Für Rückversicherer sind Cat Bonds und andere Kapitalmarktvehikel in einigen Bereichen zu einer echten Konkurrenz geworden. Jetzt machen erste Deals Schlagzeilen, bei denen Fonds direkt in das Geschäft mit der Industrie einsteigen.
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bAV: Potenzial im Bestand nutzen
Viele Arbeitnehmer haben zwar eine Betriebsrente. Doch die monatlichen Einzahlungen liegen weit unter dem, was gesetzlich möglich ist. Hier sollten Versicherer ansetzen, die ihr Geschäft mit der betrieblichen Altersvorsorge ausbauen wollen, glaubt Fabian von Löbbecke, bAV-Experte von HDI.
Öffentliche Versicherer verdauen 2013
Im Jahr 2013 zahlten die öffentlichen Versicherer für Schäden durch Hagel, Überschwemmungen und Winterstürme 1,4 Mrd. Euro. Der Verband öffentlicher Versicherer fordert ein restriktiveres Vorgehen der Kommunalpolitik bei der Genehmigung von Baugebieten. Erfolge verzeichnen die Öffentlichen dank Pflege-Bahr in der Krankenversicherung. Fusionspläne gibt es nicht.
Zurich profitiert von Einmaleffekt
Zurich überrascht den Markt mit einer deutlichen Gewinnsteigerung im ersten Quartal. Die Gründe sind ein 130 Mio. Dollar schwerer Sondereffekt und niedrige Schäden aus Naturkatastrophen. Auch die Schaden-Kosten-Quote sinkt.
Generali: Deutsches Lebensgeschäft stark rückläufig
Der italienische Versicherer Generali verdiente im ersten Quartal 9,4 Prozent mehr. Das Unternehmen profitierte besonders von seinem Bankgeschäft. In Deutschland gingen Prämien und Neugeschäft in der Lebensversicherung deutlich zurück, das Schaden- und Unfallgeschäft war robust.
MLP sieht positive Signale
Nach einem heftigen Gewinneinbruch im vergangenen Jahr sieht der Wieslocher Finanzvertrieb MLP jetzt positive Signale für 2014. Das Geschäft mit Altersvorsorgeprodukten zog an. In der Krankenversicherung ist die Lage aber weiter schlecht.
Talanx auf Einkaufstour
Der Versicherer Talanx will in Mexiko und der Türkei weiter wachsen und liebäugelt mit Unternehmenszukäufen. Trotz Rückgängen bei Konzernergebnis und Prämieneinnahmen zeigte sich Chef Herbert Haas zufrieden.
HUK-Coburg: Nur Transparo stört die Langeweile
Die HUK-Coburg hat die Prämieneinnahmen kräftig gesteigert, meldet aber einen rückläufigen Gewinn und begründet das mit den hohen Schäden aus Naturgefahren. In der Autoversicherung wächst das Unternehmen weiter rasant. Das Scheitern des Vergleichsportals Transparo führt der Vorstand auf Fehleinschätzungen zum Internet-Markt und die Zurückhaltung anderer Versicherer zurück. Bei seinen Vertriebsmethoden im öffentlichen Dienst müsse sich die HUK-Coburg keinerlei Vorwürfe machen.
Digitalisierung: die unbemerkte Revolution
Neue Technologien verändern die Versicherungswirtschaft stärker als häufig angenommen wird. Die Veränderungen finden ohne großes Aufsehen statt, sind aber gewaltig, so eine neue Sigma-Studie der Swiss Re.
Pimco belastet Allianz-Ergebnis
Die Allianz kann im ersten Quartal 2014 von geringeren Katastrophenschäden profitieren, doch Rückgänge in der Vermögensverwaltung drücken auf den Gewinn. Während der Umsatz Rekordwerte erreicht, sinkt das operative Ergebnis des Konzerns.
Darag baut Führungsteam aus
Der Run-off-Versicherer Darag erweitert sein Management um Vorstand Zsolt Szalkai und die Managerinnen Nicola Robben und Sabine Pelzer. Mit Richard Sommer gewinnt die Neue Assekuranz Gewerkschaft einen erfahrenen Interessensvertreter.
Gothaer: Pflegeversicherung wird teurer
Die Gothaer rechnet mit Beitragserhöhungen für privat Pflegeversicherte, falls der Gesetzgeber die Definition der Pflegebedürftigkeit ausweitet. Darauf zielt die von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe initiierte Pflegereform ab. Eine höhere Pflegewahrscheinlichkeit der Versicherten könne Beitragsanpassungen unumgänglich machen, warnt Ralph Brouwers, Chef-Aktuar der Gothaer Krankenversicherung.
Prämien steigen in der Gruppenunfallversicherung
Geschrieben von Lea Deuber.
Während die private Unfallversicherung zu den profitabelsten Sparten der Assekuranz zählt, ist das bei den Gruppenunfallversicherungen anders. Im vergangenen Herbst kündigte AIG den Rückzug aus der Sparte an. Die Schadenquoten gehen nach oben, die Versicherer wollen die Preise erhöhen.
Mahnke: „Die Versicherer werden noch mehr von uns hören“
Siemens-Versicherungschef Alexander Mahnke, 46, wurde am Freitag zum Vorsitzenden des Deutschen Versicherungs-Schutzverbandes gewählt. Im DVS haben sich 1500 Unternehmen zusammengeschlossen, um ihre Interessen in Versicherungsfragen zu vertreten. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor erläutert der promovierte Jurist, welche Ziele er sich für die dreijährige Amtszeit gesetzt hat.
Mahnke neuer DVS-Vorsitzender
Der Siemens-Manager Alexander Mahnke ist neuer Vorsitzender des Deutschen Versicherungs-Schutzverbandes (DVS). Vorgänger Hans-Jürgen Allerdissen von der Deutschen Bahn hatte sein Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung gestellt, nachdem er zuvor aus der Geschäftsführung der Bahn-Tochter Deutsche Verkehrs-Assekuranz-Vermittlungs-GmbH ausgeschieden war.














