Die VHV-Gruppe vollzieht einen Generationenwechsel in der Kapitalanlage. Der Gesundheitsspezialist Further startet in Deutschland und holt den ehemaligen Vertriebschef von Wefox Christian Botsch ins Unternehmen. Convex ordnet die Führung neu und Axa XL besetzt eine Schlüsselrolle im Transportgeschäft.
Rückversicherer
Munich Re: Cyberversicherung so wichtig wie Elementardeckung
Trotz einer steigenden Bedrohung ist die große Mehrheit der Cyberrisiken nicht abgesichert, warnt die Munich Re. Die Cyberversicherung muss angesichts des enormen wirtschaftlichen Schadenpotenzials eine ähnliche Rolle spielen wie die Deckung gegen Naturkatastrophen, fordert der Rückversicherer in einem aktuellen Bericht.
Gallagher Re: Probleme mit der KI-Absicherung nehmen zu
Der Rückversicherungsmakler Gallagher Re warnt vor wachsenden Versicherungslücken durch KI-Risiken. Dazu gehören fehlerhafte Modelle, Diskriminierung und problematische Haftungsfragen, bei denen klassische Policen oft nicht greifen würden, heißt es. Gefragt seien neue Lösungen, bessere Governance und engere Zusammenarbeit zwischen Versicherern und Unternehmen.
Franz-Josef Hahn übergibt das Ruder bei Peak Re
Franz-Josef Hahn wird im April den Vorstandsvorsitz des Rückversicherers Peak Re an Victor Kuk übergeben. Die Großkanzlei Clyde & Co verstärkt sich in Deutschland mit einem Juristen, der von der Helvetia kommt. Personelle Neuigkeiten gibt es auch von HBC und Marsh.
S&P: Ratings der Versicherer bleiben trotz Nahost-Krieg stabil, aber nur bei schnellem Ende
Der Krieg im Nahen Osten wird die Ratings und Kapitalpuffer der Versicherer in der Region nicht wesentlich beeinträchtigen. Davon gehen Analysten der Ratingagentur S&P Global aus. Dies gelte jedoch nur, wenn der Konflikt in Kürze vorbei ist.
Fitch: Rückversicherer zehren von den guten Vorjahren
Die Bilanzen der vier großen Rückversicherer profitieren 2026 noch von der guten Performance der Unternehmen in den vergangenen Jahren, erwartet Fitch. Wie üppig die Gewinne ausfallen, dürfte vor allem von der zuletzt unterdurchschnittlichen Großschadenbelastung und den sogenannten Primary Perils abhängen.
Swiss Re: Sekundärgefahren nehmen rasant zu
Im Jahr 2025 haben Sekundärgefahren wie Waldbrände, Überschwemmungen und schwere Stürme weltweit 92 Prozent der versicherten Naturkatastrophenschäden von 107 Mrd. Dollar (93 Mrd. Euro) verursacht. Experten warnen: Steigende Exposition und wachsende Verwundbarkeit lassen die Schäden weiter rasant steigen.
Rupprecht: Naturkatastrophen sind versicherbar
Staatliche Lösungen sollte es nur für Risiken geben, die nicht vollständig durch die private Versicherungswirtschaft getragen werden können, betonte Fabian Rupprecht, Chef der Helvetia Baloise Gruppe, auf einer Fachveranstaltung. Bei Naturkatastrophen führe staatliches Einmischen oft dazu, dass Marktmechanismen nicht mehr funktionieren.
Welche Risiken den Versicherern aus dem Iran-Krieg drohen
Der Öltransport durch die Straße von Hormus scheitert weiter nicht an Kriegsrisikodeckungen – sie sind sehr teuer, aber verfügbar. Trotzdem fahren immer noch kaum Schiffe durch die Meerenge. Die Ratingagentur Fitch hat analysiert, was die größten Risiken für die Versicherer durch den Krieg sind.
BaFin: Neue Regeln für Cyber-Rückstellungen
Mit Schwankungsrückstellungen gleichen Versicherer Schwankungen im Schadenverlauf zwischen verschiedenen Jahren aus. Gesellschaften, die eigenständige Cyberpolicen anbieten, müssen für das Bilanzjahr 2025 noch keine Rückstellungen bilden, stellt die BaFin klar. Wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen, dürfen Versicherer den Puffer aber schon jetzt aufbauen.
FIDA: Versicherer sollten Chancen sehen, statt zu meckern
Vielen Versicherern stößt die geplante EU-Richtlinie FIDA zu Datentransparenz sauer auf. Doch statt immer nur über Regulierung zu stöhnen, könnten die Gesellschaften die neuen Vorschriften dazu nutzen, um neues Geschäft zu generieren. Wie das funktionieren kann, erklärte Patrick Rahn, Versicherungsexperte beim Unternehmensberater PwC, auf einer Fachkonferenz in Köln.














