Archiv ‘Ergo’

Kfz: Wenig Entlastung durch Assistenzsysteme

Das assistierte und automatisierte Fahren durch Spurwechselassistenten, Einparkhilfen und Abstandhalter gestaltet das Autofahren schon heute und auch künftig einfacher – und vor allem sicherer. Die Entschädigungsleistungen der Kfz-Versicherer sinken allerdings nicht in gleichem Maße wie die Schadenfälle. Das geht aus einer Studie des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor. Das hat verschiedene Gründe.

Nachhaltigkeit: Verbraucher unterschätzen Versicherer

Mehr Gemüse statt Fleisch und der Wechsel zur Solarenergie sind nur zwei Beispiele für Ansätze von Verbraucherinnen und Verbrauchern, um nachhaltiger zu leben und ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Bedeutung von nachhaltigen Policen unterschätzen dabei viele. Das ist das Fazit einer Umfrage des Versicherers Ergo. Die Befragten sehen für die Gesellschaften in vielen Bereichen Chancen, um beim Thema Nachhaltigkeit zu überzeugen – nicht nur in der Kapitalanlage.

Ergo und Cazoo locken Kunden mit kostenloser Police

 Exklusiv  Nach Autoherstellern wie Ford und Volvo hat Ergo nun eine Kooperation mit dem britischen Gebrauchtwagenhändler Cazoo geschlossen, der gerade in den deutschen Markt eingestiegen ist. Autokäufer bekommen eine Woche lang eine kostenlose Police, danach können sie über die Ergo-Digitaltochter Nexible eine reguläre Versicherung abschließen. Zurzeit ist Ergo der einzige Versicherungspartner von Cazoo in Deutschland.

Ergo und Verdi vereinbaren Kündigungsschutz

Auf einen weitgehenden Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen und einen Standortschutz für Verwaltung und Vertrieb haben sich die Ergo und die Gewerkschaft Verdi geeinigt. Die Vereinbarung gilt bis Ende 2023, sofern der Versicherer in dem von der Muttergesellschaft Munich Re verkündeten Strategieplan „Ambition 2025“ im Soll bleibt. Zudem hat die Gesellschaft angekündigt, die Überschussbeteiligung von Lebensversicherungskunden absenken zu wollen.

Corona sorgt für Bewegung im Versicherer-Ranking

Während sich in den Top 10 der größten europäischen Schaden- und Unfallversicherer im vergangenen Jahr kaum etwas getan hat, verzeichnet die Ratingagentur A.M. Best viel Bewegung im unteren Drittel ihres Rankings der 30 größten Versicherer. Fast alle Gesellschaften haben dort ihre Positionen gewechselt, drei Versicherer sind neu dazugekommen. So viel Bewegung in der Rangliste war vor der Pandemie unüblich. Platzhirsch ist nach wie vor die Allianz, größter Aufsteiger aus Deutschland ist die Ergo.

ING will nur noch lokal mit Axa kooperieren

Die ING Group beendet die Kooperation mit dem französischen Axa-Konzern – zumindest auf globaler Ebene. Stattdessen will das niederländische Geldinstitut lokal mit dem Versicherer zusammenarbeiten. Hierzulande befinden sich die Tochtergesellschaften der beiden Partner in Gesprächen über den Fortgang der Zusammenarbeit. Vor drei Jahren waren ING und Axa mit großen Ambitionen an den Start gegangen. Ziel war der Aufbau einer globalen Versicherungsplattform. Von der ist heute nicht viel zu sehen.

„Neue Mobilität“ braucht eine moderne Versicherung

 The Long View – Der Hintergrund  E-Bikes, Carsharing, Autos im Abo: Wir finden immer neue Möglichkeiten, uns fortzubewegen. Diese „Neue Mobilität“ funktioniert nur mit einer modernen Versicherung dahinter. Ein Kunde wird nur zufrieden mit seinem Abo-Auto sein, wenn ein Unfall oder eine Panne unkompliziert abgewickelt wird und er schnell wieder mobil ist. Ein Ersatzwagen und ein Hol- und Bring-Service im Schadenfall sind weit wichtiger, als den tatsächlichen Schaden am Fahrzeug zu begleichen. Nur Versicherer, die ein komplettes Service-Paket bieten, können in diesem Bereich mitspielen.

Ergo nimmt neuen Anlauf bei Bancassurance

Im Bereich Bancassurance gibt es neue Partner: Ergo und die Santander Consumer Bank haben eine Zusammenarbeit vereinbart. Für den Düsseldorfer Versicherer ist das der Wiedereinstieg in den Markt, aus dem er sich 2017 zurückgezogen hatte. Ab 2022 erhalten die Bankkunden Angebote vor allem zu Altersvorsorgeprodukten und Sterbegeldpolicen der Ergo. Diese bietet ihren Kunden dafür Kreditkarte und Kredite der Bank an.

Assekurata: Run-off bewährt sich, außer für Kunden

Der deutsche Run-off-Markt ist mittlerweile ein paar Jahre alt. Deshalb zeichnet sich langsam ab, wie sich die Abwickler auf längere Sicht schlagen. Laut einer aktuellen Studie der Ratingagentur Assekurata halten Viridium, Athora und Co., was sie versprechen. Der Ertrag, den sie mit den Lebensversicherungsbeständen erzielen, ist sehr hoch. Jedoch zeigt sich auch, dass die Kritik von Verbraucherschützern am Run-off berechtigt ist.

Wenn der Schaden schon da ist

 Digitale Trends 2022  Handy-Display kaputt und keine Versicherung? Dann zahlt man die dreistelligen Reparaturkosten eben selbst. Die Ergo Digital-Plattform Nexsurance bietet dazu eine Alternative: eine Police, die auch bei vorhandenem Schaden noch abgeschlossen werden kann. Das Prinzip hat Ergo schon bei der Zahnzusatzpolice erprobt. Es funktioniert nur, weil feste Verträge mit Dienstleistern dem Versicherer bessere Konditionen bescheren.

Munich Re: Corona ist noch nicht vorbei

Der Rückversicherer Munich Re warnt davor, frühzeitig das Ende der Pandemie auszurufen. Vor allem in der Lebensrückversicherung rechnet der Konzern auch im kommenden Jahr mit weiteren Schäden. Während in der Schaden- und Unfallversicherung im dritten Quartal 2021 kaum noch Corona-Schäden angefallen sind, war die Belastung in der Lebens- und Krankenrückversicherung mit 170 Mio. Euro unerwartet hoch. Daneben kommen auch Naturkatastrophen den Rückversicherer teuer zu stehen. Warum der Konzern dennoch einen ordentlichen Gewinn eingefahren hat.

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