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Franz-Josef Hahn übergibt das Ruder bei Peak Re

Leute – Aktuelle Personalien

Franz-Josef Hahn wird im April den Vorstandsvorsitz des Rückversicherers Peak Re an Victor Kuk übergeben. Die Großkanzlei Clyde & Co verstärkt sich in Deutschland mit einem Juristen, der von der Helvetia kommt. Personelle Neuigkeiten gibt es auch von HBC und Marsh.

Swiss Re: Sekundärgefahren nehmen rasant zu

Im Jahr 2025 haben Sekundärgefahren wie Waldbrände, Überschwemmungen und schwere Stürme weltweit 92 Prozent der versicherten Naturkatastrophenschäden von 107 Mrd. Dollar (93 Mrd. Euro) verursacht. Experten warnen: Steigende Exposition und wachsende Verwundbarkeit lassen die Schäden weiter rasant steigen.

Rupprecht: Naturkatastrophen sind versicherbar

Staatliche Lösungen sollte es nur für Risiken geben, die nicht vollständig durch die private Versicherungswirtschaft getragen werden können, betonte Fabian Rupprecht, Chef der Helvetia Baloise Gruppe, auf einer Fachveranstaltung. Bei Naturkatastrophen führe staatliches Einmischen oft dazu, dass Marktmechanismen nicht mehr funktionieren.

BaFin: Neue Regeln für Cyber-Rückstellungen

Mit Schwankungsrückstellungen gleichen Versicherer Schwankungen im Schadenverlauf zwischen verschiedenen Jahren aus. Gesellschaften, die eigenständige Cyberpolicen anbieten, müssen für das Bilanzjahr 2025 noch keine Rückstellungen bilden, stellt die BaFin klar. Wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen, dürfen Versicherer den Puffer aber schon jetzt aufbauen.

FIDA: Versicherer sollten Chancen sehen, statt zu meckern

Vielen Versicherern stößt die geplante EU-Richtlinie FIDA zu Datentransparenz sauer auf. Doch statt immer nur über Regulierung zu stöhnen, könnten die Gesellschaften die neuen Vorschriften dazu nutzen, um neues Geschäft zu generieren. Wie das funktionieren kann, erklärte Patrick Rahn, Versicherungsexperte beim Unternehmensberater PwC, auf einer Fachkonferenz in Köln.

Jungsthöfel: Die stärkste Bilanz der Hannover Rück

Die Hannover Rück hat ihren Rückversicherungsumsatz 2025 um 1,5 Prozent auf 26,8 Mrd. Euro gesteigert und beim Gewinn um 13 Prozent auf über 2,6 Mrd. Euro zugelegt. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren. Der Vorstand schlägt eine um 39 Prozent höhere Dividende vor. Der Rückversicherer hat das erfolgreiche Ergebnis für die Stärkung der Schadenreserven und die Realisierung stiller Lasten in der Kapitalanlage genutzt.

Chubb soll US-Rückversicherungsprogramm für Schiffe führen

Chubb soll als führender Versicherer des 20 Mrd. Dollar (17 Mrd. Euro) schweren maritimen Rückversicherungsprogramms der US International Development Finance Corporation (DFC) fungieren, das nach Ansicht der USA die Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs in der aktuell nicht befahrbaren Straße von Hormus ermöglichen soll. Chubb und die DFC haben zudem weitere, aus den USA stammende Versicherer ausgewählt, die Kapazitäten bereitstellen. Die iranischen Angriffe auf Schiffe in der Golfregion gehen derweil weiter.

Fosun soll Einfluss auf Investments der Frankfurter Leben genommen haben

Der Run-off-Spezialist Frankfurter Leben soll laut einem Bericht der Börsen-Zeitung bei seinen Investmententscheidungen vom chinesischen Investor Fosun beeinflusst worden sein. Es ist von Darlehen in dreistelliger Millionenhöhe die Rede, die Fosun von den Frankfurtern bekommen haben soll. Gegenüber dem Versicherungsmonitor bestritt das Unternehmen dies. Dem Abwicklungsspezialisten wird auch vorgeworfen, kritischen Mitarbeitenden gekündigt zu haben.

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