Der Spezialmakler und Plattformanbieter Finlex baut den Bereich Management Liability aus und holt dafür mit Christian Freudner einen erfahrenen Branchenkenner ins Team. Außerdem: Der Makler Funk gewinnt einen Experten von Aon. Ein neuer Director soll die Key Account Division weiterentwickeln und die Betreuung großer Industriekunden stärken. Zudem erweitert der Berliner Maklerpool Aruna sein Vertriebsteam.
Versicherer
Morningstar DBRS erwartet stärkere Ausschläge bei Kreditfonds
Privatanleger, die in Panik Anteile börsennotierter Kreditfonds verkaufen, könnten den Markt für Private Credit ins Wanken bringen. Versicherer, die ebenfalls in diese Vehikel investieren, sollten wachsam sein, mahnt die Ratingagentur Morningstar DBRS. Der Fall Blue Owl zeigt, wie angespannt die Lage ist.
Eurich: „Für KI ist Bestandsmigration trivial“
Künstliche Intelligenz (KI) birgt das Potenzial, den Aufwand für die Migration von Vertragsbeständen deutlich zu senken und so aus einem Hemmschuh von Fusionen und Zusammenschlüssen in der Versicherungsbranche einen Treiber zu machen. Das sagte der der Co-Vorstandschef von Barmenia Gothaer Andreas Eurich auf einer Veranstaltung der Universität Leipzig.
KI gewinnt vor dem Policenkauf an Bedeutung
Immer mehr junge Menschen setzen bei der Suche nach einer Kfz-Versicherung auf künstliche Intelligenz. Laut einer Studie von Sirius Campus nutzt bereits jeder vierte Angehörige der Generation Z entsprechende Tools – doppelt so viele wie im Vorjahr. KI hilft nicht nur beim Tarifvergleich, sondern auch beim Verstehen von Leistungsunterschieden. Auch Vermittler entdecken die Technologie zunehmend für Beratung und Kommunikation.
KI in der Assekuranz: Der fehlende strategische Hebel
Bei der Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) macht die Versicherungsbranche Fortschritte. Ein echter strategischer Hebel sei jedoch noch nicht zu erkennen, sagt Josef Adersberger, Gründer und Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Qaware, im Gespräch mit dem Versicherungsmonitor. In vielen Bereichen, zum Beispiel beim Einsatz von KI im Input-Management, sieht Adersberger noch Potenzial.
Leichte Entspannung für Lebensversicherer, aber keine Komfortzone
Seit einigen Jahren zeigt sich das Zinsniveau stabil, dennoch bleiben die Lebensversicherer bei der Deklarierung ihrer Überschussbeteiligungen vorsichtig. Insgesamt stiegen die Überschussbeteiligungen in den einzelnen Produktsegmenten leicht an, doch nicht alle Anbieter gehen mit diesem Trend mit. Das zeigt die diesjährige Studie der Ratingagentur Assekurata zu Überschüssen und Garantien. Der Grund dafür sind vorsichtige Zinsprognosen sowie die durch die Zinswende entstandenen stillen Lasten in den Kapitalanlagen. Sie wollen die meisten Versicherer zuerst abbauen, bevor sie die Überschüsse anheben.
Öltransporte: Experten blicken skeptisch auf Trump-Pläne
Die von US-Präsident Donald Trump ins Gespräch gebrachten „Versicherungsgarantien“ der USA für Öltransporte aus dem Persischen Golf, verbunden mit der Eskortierung der Schiffe durch die US-Marine, haben zwar den Ölpreis leicht gesenkt. Reeder sowie Schifffahrts- und Rohstoffexperten machen sich allerdings keine großen Hoffnungen, dass das die aktuelle Transportkrise infolge des Iran-Kriegs löst.
Vertrag von Zurich-Chef Schildknecht bis 2030 verlängert
Carsten Schildknecht soll bis 2030 Vorstandschef von Zurich Deutschland bleiben. Der Aufsichtsrat der Zurich Beteiligungs-AG hat den Vertrag des Managers vorzeitig um drei weitere Jahre verlängert. Auch bei Aon Deutschland gibt es personelle Neuigkeiten. Und: Der Industrieversicherer der Talanx HDI Global ernennt einen Head of Energy & Power für Großbritannien und Irland.
Cyberangriff bei GVV: Daten von 2.600 Kunden potenziell betroffen
Ein Blogbeitrag des IT-Autors Günter Born hat einen möglichen Cybervorfall bei den GVV Versicherungen öffentlich gemacht. Der Versicherer hat inzwischen einen unbefugten Zugriff auf Teile seiner IT-Systeme Anfang Februar bestätigt. Dabei könnten Daten von rund 2.600 Kunden des Direktversicherers aus einer temporären Datenbank abgeflossen sein.
Moody’s: Belastungen für Versicherer in der Golfregion bei kurzem Konflikt überschaubar
Der Iran-Konflikt wird nur sehr begrenzte Auswirkungen auf die Kreditwürdigkeit der Versicherer haben, die in den Ländern des Golf-Kooperationsrates aktiv sind – sofern er nur wenige Wochen dauert und die Schifffahrt sowie der Flugverkehr danach wieder in vollem Umfang aufgenommen werden. Davon geht die Ratingagentur Moody’s in einem aktuellen Bericht aus.














