Rückversicherer
Hannover Rück sieht noch keinen weichen Markt
Die Hannover Rück hat ihren Gewinn im ersten Quartal 2026 deutlich gesteigert. Der Finanzchef Christian Hermelingmeier spricht von einer Normalisierung gegenüber dem schadenträchtigen Vorjahresquartal. Gleichzeitig sieht der Rückversicherer sinkende Preise, aber noch keinen weichen Markt.
Deutsche Rück bündelt internationale Wachstumsmärkte
Die Deutsche Rück schafft einen neuen Bereich für internationale Wachstumsmärkte im Nichtlebengeschäft. Geleitet wird es seit dem 1. Mai von Tarik Aouad. Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei der Nürnberger, Allianz Commercial und dem BVK.
Insurtech-Investitionen bleiben hoch – dank KI
Nach einigen Jahren rückläufiger Investitionen durften sich Insurtechs weltweit schon Ende 2025 über mehr Geld freuen. Dieser Trend hat sich im ersten Quartal 2026 fortgesetzt, berichtet der Rückversicherungsmakler Gallagher Re. Der Grund für den Anstieg ist die künstliche Intelligenz – in vielerlei Hinsicht.
Talanx: Rekordzahlen treffen auf wachsende Risiken
Trotz Rekordergebnissen sieht Torsten Leue, Vorstandsvorsitzender des Talanx-Konzerns, wachsende Herausforderungen für sein Unternehmen. Das sagte er auf der Hauptversammlung des Konzerns. Er ist jedoch zuversichtlich, dass Talanx gut gerüstet ist – und nennt die Gründe.
Iran-Krieg: Swiss Re rechnet mit steigender Inflation
Die Swiss Re hat ihre Reserven um 400 Mio. Dollar (350,5 Mio. Euro) aufgestockt, um sich auf steigende Inflationsraten infolge des Nahost-Kriegs vorzubereiten. Im ersten Quartal hat der weltweit größte Rückversicherer gut verdient, vor allem Dank geringer Naturkatastrophenschäden.
Miriam Marx und GGW trennen sich
D&O-Expertin Miriam Marx verlässt die GGW-Gruppe wieder. Sie war zuletzt Geschäftsführerin der LBU Financial Lines GmbH. Auch der Makler Büchner Barella und ein leitender Manager trennen sich. Außerdem: Neuigkeiten von Bondaval, Swiss Life und Swiss Re.
Hannover Rück: Die Kostenführerschaft erhalten
Der Rückversicherer Hannover Rück erhält auf der Hauptversammlung Applaus von seinen Aktionären für die höhere Dividende und die Geschäftsergebnisse 2025. Vorstandschef Clemens Jungsthöfel will die Stärken des Unternehmens mit Digitalisierung, Automatisierung und künstlicher Intelligenz erhalten.
Axa wächst trotz schwachem Rückversicherungsgeschäft
Nur der weiche Rückversicherungsmarkt hat die Geschäftsentwicklung des französischen Versicherers Axa im ersten Quartal des laufenden Jahres etwas ausgebremst. Alles in allem konnte die Gruppe aber segmentübergreifend wachsen. Zum Verkauf der Lebensversicherungsbestände äußerte sich das Unternehmen nicht.
Scor schrumpft sich weiter gesund
Der französische Rückversicherer Scor hat das erste Quartal 2026 mit einer Steigerung des Konzernüberschusses und der Eigenkapitalrendite abgeschlossen. Der Fokus auf profitables Geschäft und die anhaltende Portfoliobereinigung sollen das Unternehmen widerstandsfähiger machen, haben aber erneut zu rückläufigen Umsätzen geführt.
Aon: Selten günstige Marktbedingungen für Versicherungskäufer
Unternehmen hatten in der Gewerbe- und Industrieversicherung im ersten Quartal 2026 erneut die Chance, ihre Versicherungsprogramme auf den Prüfstand zu stellen und in einem attraktiven Preisumfeld zu optimieren, berichtet der Großmakler Aon. Für Belastungen sorgten jedoch die aktuellen geopolitischen Spannungen.
Howden Re: Baltimore deutlich teurer als gedacht
Der Einsturz der Brücke von Baltimore vor rund zwei Jahren wurde schnell als voraussichtlich teuerster Schaden in der Transportversicherung gehandelt. Jetzt deuten neue Daten daraufhin, dass das Unglück rund 1,3 Mrd. Dollar (1,1 Mrd. Euro) teurer werden könnte als bislang gedacht.
Britische Aufseher erhöhen Kapitalanforderungen für Offshore-Rückversicherungsdeals
Die bei der Bank of England angesiedelte Finanzaufsicht PRA will die ausufernde Nutzung spezieller kapitalgedeckter Rückversicherungstransaktionen für Pensionsverpflichtungen im Zaum halten. Britische Versicherer, die Rentenportfolien von Firmen übernehmen und an Offshore-Rückversicherer weitergeben, müssen künftig deutlich höhere Kapitalanforderungen erfüllen.












