Archiv ‘Axa’

Axa plant Gewinnsprung

Die französische Axa will 2023 einen Gewinn von 7,5 Mrd. Euro nach den neuen Rechnungslegungsvorschriften IFRS 9 und IFRS 17 erzielen. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern unter Berücksichtigung der neuen Regeln 6,1 Mrd. Euro erzielt. Gewinntreiber soll die Schaden- und Unfallversicherung sein. Sie hatte auch die Umsätze im ersten Quartal 2023 getrieben. Vor allem in der Industrieversicherung verzeichnete der Versicherer Zuwächse, in erster Linie durch höhere Preise. In der Rückversicherung gelang es dem Konzern nicht, von den Preissteigerungen zu profitieren. … Lesen Sie mehr ›

Rupprecht wird Konzernchef von Helvetia

 Leute – Aktuelle Personalien  Der Schweizer Versicherer Helvetia bekommt einen neuen Chef. Fabian Rupprecht tritt in die Fußstapfen von Philipp Gmür, der das Unternehmen nach 30 Jahren verlassen hat. Rupprecht kommt von der niederländischen NN-Group. Außerdem: Swiss Re ernennt einen neuen Chief Underwriting Officer. Der Makler BMS bekommt eine neue Chief Financial Officer. MS Amlin bekommt zwei neue Personalzugänge und die Munich Re-Tochter MRSI ernennt eine neue Chief Executive Officer. … Lesen Sie mehr ›

Mobilität: Versicherer müssen sich weiterentwickeln

Immer mehr Menschen aus der Stadt steigen nicht nur in das eigene Auto, sondern nutzen neue Angebote zur Fortbewegung wie Auto-Sharing-Dienste oder E-Scooter. Das Interesse an solchen Mobilitätslösungen bei Versicherungsnehmern weltweit steigt und somit steigen auch die Anforderungen an Kfz-Versicherer. Das ist das Ergebnis einer Studie des Beraters Capgemini. Die Versicherungsnehmer wollen einen Versicherungsschutz, der alle Mobilitätslösungen umfasst. Versicherer brauchen die richtige Technologie oder müssen Kooperationen eingehen, um ein funktionierendes Ökosystem Mobilität aufzubauen. … Lesen Sie mehr ›

Industriegeschäft subventioniert Privatkunden

Die drei global agierenden Versicherer Allianz, Axa und Zurich konnten bislang die negativen Folgen der Inflation ausgleichen, die vor allem im Privatkundengeschäft wirkt. Geholfen haben in erster Linie ihre Marktposition und die deshalb möglichen Preiserhöhungen in der Industrieversicherung. Damit begründet die Ratingagentur Fitch, warum ihr Ausblick für die Ratings bei Allianz und Zurich für das Jahr 2023 stabil und bei der Axa sogar positiv ist, also auf eine Rating-Verbesserung hinauslaufen könnte. … Lesen Sie mehr ›

Versicherer hinken bei nachhaltigen Policen hinterher

Versicherer schöpfen das Potenzial durch nachhaltige Policen nicht aus, obwohl eine große Nachfrage besteht. Das ergab eine Umfrage der Beratungsgesellschaft EY. Die Autoren sehen auch hinsichtlich der Kundenansprache und der Positionierung der Versicherungsunternehmen Luft nach oben. Die Studie zeigt allerdings auch, dass die Bereitschaft der Verbraucher, für solche Angebote mehr zu zahlen, relativ schwach ausgeprägt ist – und viele Schwierigkeiten haben, konkrete Versicherer mit Nachhaltigkeit in Verbindung zu bringen. … Lesen Sie mehr ›

Credit-Suisse-Anleiheausfall trifft Versicherer kaum

Wegen der Übernahme der Schweizer Bank Credit Suisse (CS) durch den Rivalen UBS verlieren Besitzer von nachrangigen Anleihen in Höhe von 16 Mrd. Franken ihr Geld. Das hat die Schweizer Finanzaufsicht Finma beschlossen. Die Analysten der Bank Berenberg haben nachgefragt, wie die Versicherer betroffen sind. Das Ergebnis: Es geht um sehr kleine, einstellige Millionenbeträge bei Aegon, Zurich und Allianz. Ohnehin ist die Exponierung der Konzerne in diesem Segment niedrig. Ein Grund ist die Wirkung von Solvency II. Allerdings müssen auch Versicherer spürbare Abschreibungen auf CS-Aktien und die normalen Anleihen von Credit Suisse vornehmen. … Lesen Sie mehr ›

Versicherer leiden unter Unsicherheit

Die Bankenkrise in der Schweiz wirkte sich am Montag zunächst negativ auf die Aktienkurse großer europäischer Versicherer aus. Während der Dax leicht im Plus war, notierten die Papiere der bedeutenden Assekuranzkonzerne im Minus, allerdings moderat. So fiel die Allianz-Aktie bis 12 Uhr um 0,43 Prozent auf 199,16 Euro. Später holte die Aktie auf und hatte bei Börsenschluss 1,17 Prozent gewonnen. Die von der Schweizer Regierung erzwungene Übernahme der angeschlagenen Bank Credit Suisse durch den Rivalen UBS, die beide am Paradeplatz in Zürich residieren (Bild), sorgt für grundlegende Verunsicherung bei Anlegern. … Lesen Sie mehr ›

Ergo bekommt IT-Aufpasser

 Leute – Aktuelle Personalien  Robin Johnson, der seit 2017 die IT der Munich Re und des konzerneigenen Vermögensverwalters Meag leitet, ist jetzt auch Vorstandsmitglied für Informationstechnologie und Chief Technology Officer bei der Ergo Group. Der Versicherer verweist auf Synergieeffekte, welche die IT-Steuerung aus einer Hand bringen soll. Außerdem: Die Baloise bekommt in Luxemburg eine neue CEO, die Axa Schweiz einen neuen Leiter für das Maklergeschäft und Gallagher Re einen neuen Chef. … Lesen Sie mehr ›

Keine Panik, aber viel Vorsicht nötig

 Herbert Frommes Kolumne  Die Bankenkrise frisst sich weiter in den Finanzsektor hinein. Nach dem Kollaps der Silicon Valley Bank und der kleineren Signature Bank in den USA meldete am Donnerstag die dortige Regionalbank First Republic Probleme. Auch die Schweizer Credit Suisse musste aufgefangen werden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch deutsche Banken Probleme mit den massiven Zinserhöhungen haben werden. Das wird auch Versicherer treffen. … Lesen Sie mehr ›

Debeka will in der bKV zulegen

Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) entwickelt sich bei der Debeka zum Wachstumsmotor. Der Marktführer in der privaten Krankenversicherung will seine Aktivitäten in dem Bereich ausweiten. Im Jahr 2022 hat die Debeka nach Angaben von Vorstandschef Thomas Brahm ihren Marktanteil in der Krankenversicherung weiter erhöht. Trotz eines leichten Minus bei den Prämieneinnahmen in der Lebensversicherung konnte die Gruppe ihre Position als fünftgrößter Erstversicherer festigen, sagte Brahm. … Lesen Sie mehr ›

Büchter: „Punktuell gibt es Entspannung“

 Nachgefragt – Das Video-Interview  Kai-Frank Büchter, Chef des Maklers Aon in Deutschland, Österreich und der Schweiz, steht im Interview mit dem Versicherungsmonitor ausführlich Rede und Antwort. Es geht um die Marktsituation, die auch wegen der Inflation immer noch sehr angespannt ist, die Fusionswelle im Maklermarkt und Aons Rolle dabei. Büchter antwortet offen auf die Frage, wer eigentlich noch wichtig ist für die Industrie: nämlich vor allem Rückversicherer sowie HDI, Allianz und Axa. Es geht auch um die gescheiterte Fusion mit Willis, ESG-Kriterien, Captives und die Personalgewinnung. … Lesen Sie mehr ›