Das kriselnde Insurtech Wefox hatte im März eine Notfallfinanzierung erhalten, um einen temporären Liquiditätsengpass zu überbrücken. Laut Medienberichten steckt hinter dieser Finanzierung jedoch offenbar der verzweifelte Versuch, die Kontrolle über das Unternehmen zu behalten.
Makler
Marsh: Immer mehr Sachschäden durch Cyberangriffe
Der Makler Marsh warnt vor einem Schadentrend in der Cyberversicherung: Cyberangriffe legen immer öfter die Produktion von Unternehmen lahm und drohen, in Sachschäden zu münden. Insgesamt sieht der Makler im ersten Quartal 2026 aber Entspannung, was Schäden sowie Preise und Bedingungen angeht.
Nahostkonflikt treibt Insolvenzen hoch
Der Kreditversicherer Allianz Trade hat seine Erwartungen an das Insolvenzgeschehen 2026 deutschland- und weltweit nach oben korrigiert. Der Nahostkonflikt führt dazu, dass deutlich mehr Firmen in finanzielle Bedrängnis kommen als erwartet. Allein für Deutschland erwartet Allianz Trade eine Verdopplung der Firmenpleiten.
GGW schafft neue Führungsrolle für Lambertz bei Wecoya
Der Maklerkonsolidierer GGW Group besetzt eine neu geschaffene Position bei Wecoya mit Nick Lambertz. Außerdem: Der Makler Leue & Nill eröffnet ein Büro in Frankfurt, KPMG Law verstärkt das Insurance-Team in Köln, und die Wirtschaftskanzlei Clyde & Co ernennt Isabelle Kilian zur Partnerin.
Niedrigere Schäden durch Naturkatastrophen
Naturkatastrophen weltweit haben im Auftaktquartal 2026 deutlich geringere wirtschaftliche und versicherte Schäden verursacht als im langjährigen Mittel, meldet Gallagher Re. Stürme dominieren die Rangliste der teuersten Ereignisse.
Telekom-Captive erhält BaFin-Lizenz
Die Telekom hat grünes Licht von der Finanzaufsicht BaFin für die Gründung ihrer Rückversicherungs-Captive mit Sitz in Köln erhalten. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor sprechen die Telekom-Versicherungsexperten Wolfgang Kocybik und David Bruckschen darüber, was sie mit dem firmeneigenen Rückversicherer vorhaben.
Max Matthiessen-CEO Jacob Schlawitz: „Ich glaube, dass der deutsche Markt vor einer Veränderung steht“
Der schwedische Versicherungsmakler Max Matthiessen hat sich bereits einige Jahre mit dem deutschen Markt beschäftigt und ist nun bereit für den nächsten Schritt, sagte CEO Jacob Schlawitz gegenüber Finanswatch, der Schwesterpublikation des Versicherungsmonitors in Schweden. Ein genauer Zeitplan stehe noch nicht fest.
Schwedischer Maklerriese Max Matthiessen kommt nach Deutschland
Mit Max Matthiessen aus Stockholm will einer der führenden Makler aus dem skandinavischen Raum aktiv in Deutschland werden. Entsprechende Informationen des Versicherungsmonitors bestätigte das Unternehmen auf Anfrage. Der Makler hat bereits zwei Branchenexperten mit Kenntnis des deutschen Marktes angeworben.
Aon: Naturkatastrophen kosten Versicherer weniger
Die weltweiten Schäden durch Naturkatastrophen sind im ersten Quartal 2026 deutlich geringer ausgefallen als im Vorjahreszeitraum. Das berichtet der Makler Aon. Schwerpunktregionen waren West- und Südeuropa sowie die USA. Rekordschäden könnten dennoch in der Statistik auftauchen.
Maklerberater Marshberry: Markt steht vor Wendepunkt
Die sinkenden Preise in der Industrieversicherung machen auch den Makler-Konsolidierern zu schaffen. Nachdem lange Zeit Zukäufe im Vordergrund standen, wird jetzt organisches Wachstum und die Integration der Zukäufe wichtiger, sagte Fabian Seul, Deutschlandchef des Maklerberaters Marshberry, im Interview.
Großschäden belasten Bilanz der ALH-Gruppe
Mehrere Großbrände in Industrieanlagen haben dafür gesorgt, dass die ALH-Tochter Alte Leipziger Versicherung 2025 im zweiten Jahr in Folge einen versicherungstechnischen Verlust in Millionenhöhe eingefahren hat. Von der Reform der Altersvorsorge verspricht sich der Konzern einen Boost für private Anbieter.
Rechenzentren-Betreiber müssen Alternativen zur klassischen Versicherung suchen
Die Ratingagentur S&P erwartet angesichts des gewaltigen Wachstums beim weltweiten Bau von Rechenzentren eine wachsende Versicherungslücke. Selbst mit Konsortien könnten die Versicherer die Projekte, die einen Wert von bis zu 30 Mrd. Dollar (25,6 Mrd. Euro) erreichen, nicht mehr vollständig absichern.
Andsafe wächst durch Getsafe-Bestand deutlich
Das vergangene Geschäftsjahr war bei der Provinzial-Tochter Andsafe stark von der Übernahme von Beständen des Start-ups Getsafe geprägt, das seine Versicherungslizenz zurückgegeben hatte. Dadurch hat das Digitalunternehmen, das seine Risiken vollständig an seine Muttergesellschaft weitergibt, das Geschäftsvolumen mehr als verdreifacht.
Versicherung für die Datengiganten
Der Bau und Betrieb von Rechenzentren boomt, Versicherer und Makler sehen ein gewaltiges Marktpotenzial in der Absicherung der Großprojekte. Denn sie bergen zahlreiche Risiken – und es geht nicht nur um Batteriebrände oder den Diebstahl teurer Technologie.














