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Seekasko: Kriegsdeckungen werden teurer

Die Luftangriffe der von den USA geführten Militärallianz auf Ziele der Huthi-Rebellen am 11. Januar 2024 (im Bild der am 20. November im Roten Meer von den Rebellen entführte Autofrachter „Galaxy Leader“) könnten zu einem erneuten Anstieg der Preise für Kriegsdeckungen im Schiffskaskobereich führen, erwartet die Ratingagentur Morningstar DBRS. Die am 19. Dezember 2023 gestartete Operation „Prosperity Guardian“ hatte die Preise zunächst zum Sinken gebracht. Mit den von den Rebellen als Reaktion auf die Luftangriffe angekündigten Vergeltungsschlägen hat sich die Situation jedoch wieder geändert. … Lesen Sie mehr ›

Digitalisierung – eine tragende Säule für Resilienz

 Digitaler Dienstag  Der Wandel um uns herum beschleunigt sich. Die Zahl externer Schocks nimmt zu. Das erhöht und festigt unsere Bedeutung als Versicherer für die Gesellschaft und unsere Mitmenschen – allerdings steigen auch die Anforderungen an unser Geschäftsmodell. Indem wir den technologischen Fortschritt konsequent nutzen und uns beherzt immer weiter digitalisieren, verbessern wir den Nutzen für unsere Kunden, unsere Stellung am Markt – und unsere Resilienz als Versicherer. … Lesen Sie mehr ›

Cyber bleibt wichtigste Bedrohung für Unternehmen

Cybervorfälle und Betriebsunterbrechungen sind für Unternehmen weltweit – und in Deutschland – laut dem aktuellen Allianz Risk Barometer die beiden wichtigsten Risiken. Für die Versicherer bleibt Cyber weiterhin schwieriges Terrain. Die Allianz hat im vergangenen Jahr das erste Mal einen echten Kumul-Schaden erlebt, berichtete Allianz Commercial-Cyber-Experte Jens Krickhahn. Die Umfrage zeigt auch, dass Unternehmen in Deutschland die Energiesicherheit und die Entwicklungen bei Inflation und Zinsen mit weniger Sorge sehen als 2023. … Lesen Sie mehr ›

Dezember-Hochwasser kostet Provinzial 15 Mio. Euro

Die Schäden durch das Hochwasser im vergangenen Dezember kosten die Provinzial rund 15 Mio. Euro, der Konzern kommt damit 2023 auf einen Elementarschadenaufwand von 66 Mio. Euro. Zu den Überschwemmungen, die auf 2024 entfallen, will er noch keine Schadenhöhe nennen. Derweil hat die Öffentliche Braunschweig die Höhe der Sturm- und Hochwasserschäden durch „Zoltan“ nach oben korrigiert. … Lesen Sie mehr ›

DAV: Viele Produktmerkmale nicht quantifizierbar

Das Konzept „Value for Money“ ist ein zentraler Bestandteil der geplanten EU-Kleinanlegerstrategie. Dahinter steht die Frage, wie sich das Preis-Leistungs-Verhältnis von Anlageprodukten messen lässt, schreibt die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) in der aktuellen Ausgabe ihres Magazins „Aktuar Aktuell“. Die Versicherungsmathematiker halten die Aussagekraft von Kennziffern für den Kundennutzen aber für begrenzt. … Lesen Sie mehr ›

Rückversicherer fürchten Nahost-Risiken

Angesichts der wachsenden Unsicherheit durch den Krieg zwischen Israel und der Hamas haben Rückversicherer damit angefangen, Stornierungsklauseln in ihre Policen aufzunehmen. Damit wollen sie sich gegen einen größeren Konflikt im Nahen Osten absichern, berichtet die Financial Times. Das könnte zur Folge haben, dass die Preise für den Versicherungsschutz für in der Region tätige Unternehmen steigen. Die Branche hat laut dem Bericht in Bezug auf Israel Risiken aus politischer Gewalt und Terrorismus in Höhe von rund 10 Mrd. Dollar (9,1 Mrd. Euro) in ihren Büchern. … Lesen Sie mehr ›

Beratungsmängel bei Restschuldpolicen

Die Finanzaufsicht BaFin hat die umstrittenen Restschuldversicherungen unter die Lupe genommen und auch Testkäufer in den Einzelhandel sowie zu Banken und Versicherern geschickt. Mit den Ergebnissen ist die Behörde nicht in allen Fällen zufrieden. Sie moniert Beratungslücken. Zudem fühlten sich 6 Prozent der Testkäufer zum Abschluss gedrängt. Positiv fällt das Fazit der BaFin allerdings zum Provisionsdeckel für Restschuldpolicen aus: Die 2022 eingeführte Obergrenze scheint zu wirken. … Lesen Sie mehr ›

Versicherer fürchten Benko-Totalverlust

Versicherer, die bei Unternehmen der Signa-Gruppe von René Benko zusammen mehr als 1 Mrd. Euro in Nachrangdarlehen – sogenannten Genussscheinen – investiert haben, machen sich Sorgen wegen des Ablaufs des Insolvenzverfahrens. Die Insolvenz in Eigenverwaltung sei nicht im Interesse der Nachranggläubiger, sagte ein mit den Vorgängen vertrauter Versicherer. Altaktionäre der Gruppe könnten gut wegkommen, während die Nachrang-Investoren alles verlieren. Ein Treffen, zu dem Signas Restrukturierungsvorstand Erhard Grossnigg (Bild) geladen hatte, verlief für die Investoren enttäuschend. … Lesen Sie mehr ›

Harting: „Wir sind noch ein Start-up“

 Exklusiv  Frank Harting hat fast 40 Jahre Erfahrung in der Industrieversicherung. Er war bei Gerling, dann Vorstand beim Industrieversicherer HDI Global, später ging er zum Großmakler Marsh, wo er Geschäftsführer wurde. Jetzt ist er geschäftsführender Gesellschafter beim Assekuradeur It’s done mit Sitz in Hamburg. Im Kurzinterview mit dem Versicherungsmonitor spricht er darüber, was er mit dem jungen Unternehmen vorhat. … Lesen Sie mehr ›

GGW übernimmt von Rauchhaupt & Senftleben

 Exklusiv  Der Maklerverbund GGW Group gewinnt mit dem Makler und Assekuradeur von Rauchhaupt & Senftleben einen weiteren Spezialisten aus Hamburg. Das Unternehmen ist unter anderem in den Bereichen Veranstaltungs- und Industrieversicherungen tätig. Für die Maklergruppe von Tobias Warweg dürfte dies eine der ersten Übernahmen nach dem Einstieg der neuen Investoren sein. … Lesen Sie mehr ›

Pflichtversicherung: Gute Argumente, hohe Kosten

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Das Hochwasser in Niedersachsen und anderen Teilen Deutschlands hat die Diskussion um eine bundesweite Pflichtversicherung gegen Elementarschäden neu entfacht. Es gibt starke Argumente, die für eine solche Versicherungspflicht sprechen. Allerdings wirft die Frage der Finanzierbarkeit Bedenken auf. Der Versichererverband GDV warnt vor hohen Kosten für Hausbesitzer. … Lesen Sie mehr ›

UK: Hochwasser kostet bis zu 800 Mio. Euro

Die Schäden durch Überflutungen werden immer größer. Das zeigten zuletzt die Stürme und Hochwasser um den Jahreswechsel – auch in Großbritannien. Die Ratingagentur Morningstar schätzt, dass der Sturm „Henk“, der Großbritannien im Dezember und in den ersten Januarwochen heimgesucht hat, die versicherten Schäden durch Hochwasser im Vereinigten Königreich in diesem Winter auf über 800 Mio. Euro in die Höhe treiben könnte. Vor allem zerstörte Häuser sorgen für den hohen Wert. Entsprechende Versicherungen dürften teurer werden. … Lesen Sie mehr ›

Die Woche in Bildern 2/2024

 Woche in Bildern  Die Nachwehen des Erdbebens in Japan, ein Zusammenstoß von zwei Personenzügen auf der indonesischen Insel Java, die größte Tagebaumine Mittelamerikas in Panama, die Blockade des Containerterminals Bremerhaven durch die Bauernproteste und die Überschwemmungen durch das Sturmtief Henk vor der Oxford Universität: In unserer Woche in Bildern stellen wir Eindrücke der vergangenen sieben Tage zusammen. … Lesen Sie mehr ›