Archiv ‘Zurich’

Ferma-Chef sorgt sich um die D&O-Versicherung

Die Akteure in der D&O-Versicherung sollen sicherstellen, dass sich die Sparte nicht zu weit von dem entfernt, wofür sie konzipiert wurde, warnte Dirk Wegener, Versicherungschef der Deutschen Bank und Vorsitzender der Risikomanagervereinigung Ferma, auf einer Fachveranstaltung des GVNW. D&O dürfte nicht zur Auffanglösung für Cyberrisiken und Risiken durch den allgemeinen gesellschaftlichen Wandel werden. D&O-Expertin Jutta Berger von der Zurich dämpfte die Hoffnung auf wieder steigende Kapazitäten.

Was den Mittelstand bewegt

 Meinung am Mittwoch  Damit „Made in Germany“ auch in Zukunft das Qualitätssiegel für Produkte und Dienstleistungen aus dem deutschen Mittelstand bleibt, muss die Versicherungsbranche ihn über den reinen Risikotransfer hinaus mit ihrer Expertise im Risikomanagement unterstützen. Versicherer können Unternehmen sowohl bei Cyberrisiken als auch beim Management der Lieferkette unter die Arme greifen – und nicht zuletzt bei der Verbesserung der Resilienz gegenüber Klimarisiken sowie der Transformation zu einer klimaneutralen mittelständischen Wirtschaft.

Haftpflicht-Guru Bechert geht zu Willis

 Leute – Aktuelle Personalien  Jörg Bechert (Bild) wechselt von der Zurich als Leiter der Haftpflichtsparte zum Makler und Berater Willis Towers Watson. Der renommierte Haftpflicht-Experte arbeitete von 1987 bis 2016 beim Makler Jauch & Hübener, später Aon. Danach folgten vier Jahre beim Industrieversicherer Berkshire Hathaway Specialty Insurance, den er Ende 2019 wegen Differenzen mit der Führung verließ. Außerdem: Ulrich Otto wird Nachfolger von Gothaer-Pressereferent Klemens Surmann, und Axa XL hat mit Nancy Bewlay eine neue Rückversicherungschefin.

Gerhard Schröder verliert Vorstandsposten

 Leute – Aktuelle Personalien  Altkanzler Gerhard Schröder bekommt die Konsequenzen des Ukraine-Kriegs zu spüren. Mehrere deutsche Unternehmen haben ihm Posten entzogen, darunter der BVUK-Verband, der zum gleichnamigen Versicherungsmakler aus Würzburg gehört. Zudem: Die Zurich Deutschland braucht einen neuen Chief Underwriting Officer. Lloyd’s hat eine neue Chief People Officer. Personelle Veränderungen gibt es auch bei Munich Re und Axa XL.

Drei neue Verwaltungsräte für die Generali

 Leute – Aktuelle Personalien  Die Generali hat drei neue unabhängige Mitglieder in ihren Verwaltungsrat berufen, der vor dem Hintergrund der Streitigkeiten zwischen der Führung und rebellischen Aktionären eine Reihe von Abgängen gesehen hat. Einer der neuen Direktoren könnte Nachfolger von Chairman Gabriele Galateri di Genola werden, der bei der bevorstehenden Hauptversammlung nicht erneut kandidiert. Personelle Neuigkeiten gibt es außerdem bei VPV, Zurich, Swiss Re und Sompo.

Ukraine-Roundup: S&P, Lloyd’s, Allianz

Die langfristigen Folgen der Eskalation des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine stehen noch in den Sternen, aber kurzfristig gibt es bereits Konsequenzen – auch für die Versicherungsbranche. So hat die Ratingagentur S&P eine Abwertung russischer Versicherer vorgenommen und der Versicherungsmarkt Lloyd’s of London Unterstützung für – auch weitergehende – Sanktionen zugesagt. Die Allianz unterstützt die Betroffenen mit Hilfszahlungen, und Zurich lobt die Haltung der Schweiz in Sachen Strafmaßnahmen.

Klimawandel und Pandemie im Fokus

 Meinung am Mittwoch  Die globale Risikolandschaft verändert sich in einem rasanten Tempo, getrieben durch den Klimawandel, die Pandemie und die Digitalisierung. Vorausschauendes und langfristiges Risikomanagement mit entsprechenden Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz gewinnt weiter an Bedeutung. Der Klimawandel ist dabei auch langfristig die größte Bedrohung für die Menschheit. Es ist allerdings noch nicht zu spät, eine entschlossenere Transformation voranzutreiben. Dabei können Versicherer eine entscheidende Rolle spielen.

Industrie beschert Zurich Rekordgewinne

Preissteigerungen und eine moderate Schadenentwicklung vor allem in der Industrieversicherung haben dem Versicherer Zurich ausgezeichnete Ergebnisse für das Jahr 2021 beschert. In dem Segment hat die Zurich eine Schaden- und Kostenquote von 88 Prozent (ohne Katastrophenschäden) erzielt, einer der besten Werte in der Unternehmensgeschichte. Finanzchef George Quinn glaubt, dass die Preise weiter steigen.

Zurich präsentiert Zahlen

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Jahreszahlen der Zurich, Ergebnisse von Scor zur Vertragserneuerung in der Schadenrückversicherung, SZ-Nachhaltigkeitsforum und Vorstellung einer Prognos-Studie

Fadata will die Nummer 1 sein

 Exklusiv  Das Software-Unternehmen Fadata will der führende Anbieter für Kernversicherungssysteme auf dem deutschen Markt werden. Schon in Kürze werde das Unternehmen weitere Abschlüsse bekanntgeben, sagt Technologie- und Produktchef Eike Schmidt im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Als europäisches Unternehmen mit Sitz in München sieht er Fadata im Vorteil gegenüber amerikanischen Anbietern. Die Versicherer tendierten in jedem Falle dazu, direkt beim Produzenten der Systeme einzukaufen, die Dienstleister gerieten zunehmend unter Druck.

Kampfansage an alle Hacker

 Exklusiv  Ransomware, Supercomputer, staatlich gestützte Hacker – all das hält Jörg Wälder, Chef des Cyber-Spezialisten Cogitanda, für beherrschbare Risiken. Nicht nur die digitalen Angreifer, sondern auch die Verteidiger haben aufgerüstet, sagt er im Interview. Aufgrund seiner Expertise sei es für den jungen Assekuradeur kein Problem, genügend Kapazität von Versicherern zu bekommen. Deshalb stehen die Zeichen bei Cogitanda auf weiterem Wachstum – bald auch für Großindustrie und Privatkunden.

Streit von Zurich und Mondelez geht weiter

Das Urteil eines Gerichts aus dem US-Bundesstaat New Jersey, dass sich die Versicherer des US-Pharmakonzerns Merck bei Schäden durch die Ransomware Notpetya nicht auf den Kriegsausschluss des Vertrags berufen können, bedeutet nicht, dass damit auch alle anderen, ähnlich gelagerten Streitigkeiten entschieden sind. Darauf weist die Ratingagentur A.M. Best hin. So hängt ein Verfahren zwischen dem Lebensmittelhersteller Mondelez und der Zurich America in Illinois immer noch in der Schwebe.

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