Leute – Aktuelle Personalien Der ehemalige Staatssekretär und Ex-Notenbanker Jörg Asmussen wird Verwaltungsratsmitglied beim Vermögensverwalter Generali Investments Europe. Auch Zurich hat mit David Nish und Jeffrey Hayman zwei neue Verwaltungsratsmitglieder gewählt – und zudem mit Claudio Gienal einen neuen Strategie-Chef ernannt. Beim Versicherungsmakler Aon übernimmt Hartmuth Kremer-Jenssen die Geschäftsleitung der Kreditversicherungstochter Aon Credit International, und die Haftpflichtkasse Darmstadt hat mit Karl-Heinz Fahrenholz einen neuen Vorstandssprecher.
Archiv ‘Aon’
Ölpreis und Terror setzen Unternehmen unter Druck
Der Versicherungsmakler Aon hat seine aktuelle Weltkarte der politischen Risiken veröffentlicht. Darin warnt er im Nahen Osten und in Afrika tätige Unternehmen vor allem vor dem niedrigen Ölpreis und vor Terrororganisationen wie dem IS oder Boko Haram. Diese beiden Gefahren wirken sich besonders negativ auf das Geschäft aus. Allerdings gibt es auch gute Nachrichten: durch die Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran hat sich die Lage in dem Land etwas entspannt.
Aon: Hohe Schäden durch Cyber und Terror drohen
Deutsche Unternehmen müssen sich in diesem Jahr verstärkt mit den Gefahren durch islamistischen Terror auseinandersetzen. Das erwartet der Versicherungsmakler Aon in einer Marktprognose für das Jahr 2016. Besonders anfällig für Terrorangriffe sind Unternehmen mit Sitz in deutschen Großstädten wie Berlin, Hamburg oder Frankfurt. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Vernetzung stellen auch Cybergefahren die Firmen weiterhin vor große Herausforderungen. Gemeinsam haben beide Szenarien, dass Schadensfälle immens teuer werden können. Unternehmen müssen sich auf Höchstschäden gefasst machen, so Aon.
Lohrmanns Verunsicherung CXIII
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Maklerverband diskutiert Abwerbewelle.
Aon greift bei Werkstattnetzen an
Der Versicherungsmakler Aon will verstärkt im Geschäft mit der Reparatur von Fahrzeugflotten mitmischen. Dafür hat er eine Kooperation mit dem auf Kfz-Schadenservices spezialisierten Dienstleister Innovation Group geschlossen. Flottenbetreiber, die Kunde von Aon sind, können ihre Wagen ab sofort in den Werkstätten der Innovation Group instandsetzen lassen. Für die Werkstattnetze der Versicherer tritt damit ein neuer Konkurrent in den Markt ein.
Marsh und Aon: Datenurteil trifft uns kaum
Die Großmakler Aon und Marsh erwarten keine weitreichenden Konsequenzen aus dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Datensicherheit. Die beiden Gesellschaften mit Hauptverwaltungen in den USA sehen die Sicherheit der Kundendaten auch für deutsche Industrieunternehmen und Versicherer gewährleistet. Marsh will allerdings prüfen, ob einzelne Geschäftspartner betroffen sind und ob das Urteil Auswirkungen auf Geschäftsabläufe hat.
VW: D&O-Schaden droht
Der Skandal um manipulierte Abgaswerte beim Autohersteller VW könnte zu einem Großschaden für die Managerhaftpflichtversicherer werden. Der Konzern soll eine D&O-Police unter Führung der Zurich mit einer Deckungssumme von rund 500 Mio. Euro haben. Sollte diese Summe ausgeschöpft werden, ist kaum noch Geld für weitere Schäden im Markt vorhanden. Kfz-Rückrufversicherer wird der Fall VW wahrscheinlich nur mittelbar betreffen.
Noch Luft nach oben bei PKV-Policen für Arbeitnehmer
Die betriebliche Krankenversicherung hat großes Potenzial und kann sich langfristig zu einer eigenständigen Säule in der privaten Krankenversicherung entwickeln. Davon geht der Vorsitzende des PKV-Verbands Volker Leienbach aus. Bis dahin liegt aber noch ein weiter Weg vor der Branche: Die Vertriebe müssen sich stärker um das Thema kümmern und Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer von den Vorteilen überzeugen. Die Axa sieht in der Digitalisierung eine gute Möglichkeit, das Geschäft weiterzuentwickeln.
Industrieversicherung: Digitales Chaos droht
Herbert Frommes Kolumne Die Ankündigung des Maklers Aon, eine eigene Platzierungsplattform für Industrieversicherungsrisiken einzurichten, wird die Plattform Inex24 noch weiter in Schwierigkeiten bringen. Für die Versicherer und für die Risikomanager der Industrie ist das keine gute Nachricht. Die Digitalisierung lässt sich auch in der Industrieversicherung nicht aufhalten. Wenn es keine marktneutralen Lösungen gibt, entstehen parallele Angebote mit entsprechendem Chaos, Schnittstellenproblematik und viel Ärger. Oder es setzt sich rasch ein Anbieter durch – und gewinnt dadurch an Marktmacht.
Willis und Towers Watson fusionieren
Das Maklerunternehmen Willis und die Beratungs- und Maklergruppe Towers Watson fusionieren. Das neue Unternehmen hat 39.000 Mitarbeiter und 8,2 Mrd. Dollar Umsatz. Die Fusion soll Einsparungen von 100 Mio. Dollar bis 125 Mio. Dollar bringen. Trotz des Zusammenschlusses bleiben Marsh und Aon größer. Dennoch bringt der Schritt die beiden Weltmarktführer unter Zugzwang – sie müssen die Beratungs- und Dienstleistungsschiene ihrer Aktivitäten noch schneller ausbauen.
Industrie moniert uneinheitliche Cyberdeckungen
Die Cyberversicherungen auf dem deutschen Markt sind sehr unterschiedlich ausgestaltet und schwer miteinander vergleichbar. Das monieren Experten aus der versicherungsnehmenden Wirtschaft auf der DVS-Veranstaltung „Cyber-Versicherung und Financial Lines“. Während sich die Einkäufer aus der Großindustrie einheitliche Marktstandards und mehr Verhandlungsbereitschaft bei den Versicherern wünschen, kritisiert die Assekuranz das zögerliche Abschlussverhalten der Kunden.
Schiffsexperte Fölsch verlässt Aon
Der Großmakler Aon verliert seinen Schiffsversicherungsexperten Olaf Fölsch, der zum Spezialmakler Junge wechselt. Junge leitet damit den Generationswechsel ein. Die Deutsche Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik hat einen neuen Vorstandsvorsitzenden und Lars von Lackum wird neuer Vorstand bei der Ergo International AG.
Sorge um Cyberrisiken wächst
Die Manager von Unternehmen weltweit sehen laut einer Studie des Großmaklers Aon Reputationsverluste als größtes Risiko für ihre Konzerne an. Damit verbunden steigt auch die Furcht vor Cyberrisiken. Erstmals landete diese Gefahr in der Umfrage unter den Top 10-Risiken. Die Nachfrage nach Versicherungsschutz gegen Cybergefahren ist trotzdem sehr moderat. Lediglich im Nahen Osten und in Afrika steigt das Interesse stark.












