Die Axa und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben die Fusion ihrer auf das Heilwesen spezialisierten Finanzvertriebe unter Dach und Fach. Die Apofinanz geht in der Deutschen Ärzte Finanz auf, die vergrößerte Deutsche Ärzte Finanz nimmt Anfang August die Arbeit auf. Sie gehört zu 51 Prozent der Axa und zu 49 Prozent der Apobank.
Archiv ‘Axa’
Französische Quartalszahlen
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Halbjahreszahlen von Scor und Axa
Funk: Industriemarkt entspannt sich, Risiken steigen
Die Preissteigerungen in der Industrieversicherung scheinen nachzulassen, schreibt der Makler Funk in einem aktuellen Bericht. Zwar sind die Segmente Sach-, Haftpflicht-, Kfz- und D&O-Versicherung noch von Problemen geplagt. Der Markt zeigt sich aber insgesamt stabil. Funk sieht die systemischen Risiken als größte Herausforderung für die Versicherungswirtschaft und sorgt sich um die Entwicklung in der Cyberversicherung.
Axa fördert digitale Angebote für Frauengesundheit
Vielen Menschen ist der sogenannte „Gender Health Gap“ – also eine Lücke zwischen Männern und Frauen in der Medizin – kaum bekannt. Axa möchte das ändern und unterstützt weibliche Versicherte mit einem umfassenden digitalen Gesundheitsangebot. In Kooperation mit dem Startup Femna bietet Axa Informationen zu frauenspezifischen Krankheitsbildern sowie persönliche Beratung für eine gerechtere und geschlechtersensible Gesundheitsversorgung.
Viele Mitarbeiterinnen, aber nur wenige Chefinnen
Exklusiv Frauen sind in der Versicherungsbranche zahlreich vertreten, bei vielen großen Unternehmen stellen sie mehr als die Hälfte der Belegschaft. Doch in den Führungsetagen schrumpft ihr Anteil drastisch. Auch die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen sind teils enorm. Welche Versicherer schneiden gut ab? Wer hat Nachholbedarf? Der Versicherungsmonitor hat die Beschäftigtendaten großer Gesellschaften analysiert.
Attikon gründet Assekuradeur
Der Maklerkonsolidierer Attikon hat einen eigenen Assekuradeur gegründet und im Handelsregister Düsseldorf eintragen lassen. Die neue Gesellschaft mit dem Namen Attikon Immosecur Assekuradeur GmbH wird ihren Geschäftsbetrieb am 2. Januar 2026 aufnehmen, teilte Attikon mit. Geführt wird das Unternehmen vom früheren Gothaer-Vorstand Mathias Bühring-Uhle (Bild) und von Bastian Bauer. Mit der Neugründung will Attikon seine Produktgestaltung flexibler gestalten und Kunden künftig noch individueller betreuen.
Wirtschaftsbosse wollen KI-Regeln der EU ausbremsen
In einem offenen Brief an die EU-Kommission fordern europäische Wirtschaftsführer, die Umsetzung der KI-Verordnung um zwei Jahre zu verschieben. Diese Zeit solle genutzt werden, um klare und innovationsfreundliche Regeln zu schaffen, die europäische Unternehmen im globalen Wettbewerb nicht benachteiligen. Auch Spitzenvertreter der Versicherungsbranche gehören zu den Unterzeichnern.
BaFin-Denkzettel für Leitermann
Exklusiv Ulrich Leitermann, bis Ende Juni Vorstandschef der Signal Iduna, wird erst zum 1. Januar 2026 und damit sechs Monate später als geplant Aufsichtsratsvorsitzender. Die Verzögerung entspringt einem persönlichen Wunsch Leitermanns, erklärte das Unternehmen. Nach Informationen des Versicherungsmonitors soll es sich allerdings auch um einen Denkzettel der BaFin für die Signal Iduna handeln. Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei König & Reeker, der Württembergischen Gemeinde-Versicherung, der HUK-Coburg, bei Allianz Commercial, HDI Global und Global Finanz.
Allianz bleibt Marktführer in Europa
Die Allianz bleibt mit einem Anteil von 19,4 Prozent Marktführer unter den Versicherungsunternehmens Europa, knapp vor der Axa mit 17,1 Prozent. Das haben die Ökonomen des spanischen Versicherers Mapfre für ihre alljährliche Rangliste errechnet. Sie vergleichen nicht die Bruttoprämieneinnahmen, sondern die Umsätze der Unternehmen, wie sie unter den neuen Rechnungslegungsvorschriften IFRS17 als „Einnahmen aus Versicherungsdienstleistungen“ geführt werden. Zu den 15 größten Anbietern gehören vier deutsche Unternehmen.
Feuer: Versicherbarkeit in Gefahr
Exklusiv Immer weniger Versicherer sind bereit, Abfall- und Recyclingbetriebe gegen Feuerschäden oder Betriebsunterbrechung durch Feuer zu versichern. Die schadenträchtigen Jahre 2023 und 2024 haben dafür gesorgt, dass sich immer mehr Anbieter aus dem Bereich zurückziehen. Das ist kein akzeptabler Zustand, sagt Versicherungsberater und Risikomanagement-Experte Elmar Sittner im Interview. Die im April veröffentlichte Brandschutzrichtlinie des GDV, die Abfall- und Recyclingbetriebe beim Risikomanagement unterstützen soll, hält er für realitätsfern.
Hohe Schäden nach Flugzeugunglück in Indien
Eine Boeing 787-8 Dreamliner der Fluggesellschaft Air India ist in der indischen Stadt Ahmedabad abgestürzt. Dabei sind mindestens 265 Menschen ums Leben gekommen. Versicherer von Air India sind mehrere nationale Gesellschaften. Den Großteil der Schäden werden aber internationale Rückversicherer übernehmen, allen voran AIG. Die Höhe der Schäden ist wegen der ungewissen Haftungsansprüche schwierig einzuschätzen, wird aber mehrere hundert Millionen Euro betragen.
Axa und Apobank planen größten Heilwesen-Vertrieb
Exklusiv Der Versicherer Axa und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) wollen mit der Fusion ihrer Töchter Deutsche Ärzte Finanz (DÄF) und Apofinanz den größten Vertrieb für Heilberufe in Deutschland schaffen. Die Finanzberatungsgesellschaften sind bereits jetzt miteinander verzahnt: Die Apobank hält 25 Prozent an der Axa-Tochter DÄF, die Axa-Tochter Deutsche Ärzteversicherung besitzt die Hälfte der Apofinanz.
R+V holt Nils Reich von der Axa
Leute – Aktuelle Personalien Nils Reich (Bild), als Chef von Axa Global Health für das weltweite Krankenversicherungsgeschäft des Pariser Konzerns zuständig, wechselt zur R+V. Er wird dort ab Mitte September als Vorstand für die Sparte Schaden und Unfall verantwortlich sein. Der promovierte Mathematiker übernimmt damit die Aufgaben von Vorstand Klaus Endres. Außerdem: Der Spezialversicherer Beazley hat in Stefan Wunderlich einen Leiter für den Bereich Parametric Insurance gefunden. Personelle Neuigkeiten gibt es auch beim Vermögensverwalter Generali Investments.
Gen AI: Wer nicht kauft, verliert
Digitaler Dienstag Generative künstliche Intelligenz (Gen AI) kann bei Fusionen und Übernahmen ein äußerst hilfreiches Werkzeug sein. Risiken, Schwächen in der Schadenbearbeitung oder veraltete Wordings werden noch vor Unterzeichnung des Kaufvertrags sichtbar. Gen AI könnte aber auch selbst zum Treiber der Konsolidierung in der Versicherungswirtschaft werden. Unternehmen, die KI skalierbar in ihre Betriebsmodelle integrieren, werden zu interessanten Übernahmekandidaten.













