Archiv ‘Munich Re’

KI: Großes Potenzial, ausbaufähiger Nutzen

 Versicherungsmonitor-Analyse  Kaum eine Branche eignet sich so gut für den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) wie die Versicherungswirtschaft. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Umwälzungen zeigen, dass die Versicherer gut beraten sind, die digitalen Fähigkeiten weiter auszubauen – auch beim Thema KI und Data Analytics. Khaled Rifai vom Berater McKinsey kritisiert, dass viele Versicherungsmanager noch nicht genau wissen, was KI leisten kann, oder noch keine Strategie haben, um sie auf breiter Front im Geschäftsmodell zu verankern. Eine erfolgreiche Integration stellt zudem eine Reihe von Anforderungen an die Arbeitsweise, betont Versicherungsexperte Dietmar Kottmann von Oliver Wyman.

Wochenspot: Naturkatastrophen und Makler-Zukäufe

 Wochenspot – der Podcast  Einmal in der Woche gibt es den Versicherungsmonitor jetzt auch zum Hören. In dieser Ausgabe sprechen Kaja Adchayan und Herbert Fromme über den jüngsten Naturkatastrophen-Bericht des Rückversicherers Munich Re und die Rolle des Klimawandels. Außerdem diskutieren sie über die aktuellen Geschehnisse rund um die Maklergruppe MRH Trowe, den ehemaligen HDI-Manager Tobias Warweg und den Finanzvertrieb MLP.

US-Schäden treiben Naturkatastrophenbilanz

Die wirtschaftlichen Schäden durch Naturkatastrophen sind im vergangenen Jahr um 44 Mrd. Dollar auf 210 Mrd. Dollar gestiegen, berichtet Munich Re. Der Rückversicherer sieht damit den Trend zu höheren Schäden durch Naturgefahren bestätigt. Dabei spielt auch die Erderwärmung eine Rolle. 2020 sind die Temperaturen wieder besonders hoch ausgefallen, was die Entstehung von Waldbränden begünstigte. Das Katastrophenjahr zeichnete sich durch überdurchschnittlich viele Stürme im Nordatlantik aus.

Schweres Beben trifft Kroatien

Das Erdbeben in Kroatien vom Dienstag war das schwerste seit langem in dem Land. Das Geoforschungszentrum Potsdam sieht das letzte vergleichbare Ereignis im Jahr 1909. Für eine Schadenschätzung ist es noch zu früh, heißt es beim Rückversicherer Munich Re. Analysten vom Dienst Artemis erwarten wegen der geringen Versicherungsdurchdringung eine vergleichsweise geringe Belastung für die Assekuranz.

2020: Der Jahresrückblick Teil II

Die schon nicht mehr erwartete Provinzial-Fusion ist endlich in trockenen Tüchern. Hoffnungsvolle Start-ups scheitern. Die Explosion in Beirut wird zum Großschaden für die Versicherungswirtschaft. Die Konsolidierung in der Maklerbranche geht weiter. Der Versichererverband GDV baut um, und die Allianz Leben verabschiedet sich als erste Gesellschaft in Deutschland von der 100-prozentigen Garantie auf eingezahlte Beiträge. Der zweite Teil unseres Jahresrückblicks, in dem wir die aufregendsten Deals, die wichtigsten Personalien und die größten Ereignisse des Jahres 2020 Revue passieren lassen.

2020: Der Jahresrückblick Teil I

Corona dominiert das Jahr 2020. Die Pandemie regiert in den vergangenen zehn Monaten in Gesellschaft und Wirtschaft. Das trifft auch die Versicherer – nicht nur durch hohe Schäden. Streit vor Gericht um die Betriebsschließungsversicherung kratzt am Image der Branche, alle Belegschaften lernen Homeoffice, die Vertriebe müssen sich neu sortieren. Verglichen mit diesem alles bestimmenden Thema wirken andere eher klein, auch wenn sie in Wirklichkeit groß sind. Aon und Willis fusionieren, Lemonade geht an die Börse, und der Wirecard-Skandal beschäftigt auch die Versicherer. Der Versicherungsmonitor blickt auf die aufregendsten Deals, die wichtigsten Personalien und die größten Ereignisse des Jahres zurück. Hier […]

Zeitreise: Plattformen, Gothaer, Provinzial

 Vor 20 Jahren  In unserer Zeitreise erinnern wir an wichtige Ereignisse aus der Geschichte der Versicherungsbranche. Diesmal geht es darum, wie Munich Re und Swiss Re mit einer gemeinsamen Plattform scheiterten, warum die Gothaer 5.000 Autofahrern die Policen kündigte, dass der HDI den Börsengang offiziell ankündigte und warum die Allianz 2.000 Finanzplaner für den Verkauf von Fonds einstellen wollte.

Munich Res ambitionierter Fünfjahresplan

Munich Re-Chef Joachim Wenning hat die Wachstums- und Gewinnziele für die Jahre bis 2025 genannt. Im Mittelpunkt steht die Steigerung von Rendite und Dividenden – die der Konzern trotz der weiterhin niedrigen Zinsen erreichen will. In der Rückversicherung glaubt die Munich Re an einen härteren Markt, der mehrere Jahre anhält. Die Branche werde sich eher durch Evolution als durch Revolution verändern. Covid-19 kostet die Gruppe rund 4 Mrd. Euro. Künftig will sie Pandemieschäden bei Veranstaltungsausfalldeckungen nicht mehr absichern.

Hasse sieht Branche in „gewaltigem Umbruch“

 Exklusiv  Claudia Hasse, Deutschlandchefin des Rückversicherers Munich Re, spricht im Versicherungsmonitor-Interview über die großen Veränderungen im Markt und warum der Rückversicherer dabei gute Chancen für sich sieht. Die Pandemie hat den Trend zur Veränderung noch verstärkt. Beim digitalen Umbau könne die Gesellschaft auf verschiedene Weisen helfen. Neben der Rückversicherungskapazität ist das vor allem die Toolbox für die Datenanalyse.

Neue Strategie für die Munich Re

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Strategie-Vorstellung der Munich Re, Online-Fachtagung des Gesamtverbands der versicherungsnehmenden Wirtschaft und Pressekonferenz des GDV zur Kreditversicherung

One expandiert endlich in die Schweiz

Fast zwei Jahre hat es gedauert, bis der digitale Versicherer One die Lizenz für den Markteintritt in der Schweiz erhalten hat. Anders als ursprünglich geplant startet die Wefox-Tochter mit Kfz- statt Hausrat-Policen. Das hat auf dem verhältnismäßig kleinen Schweizer Markt mehrere Vorteile, berichtet One-Chef Oliver Lang. Unter anderem könne der Versicherer hier am besten mit seinen digitalen Angeboten punkten. Den ebenfalls geplanten Markteinstieg in Polen muss One verschieben.

Versicherer beschränken ihr Kohle-Geschäft

 Exklusiv  Immer mehr Versicherer ziehen sich aus dem Geschäft mit der Kohleindustrie zurück, zeigt eine Analyse des Umweltschutz-Netzwerks Insure Our Future. Inzwischen interessieren sich die Umweltschützer allerdings auch verstärkt dafür, wie sich die Versicherer bei Öl, Gas und Ölsand verhalten. Was den Rückzug aus der Absicherung entsprechender Risiken betrifft, schneiden Axa und Swiss Re am besten ab. Gegenüber dem Vorjahr verliert die Allianz beim Klimaschutz ihren Spitzenplatz unter den deutschen Versicherern.

Last Minute-Prognose von der Munich Re

Kurz vor Jahresende gibt es von der Munich Re doch noch ein neues Gewinnziel: Mit 1,2 Mrd. Euro rechnet der Rückversicherer für 2020, das ist aufgrund der hohen pandemiebedingten Schäden nicht einmal die Hälfte der ursprünglich geplanten Summe von 2,8 Mrd. Euro. Die soll nun 2021 erreicht werden. Bei den Beitragseinnahmen sind die Münchener dafür auf Rekordkurs.

Große Versicherer bei Vorstands-Frauenquote vorn

 Exklusiv  Was bedeutet die von der Großen Koalition geplante Frauenquote für Vorstände börsennotierter Gesellschaften für die deutschen Versicherer? Der Versicherungsmonitor hat bei Allianz, Talanx, Munich Re und dem Versichererverband GDV nachgefragt. Unmittelbaren Handlungsbedarf infolge des Gesetzesvorhabens sieht keine der drei Gesellschaften. Dennoch steht die Branche insgesamt nicht gut dar, was den Anteil von Frauen in Vorständen und Führungspositionen betrifft. Auch wenn die geplante Quote sie nicht betrifft, der Großteil der Versicherer in Deutschland würde eine solche Vorgabe nicht erfüllen.

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