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Nachfrage nach M&A-Policen steigt

Policen zur Absicherung von Risiken bei Unternehmenszukäufen galten lange Zeit als unattraktiv. Nach Einschätzung des Maklers Marsh gewinnt der Markt jetzt an Fahrt. Vor allem in der Asien-Pazifik-Region, aber auch in Deutschland steigt die Nachfrage. Deutsche Versicherer halten sich allerdings nach wie vor zurück.

Axa investiert massiv in die IT

Der Axa-Konzern wird seine sieben verschiedenen IT-Systeme in der Lebensversicherung in ein einziges überführen – zum stolzen Preis von 100 Mio. Euro. Damit will sich der Versicherer zukunftssicher machen. Mit den Zahlen des Jahres 2013 ist Vorstandschef Thomas Buberl zufrieden. Beim Sparprogramm liegt die Axa im Plan. Beim Neugeschäft ist das Bild sehr durchwachsen.

Zweitmarkt: Besteuerung droht

Geschrieben von Lea Deuber.
Die Bundesregierung will die Todesfallleistungen beim Verkauf von Lebensversicherungspolicen besteuern. Damit schließt sie nur scheinbar eine Gesetzeslücke. Auf den deutschen Zweitmarkt hat die Neuregelung kaum Auswirkungen.

Lebensversicherungsgesetz bleibt spannend

Was die Woche bringt: An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Debatte um die Lebensversicherungsreform, Flut und Versicherung, Rückversicherungsrecht und Cyber-Gefahren.

Herbert Fromme

Cyberrisiken: Nicht zu viel versprechen

Herbert Frommes Kolumne: Langsam begreifen auch deutsche Vorstände und Aufsichtsräte, dass die Bedrohung durch Cyber-Risiken real ist und nicht der Phantasie durchgeknallter Verschwörungstheoretiker entstammt. Das Problem: Die meisten von ihnen wissen viel von Produktion, Vertrieb oder Personalführung – und sehr wenig über Datentechnik. Die IT-Experten im Haus und die Chefetage reden dabei oft aneinander vorbei. Versicherer können helfen, dürfen aber nicht zu viel versprechen.

Entspanntere Lage für Versicherer

Eine Reihe von positiven Faktoren sorgt nach Ansicht der Ratingagentur Standard & Poor’s dafür, dass der Druck auf die Versicherungsbranche weltweit nachlässt. Bei einer Vielzahl von Versicherern sieht S&P einen stabilen Ausblick. Negativ bewerten die Analysten den Prämienrückgang bei den Rückversicherern und die regulatorischen Einflüsse.

Munich Re: Auch E-Raucher sind Raucher

In der Lebensversicherung sollten Nutzer von E-Zigaretten wie Raucher behandelt werden, also höhere Prämien bezahlen. Das empfiehlt die Munich Re. Zwar liegen für eine genaue Risikobewertung noch keine Daten vor, doch die Wahrscheinlichkeit, dass auch mit der Aufnahme von Nikotin über die E-Zigarette Gesundheitsrisiken verbunden sind, ist groß.

Die Continentale stellt sich gegen den Trend

Die Continentale hält am klassischen Profil der privaten Krankenversicherung fest. Viele Neuentwicklungen wie die Pflege-Bahr-Policen oder eine Aufnahmegarantie für Angestellte sieht das Unternehmen kritisch. Um Versicherten künftige Beitragssprünge zu ersparen, hat die Continentale den Rechnungszins zum Teil auch im Bestand gesenkt und nicht nur bei den neuen Unisex-Verträgen.

Eiopa: Altersvorsorge „vor starkem Wachstum“

Der Markt für die private Altersvorsorge steht nach Ansicht der EU-Versicherungsaufsicht Eiopa kurz vor einem kräftigen Wachstumsschub. Das schreibt die in Frankfurt ansässige Organisation in ihrem „Financial Stability Report“. In der Schadenversicherung berichtet Eiopa von fallenden Prämieneinnahmen. Der globale Rückversicherungsmarkt habe 2013 „ein robustes Wachstum“ erlebt.

Was Lebensversicherer und Fußball gemeinsam haben

Meinung am Mittwoch: Die deutschen Lebensversicherer verbindet mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mehr, als man zunächst denken mag. Auch bei den Versicherern sind einige Spieler nicht hundertprozentig einsatzfähig. Um sie dennoch im Kader halten zu können, nimmt das Finanzministerium mit dem aktuellen Gesetzesentwurf zur Stabilisierung der Lebensversicherer bewusst eine Schwächung der Mannschaft in Kauf. Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft dennoch erfolgreich sein wird.

Regierung will schnelles Gesetz zur Lebensversicherung

Das Bundesfinanzministerium geht in die Offensive. Jetzt soll rasch ein Gesetzentwurf zur Lebensversicherung vorgelegt und verabschiedet werden. Darin reformiert Berlin die Beteiligung der Kunden an den Bewertungsreserven, wie von der Branche verlangt – plant aber auch Änderungen, die von den Versicherern abgelehnt werden. Der Garantiezins soll zum 1. Januar 2015 von 1,75 Prozent auf 1,25 Prozent sinken. Abschlusskosten sollen nur noch verringert bilanziell angerechnet werden können.

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