Archiv ‘R+V’

Aus R+V-Tochter Condor Leben wird eine Run-off-Plattform

Die R+V verkauft den Maklerversicherer Condor Leben an den Frankfurter Investmentmanager Acathia Capital. Die R+V bestätigt einen Bericht des Handelsblatts. Acathia handelt im Auftrag eines Konsortiums aus deutschen Versicherern, globalen Rückversicherern und Versorgungswerken. Aus der Condor Leben soll eine neue Run-off-Plattform für Lebensbestände im deutschen Markt werden. Acathias Managing Partner Thomas Schmitt sieht in dem Markt jede Menge Potenzial.

Private Altersvorsorge: Banken schlagen Versicherer

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Banken und Sparkassen bauen ihre Dominanz in der privaten Altersvorsorge aus – und lassen Versicherer deutlich hinter sich. Zu dem Ergebnis kommt das Beratungsunternehmen Valytics in einer aktuellen Studie. Verbraucher suchen Sicherheit und akzeptieren Beratung zunehmend auch digital. Banken sichern sich die meisten Abschlüsse. Für Lebensversicherer wächst der Wettbewerbsdruck spürbar, in einem sich wandelnden Markt drohen sie weiter an Bedeutung zu verlieren.

R+V wächst deutlich und baut Einmalbeitragsgeschäft kräftig aus

Die R+V ist 2025 bei den Beiträgen um 8,6 Prozent auf rund 23 Mrd. Euro gewachsen, in der deutschen Erstversicherung um 9,3 Prozent auf 17,5 Mrd. Euro. In der Lebensversicherung basiert das Wachstum vor allem auf dem deutlich ausgebauten Einmalbeitragsgeschäft. Im Schaden- und Unfallbereich konnte die Gruppe die Schaden- und Kostenquote wieder in den profitablen Bereich bringen. Erneut betont Vorstandschef Norbert Rollinger, das Potenzial im genossenschaftlichen Lager stärker ausschöpfen zu wollen.

Rollinger: Angst vor KI ist ein schlechter Ratgeber

Norbert Rollinger hält die Sorge vor Jobverlust durch künstliche Intelligenz (KI) für unbegründet. Beschäftigte sollten die Technologie als Chance und nicht als Bedrohung sehen, sagte der GDV-Präsident und R+V-Chef vor Journalisten in Frankfurt. Umbrüche habe es immer gegeben. Arbeitsplätze hätten sich dabei zwar gewandelt, seien aber nicht verschwunden.

Versicherungskammer fordert Verbesserungen für Hebammen

Die Versicherungskammer warnt vor neuen Haftungsrisiken für freiberuflich in Kliniken tätige Hebammen durch den Hebammenhilfevertrag. Kritisch sieht der Versicherer, der ein Konsortium für die Haftpflichtversicherung der Hebammen führt, die seit 1. November geltenden Abrechnungsregelungen. Sie trügen der Versorgungsrealität nicht ausreichend Rechnung und erhöhten den Dokumentationsaufwand für die Geburtshelferinnen und -helfer. Die Versicherungskammer fordert eine umfassende Überprüfung der Regeln.

Wer ist die Schönste im ganzen Land?

Kommentar

Bester Arbeitgeber, Top Employer oder attraktivster Arbeitgeber Deutschlands – derzeit werben wieder viele Versicherer mit einer solchen Auszeichnung. Wir gratulieren, doch insgeheim fragen wir uns: Warum sollte man solchen Zertifikaten Glauben schenken? Sind das nicht nur gekaufte Plaketten, die gut an der Wand aussehen und Fachkräfte anlocken sollen? Wir finden: Echte Einsichten in die Unternehmenskultur bekommt man nur durch ehrliche Mitarbeiterbefragungen über alle Abteilungen hinweg, schreibt Redakteurin Anne-Christin Gröger.

GDV-Geschäftsführung

GDV beim Lobbybudget weiter vorn

Mit rund 15,3 Mio. Euro ist der Versichererverband GDV branchenübergreifend weiterhin unangefochten die Organisation mit dem größten Budget im Lobbyregister des Bundestags. Das zeigt der aktuelle Bericht der Bürgerbewegung Finanzwende. Auf der Rangliste der Finanzunternehmen folgen auf den GDV vier Bankenverbände. Der Verband der privaten Krankenversicherung PKV belegt mit 1,9 Mio. Euro Rang sechs. Die Allianz ist die „heimliche Nummer drei“.

Kravag mit neuem Vorstand

Leute – Aktuelle Personalien

Die auf die Versicherung von Fahrzeugen aller Art spezialisierte R+V-Tochter Kravag bekommt zum Jahreswechsel einen neuen Vorstand: Sebastian Mederer wird Mitglied des Leitungsgremiums und folgt auf Michael Busch, der in den Ruhestand geht. Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei Eiopa und Everest.

Allianz mit neuer Vorständin für Maklervertrieb

Leute – Aktuelle Personalien

Die Allianz Versicherung AG will im Maklergeschäft wachsen und ernennt hierfür Nicole Weyerstall zur neuen Vorständin Maklervertrieb. Sie übernimmt den Posten von Ulrich Stephan, der das Ressort interimsweise geleitet hatte. Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei der R+V, dem bAV-Spezialisten Xempus, MLP, der Stuttgarter und der DEVK.

IT-Strategiewechsel bei der R+V

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Abschied von der Eigenentwicklung: Die Wiesbadener Versicherungsgruppe R+V hat einen Auswahlprozess für Anbieter von Standardsoftware gestartet. Das bedeutet einen Strategieschwenk, denn eigentlich wollte der Versicherer das neue Bestandssystem selbst entwickeln.

Workation: Viel gefordert, wenig genutzt?

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Seit der Corona-Pandemie ist nicht nur das Homeoffice ein fester Bestandteil der Arbeitswelt in vielen Unternehmen. Auch das zeitweise Arbeiten aus dem Ausland, auch Workation genannt, gilt bei vielen als Inbegriff modernen Arbeitens. Viele Versicherer bieten ihren Beschäftigten diese Möglichkeit inzwischen an, meistens zeitlich und auf das EU-Ausland begrenzt. Eine Umfrage des Versicherungsmonitors unter verschiedenen Gesellschaften zeigt auf, ob und wie stark diese Angebote wirklich genutzt werden.

Weniger Angst vor dem KI-Austausch

Nimmt die künstliche Intelligenz (KI) den Beschäftigten der Versicherungsbranche die Jobs weg? Zumindest 1.500 von ihnen, die noch bei Allianz Partners angestellt sind, passiert das aktuell. Statt auf eine zunehmende KI-Angst deutet eine aktuelle Studie jetzt auf das Gegenteil hin: Die Angst in der Branche, von der Technologie ersetzt zu werden, nahm zuletzt deutlich ab. Grund zur Beruhigung ist das allerdings längst nicht.

Rollinger zu Allianz: „Das schafft kein Vertrauen“

R+V-Chef Norbert Rollinger wirft der Allianz „unnötige Panikmache“ vor. Das Unternehmen hatte, wie der Versicherungsmonitor berichtete, den Abbau von mehr als 1.500 Stellen bei Allianz Partners mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) begründet. Das sei nicht förderlich dabei, die Akzeptanz neuer Technologien zu stärken und Belegschaften auf Veränderungen vorzubereiten, findet Rollinger. Sein Unternehmen setze auf vorausschauende Personalplanung, sagte er bei einer Handelsblatt-Konferenz.

Keine Ruhe in der Kfz-Versicherung

Herbert Frommes Kolumne

Ist wieder alles gut in der Kfz-Versicherung? Man könnte es fast glauben. Die Anbieter haben die Preise deutlich angehoben, sodass die Sparte marktweit wieder einen technischen Gewinn macht. Hinter diesem positiven Trend stehen jedoch sehr unterschiedliche Entwicklungen für die einzelnen Gesellschaften. Die Schere zwischen großen und kleinen Anbietern wird immer größer. Den wichtigsten Unterschied machen die Daten aus.

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