke im Fall von Sachschäden oder bei Betriebsunterbrechungen führen. Davor warnt der Fachanwalt für Versicherungsrecht Christian Drave.
Hendricks will bei Finanzdienstleistern wachsen
Der zu Howden gehörende Spezialmakler Hendricks hat mit Regina Brune und Harald Kayser zwei Fachleute für den Aufbau des neuen Spezialbereichs Financial Institutions gewonnen. Auch bei Generali Asset Management und Signal Iduna Re gibt es personelle Neuigkeiten.
Blau Direkt übernimmt Maklerpool Finanz-Zirkel
Nach zehn Jahren Partnerschaft hat der Lübecker Maklerpool Blau Direkt den Maklerverbund Finanz-Zirkel mehrheitlich übernommen. Dieser hat sich auf regionale Ruhestandsplanung spezialisiert und soll diese Expertise jetzt innerhalb des Pool-Netzwerks und in bestimmten Regionen übernehmen.
Sparten- statt Länderverantwortlichkeit bei WTW
WTW strukturiert um. In der Region EMEA verantwortet Tim Rouke in der Versicherungsberatung jetzt die Schaden- und Unfallsparten, Michael Klüttgens die Lebensversicherung. Personelle Neuerungen melden auch HDI Global, das Insurlab Germany und Howden.
Neuer Chef für Prisma Life
Der zur Barmenia Gothaer gehörende Lebensversicherer Prisma Life bekommt mit Stefan Opel einen neuen Chef. Er löst Holger Beitz ab, der in den Ruhestand geht. Neuigkeiten gibt es auch bei Zurich, Gen Re, Lampe & Schwartze, der Ammerländer Versicherung, Howden Re und Willis.
Moody’s: Riester-Reform bringt Chancen für anpassungsfähige Lebensversicherer
Die vergangene Woche verabschiedete Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge könnte das Geschäft der Lebensversicherer neu beleben, schreibt die Ratingagentur Moody’s. Dafür seien aber Änderungen am Geschäftsmodell nötig.
Wie die Weltlage die Industrieversicherung verändert
Geopolitische Unsicherheiten, Klimawandel und Cyberbedrohungen sorgen dafür, dass sich der Industrieversicherungsmarkt derzeit deutlich verändert. Er wird weniger zyklisch, deutlich selektiver, datengetriebener und komplexer, schreibt der Versicherungsmakler MRH Trowe in seinem aktuellen Bericht „Markttrends 2026“. Bisherige Nischenversicherungen gewinnen an Bedeutung.
HBC kauft Gewerbemakler in Österreich
Der österreichische Makler IRM gehört ab jetzt zur HBC-Gruppe und hat sich an dem Hamburger Maklerkonsolidierer beteiligt. Der Wiener Gewerbe- und Industriespezialist will so künftig auch größere Unternehmen bedienen können. Der Schritt bedeutet auch Änderungen in der österreichischen HBC-Führung.














