Unabhängig, kritisch, fair - Versicherungsmonitor ist Teil der WATCH MEDIA GROUP Do. 24. September 2026  ·  Newsletter  ·  Anmelden

Schlagwort-Archiv für ‘Ergo’

Zeitreise: Allianz, Axa, Aachener und Münchener

 Vor 20 Jahren   In unserer Zeitreise erinnern wir an wichtige Ereignisse aus der Geschichte der Versicherungsbranche. Heute geht es um Preiserhöhungen der Allianz in der Kfz-Versicherung, politischen Druck auf die Branche, ein Interview mit Axa-Chef Michael Dill und die neue Politik der Aachener und Münchener, die erstmals eigene Fonds anbot. Und schließlich: Was die Kai-Pflaume-Show auf Sat1 mit Versicherung zu tun hatte. … Lesen Sie mehr ›

Corona: Streit um Betriebsschließungsdeckung

Betriebsschließungsversicherungen sind beliebt bei der Lebensmittelwirtschaft und bei medizinischen Einrichtungen, so bei vielen Arztpraxen. Die meisten Versicherer haben inzwischen den Verkauf der Policen eingestellt, darunter Allianz und Axa, R+V und Ergo. Einige wenige Anbieter haben solche Deckungen für Arztpraxen und andere medizinische Einrichtungen weiter im Programm, dazu gehört der HDI. Ganz schlimm könnte es für Kunden einzelner Gesellschaften kommen, die glauben, sie müssten nicht zahlen – weil das Corona-Virus in den Bedingungen nicht genannt wird. … Lesen Sie mehr ›

Corona: Ärger über Reiseversicherer

Reiseversicherer werden restriktiv bei Schäden wegen der Corona-Erkrankung. Wer an dem Virus erkrankt, kann laut Auskunft der Ergo nicht auf Zahlungen des Reiseversicherers hoffen – weil Covid-19 als Pandemie seit dem 11. März 2020 vom Versicherungsschutz ausgenommen ist. Nach den Bedingungen der Hanse Merkur ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes „kein versichertes Ereignis“. Auch in den USA wächst der Ärger von Kunden, die sich auf die Reiseversicherung in ihrer Kreditkarte verlassen haben, jetzt aber meistens leer ausgehen. Denn Epidemien und Pandemien sind in den meisten Fällen ausgeschlossen. … Lesen Sie mehr ›

Corona-Roundup: Homeoffice, Büro-Hygiene, Eiopa

In der Versicherungsbranche stellen Unternehmen ihre Arbeitsprozesse auf die Corona-Krise ein. Mitarbeiter der EU-Versicherungsaufsicht Eiopa, des Versicherers Ergo und der österreichischen Uniqa arbeiten teils von zu Hause aus. Außerdem in unserem heutigen Roundup zu Corona und Versicherung: Berkshire Hathaway musste seine Hauptversammlung absagen und plant einen Livestream. Tokio Marine Kiln lässt derweil sein Londoner Büro grundreinigen. … Lesen Sie mehr ›

Studie: Kunden bei Run-off nicht im Nachteil

Für Kunden bedeutet es nach derzeitigem Kenntnisstand keine Schlechterstellung, wenn ihr Lebensversicherungsvertrag von einem Run-off-Spezialisten übernommen wird. Das sagte der Versicherungswissenschaftler Fred Wagner bei der Vorstellung einer aktuellen Studie der Universität Leipzig in Berlin. Die Verwaltungskosten zählen zu den größten Herausforderungen für die Anbieter, räumte Christian Thimann von der Athora Deutschland Gruppe ein. … Lesen Sie mehr ›

Munich Re: 2020 Gewinnsteigerung trotz Corona

Der Rückversicherer Munich Re ist hoch zufrieden mit dem Jahr 2019, das gilt auch für die Tochtergesellschaft Ergo. Für 2020 erwartet Konzernchef Joachim Wenning eine weitere Gewinnsteigerung. Das Corona-Virus dürfte die Gruppe dabei nach Einschätzung ihres Top-Managements nicht aufhalten. Sollte es zu einer weltweiten Pandemie mit sehr vielen Toten kommen, würde das den Konzern weniger belasten als ein moderater Hurrikan in den USA. Aus abgesagten Sportveranstaltungen, Messen oder Konferenzen könnte ein „mittlerer dreistelliger Millionenbetrag“ als Schaden auf die Gesellschaft zukommen. … Lesen Sie mehr ›

Aon verkleinert das Führungsteam

 Leute – Aktuelle Personalien  Eric Andersen (Bild) ist ab März alleiniger Präsident des internationalen Großmaklers Aon. Bisher teilte er sich diese Position mit Michael O’Connor, der das Unternehmen verlässt. Das Führungsteam wird künftig nur noch aus dem Chef Greg Case und Andersen bestehen. Auch auf den unteren Ebenen gibt es einige personelle Veränderungen. Zudem verliert die Carexpert Kfz-Sachverständigen GmbH einen Geschäftsführer. Swiss Re hat einen Nachfolger für Jonathan Isherwood gefunden und die Schweizer Mobiliar gewinnt eine Expertin für Recht und Compliance. … Lesen Sie mehr ›

Ergo-Chef Rieß verlängert bis 2025         

 Leute – Aktuelle Personalien  Ergo-Chef Markus Rieß soll bis mindestens 2025 die Munich Re-Tochter führen. Der Vertrag war bereits Ende 2019 verlängert worden. Zuerst hatte das Handelsblatt darüber berichtet. Der frühere Deutschlandchef der Allianz steht seit 2015 an der Spitze der Ergo und hat das Düsseldorfer Unternehmen seitdem umfassend umgebaut. Außerdem: Aons langjähriger Chefaktuar Georg Thurnes zieht sich zurück und der Industrieversicherer Swiss Re Corporate Solutions hat einen neuen Chief Claims Officer. … Lesen Sie mehr ›

Gatschke: Vertrauen bei Run-off schaffen

Viele Lebensversicherungskunden fürchten, schlechter behandelt zu werden, wenn ein externer Abwickler ihren Vertrag übernimmt. Als vertrauensbildende Maßnahme schlägt Lars Gatschke vom Verbraucherzentrale Bundesverband die Schaffung eines Unternehmensbereichs vor, der während einer Übergangszeit die Interessen der Versicherungsnehmer genau im Blick hat. Dem Verkauf von Beständen kann er auch Positives abgewinnen, sagte er bei der Run-off-Konferenz der Süddeutschen Zeitung in Hamburg. … Lesen Sie mehr ›

Kreise: Axa und Uniqa verhandeln über Osteuropa

Der Axa-Konzern kommt offenbar mit den Verkaufsplänen für sein Osteuropa-Geschäft voran. Der Versicherer befindet sich in fortgeschrittenen Verhandlungen über den Verkauf seiner mittel- und osteuropäischen Aktivitäten an die österreichische Uniqa, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg und bezieht sich auf unterrichtete Kreise. Auch die italienische Generali und die Vienna Insurance Group hätten für das Geschäft geboten. Bestätigen wollten die Unternehmen das nicht. … Lesen Sie mehr ›

Ökosysteme – Mode oder Erfolgsmodell?

 Meinung am Mittwoch  Digitale Ökosysteme sind das Thema bei vielen Versicherern. Ihre öffentlichen Äußerungen dazu hinken allerdings der Umsetzung meist noch weit hinterher. Partnerschaften zwischen Versicherern und Dienstleistern gab es schon in der Vergangenheit, Ökosysteme aber sollten mehr sein und vor allem Mehrwert für Kunden bieten. In den seltensten Fällen können die Versicherer die entsprechende Plattform allein kontrollieren. … Lesen Sie mehr ›

Klein: KI ist nicht der Terminator

Neue Technologie wie künstliche Intelligenz (KI) kann die Arbeit von Versicherungsmitarbeitern deutlich erleichtern und sie von repetitiven Aufgaben befreien, sagte Mark Klein, Chief Digital Officer der Ergo, beim Versicherungstag der Süddeutschen Zeitung. Damit das gelingt, müssen die Führungskräfte jedoch zuerst die Sorgen und Ängste der Mitarbeiter ausräumen und sie für die Systeme begeistern. „Wir müssen die Technik entmystifizieren“, sagte Klein. „Wenn Menschen an KI denken, dann denken sie an den Terminator.“ Es handele sich letzten Endes aber um Mathematik, und die KI-Systeme gehörten unter menschliche Aufsicht. … Lesen Sie mehr ›

Ergo bringt US-Telematik-Anbieter nach Deutschland

Fast unbemerkt hat die Munich Re-Tochter Ergo ein Telematik-Angebot auf den Markt gebracht. Zusammen mit dem US-amerikanischen Start-up The Floow bietet der Versicherer seit kurzem den Zusatzbaustein „Safe Drive“ für seine Kfz-Policen an. The Floow stellt dabei die App zur Verfügung und wertet die Fahrdaten aus. Werbung macht die Ergo für ihr neues Angebot allerdings kaum. Trotzdem konnte der Düsseldorfer Versicherer im ersten Monat eine dreistellige Zahl an Kunden gewinnen. … Lesen Sie mehr ›

Die Bayerische trennt sich von IT-Spezialist Sum.cumo

Die Bayerische verkauft den IT-Spezialisten Sum.cumo, will aber Kunde des Insurtechs bleiben. Der künftige Eigentümer, der israelische Technologiekonzern Sapiens, will mit dem Erwerb seine Aktivitäten in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz ausbauen. Bis zu 28,4 Mio. Euro spült der Verkauf in die Kassen der Bayerischen. Erst 2016 hatte der Versicherer das junge Unternehmen erworben. … Lesen Sie mehr ›

Das volatile Geschäft mit der Kunst

 Versicherungsmonitor-Analyse  Kunstversicherer können sich eigentlich nicht beklagen. Heutzutage fasst die Sparte immer mehr unter dem Begriff „Kunst“ zusammen – seien es Handtaschen, Sneaker oder Porzellan. Das bedeutet auch mehr Einnahmen. Dennoch zeigt ein aktueller Blick auf die Branche, dass das Geschäft mit der Kunst höchst volatil ist. Die Preise sinken, das Risiko steigt, und zwei große Schadenereignisse können die Versicherer bereits arg in Bedrängnis bringen. … Lesen Sie mehr ›

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