Legal Eye – Die Rechtskolumne Der Grat zwischen Tippgeber und Versicherungsvermittler ist äußerst schmal, aber sehr entscheidend: Die Tippgebertätigkeit ist schließlich nicht erlaubnispflichtig und zieht somit nicht die gewerbe- und aufsichtsrechtlichen Konsequenzen nach sich, denen sich Vermittler gegenüber sehen. Dennoch wird der Tippgeber in der Regel vom Versicherer vergütet. Seine Tätigkeit ist daher äußerst reizvoll. Um den Verbraucher ausreichend zu schützen, legen die Gerichte die Tippgebertätigkeit sehr eng beziehungsweise die Vermittlertätigkeit sehr weit aus. Welches Betätigungsfeld verbleibt in Zeiten des Online-Vertriebs dann noch für den Tippgeber? … Lesen Sie mehr ›
Legal Eye – Die Rechtskolumne Wechselt der Versicherungsnehmer den Makler, finden im Regelfall der Alt- und der Neumakler untereinander eine Regelung hinsichtlich der Courtage für die Weiterbetreuung des alten Versicherungsvertrages durch den neuen Makler. Der Versicherer wird in Courtagestreitigkeiten meist nicht involviert, obwohl er nach gängiger Praxis Schuldner der Courtage ist. Wenn sich allerdings Alt- und Neumakler hinsichtlich der Folgecourtage nicht einigen können, müssen sie ihren Streit unter Einbeziehung des Versicherers austragen. Wie verhält sich der Versicherer dann am besten? … Lesen Sie mehr ›
Britische Kunden haben in den vergangenen zwölf Monaten deutlich häufiger die Versicherung gewechselt als Versicherte in Kontinentaleuropa. Das ist das Ergebnis einer Befragung von Verbrauchern in den fünf wichtigsten europäischen Versicherungsmärkten durch die Schweizer Bank UBS. Allerdings könnte die bisherige Treue der deutschen Kunden vor dem Ende stehen: 42 Prozent der Kfz-Versicherten können sich einen Wechsel vorstellen, ein Rekordwert. UBS hat auch nach der Rolle von Versicherungsmarken gefragt. Hier stechen Allianz und Axa heraus. R+V, HUK24 und LVM müssen einen Rückgang der Markenwahrnehmung hinnehmen. … Lesen Sie mehr ›
Legal Eye – Die Rechtskolumne Die EU-Vertriebsrichtlinie IDD ist jetzt rund ein Jahr in Kraft, doch es sind noch viele Fragen offen. So ist nicht ganz klar, wer im Vermittler- und Versichererbetrieb konkret von der vorgeschriebenen Weiterbildungspflicht umfasst ist und ab welcher Betriebsgröße eine Beschwerdemanagementfunktion eingerichtet werden muss. Zudem ist es nicht so einfach, den Online-Vertrieb mit den gesetzlichen Anforderungen in Einklang zu bringen. Klärungsbedarf gibt es auch hinsichtlich der Durchsetzung von Verstößen gegen die IDD. … Lesen Sie mehr ›
Legal Eye – Die Rechtskolumne Das althergebrachte Bild des Vertreters mit Abschlussvollmacht berücksichtigt nicht den modernen Vertreter mit Online-Vertrieb. Weder das Gesetz, die Gesetzesbegründung noch die Rechtsprechung liefern Anhaltspunkte, wie solche Vertreter einzuordnen sind. Dadurch bestehen Unsicherheiten, und zwar sowohl für die Vertreter als auch für die Versicherer. Denn wenn von einem sogenannten Abschlussvertreter ausgegangen werden muss, so gilt ein Teil der Versicherertätigkeit als ausgegliedert. Das Versicherungsunternehmen muss sich umfassende Auskunfts- und Weisungsrechte sichern. Aus diesem Grund müssen neue Parameter her, sei es durch die Rechtsprechung oder durch den Gesetzgeber. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Auch nach dem Urteil vom Donnerstag hat die juristische Auseinandersetzung zwischen dem Vermittlerverband BVK und dem Vergleichsportal Check24 zwei Sieger – je nachdem, wen man fragt. Der BVK glaubt, er habe sich durchgesetzt, Check24 sieht sein Geschäftsmodell im Kern bestätigt. Die Versicherungswirtschaft hält sich zurück. Denn nach den bisher bekannten Einzelheiten ist klar, dass die Entscheidung den Online-Vertrieb prinzipiell komplexer machen kann, auch wenn er von Versicherern selbst betrieben wird. Der Vermittlerverband hat mit seinem Rückzugsgefecht der Branche einen Bärendienst erwiesen. … Lesen Sie mehr ›
Das IDD-Umsetzungsgesetz hat den Bundestag in erster Lesung passiert. Abgeordnete von CDU/CSU und SPD verteidigten die Trennung von Honorarberatung und Provisionsvertrieb. Aus der Opposition kam Kritik am Provisionsabgabeverbot und die Forderung nach mehr Verbraucherschutz beim Verkauf von Restschuldversicherungen. Die Koalition will die Umsetzung des Gesetzes noch vor der Sommerpause über die Bühne bringen. … Lesen Sie mehr ›
Eigentlich ist sie schon weg: Die Arag Leben gehört nach wie vor zum Konzern, weil die BaFin den Verkauf an die Frankfurter Leben noch nicht genehmigt hat. Doch in der Zukunftsplanung von Konzernchef Paul-Otto Faßbender spielt sie keine Rolle mehr. Er setzt auf das Kerngeschäft Rechtsschutz im In- und Ausland sowie auf die Krankenzusatzversicherung. Der Verkauf der Lebenstochter sei alternativlos gewesen, sagte er vor Journalisten. … Lesen Sie mehr ›
Digitale Trends 2017 Online nach einer günstigeren Krankenversicherung oder einem neuen Haftpflicht-Tarif zu suchen ist bequem und bringt schnell erste Informationen. Ins Stocken gerät der Prozess aber oft, wenn der Versicherer mit einem konkreten Angebot auf die Anfrage des potenziellen Kunden reagieren soll. Mit ihrer „Integrierten Customer Journey Lösung“ geht auch das ganz schnell, verspricht Godehard Laufköter von der Hanse Merkur. Die Antwort erhält der Kunde im Idealfall schon, wenn er noch am Computer sitzt. … Lesen Sie mehr ›
Seit Donnerstag führt Thomas Buberl als Chief Executive die Axa-Gruppe in Paris. Eine der ersten Amtshandlungen: In einer Live-Konferenz mit dem weltweiten Management schwor Buberl die Führung des Unternehmens auf seine ambitionierten Ziele ein. Der Vorstand der Axa Deutschland nahm das zum Anlass, eine Informations- und Beruhigungsmail an die Vermittler zu schicken. „Die Vermittler spielen eine Schlüsselrolle für die Zukunft von Axa“, heißt es in dem Schreiben an die Axa-Vertreter. Dort wurden in den vergangenen Monaten zunehmend Zweifel an der Treue zum eigenen Vertrieb laut, weil Buberl ein erklärter Fan von Online-Vertriebsformen ist. … Lesen Sie mehr ›
Der Finanzdienstleister des Autoherstellers VW will künftig verstärkt mit Gebrauchtwagenkäufern ins Geschäft kommen, die ihr Kfz nicht beim VW-Händler erwerben. Deshalb will das Unternehmen Versicherungen und andere Finanzdienstleistungen künftig auch online verkaufen. In den nächsten vier Jahren soll ein entsprechendes Angebot entstehen. Der Verkauf von Kfz- und Garantieversicherungen hat sich im vergangenen Jahr als Wachstumstreiber für Volkswagen Financial Services erwiesen. … Lesen Sie mehr ›
Das Versicherungs-Start-up Simplesurance, das in Deutschland über die Marke Schutzklick Versicherungen unter anderem für Handys, Laptops und Fahrräder vertreibt, ist jetzt auch in den USA und Kanada aktiv. Dafür hat Simplesurance eine Kooperation mit dem US-Versicherer Assurant geschlossen. Schon in dieser Woche folgt der nächste große Wurf: Simplesurance weitet sein Geschäft auf 27 europäische Länder aus. Die Hälfte der Versicherer werde es in zehn Jahren nicht mehr geben, sagte Gründer und Geschäftsführer Robin von Hein. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne: Der Autobauer Borgward ging Anfang der 60er Jahre Pleite. Ein Grund war die unglaubliche Modellvielfalt. Viele Versicherer leiden unter einem ähnlichen Phänomen – sie haben viel zu viel Tarife. Das ist nicht nur teuer, sondern verwirrt auch Kunden und Vermittler. Die Digitalisierung wird dem ein Ende setzen. … Lesen Sie mehr ›
Digitalisierungsprojekte der Assekuranz – Teil 3: Ob Maklerzeitung, Newsletter, Online-TV-Sendung oder Webkonferenz – der Versicherer Gothaer bemüht sich, seine Makler über möglichst viele aufeinander abgestimmte Online- und Offline-Kanäle mit produktneutralen Informationen zu erreichen. In sozialen Netzwerken tut sich die Gesellschaft allerdings noch schwer. … Lesen Sie mehr ›