Die Aktien der meisten europäischen Versicherer bieten in den kommenden zwölf Monaten gute Chancen für Investoren. Das glauben die Analysten von Barclays. In einer umfangreichen Studie börsennotierter Versicherer kommen sie zu dem Schluss, dass der Markt die ersten Belastungen durch die Covid-Pandemie gut verkraftet hat. Sie empfehlen unter anderem Aktien von Axa, Direct Line, Munich Re, Swiss Re, Unipol und Zurich. Negativ sehen sie die künftige Kursentwicklung bei Generali, Gjensidige, Hannover Rück, M&G und Mapfre. Neutral werden die anderen Gruppen bewertet, darunter Allianz und Aviva.
Archiv ‘Allianz’
Warum der Verbraucherschutz nicht nachlassen darf
Meinung am Mittwoch Manchmal hat man echt keine Lust mehr. Das gilt nicht nur für den zehnten Satz Rücken-Stabilisationsübungen im Sport, sondern von Zeit zu Zeit auch in Bezug auf die Tätigkeit als Verbraucherschützer*in in der Versicherungswelt. Aber dann kommt die Branche wieder mit irreführenden Aussagen um die Ecke und die Motivation ist wieder da.
Gastronomie: Kündigungswelle bei Policen erwartet
Exklusiv Der Gewerbeversicherer Mailo erwartet eine Kündigungswelle von Gastronomen und Einzelhändlern, die durch die Pandemie in finanzielle Not geraten sind. Es zeichne sich der besorgniserregende Trend ab, dass die Unternehmer immer häufiger bei ihren Policen den Rotstift ansetzten, so die Gesellschaft. Makler sehen vermehrt Aufschübe bei den Prämien. Klar ist: Da kommt noch was auf die Branche zu.
Allianz soll Interesse an Hartford haben
Nachdem die Allianz 2018 bei der Übernahme der XL Group von der Axa überboten wurde, könnte sich der Versicherer nun zum ersten Mal wieder an eine große Übernahme wagen. Laut Branchenberichten soll er Interesse an dem US-Schaden- und Unfallversicherer Hartford Financial Services Group haben. Dafür müsste die Allianz tief in die Tasche greifen. Ein Übernahmeangebot von Konkurrent Chubb über 23 Mrd. Dollar (19,5 Mrd. Euro) hat Hartford abgelehnt.
Zuschlag bestätigt: Allianz kauft Aviva Polen
Die Versicherer Allianz und Aviva haben bestätigt, dass die Allianz die Aviva Polen kauft. Die Münchner übernehmen für 2,5 Mrd. Euro das Lebens- und Schaden-/Unfallversicherungsgeschäft sowie das Pensions- und Vermögensverwaltungsgeschäft. Darüber hinaus erwirbt die Allianz Avivas 51 Prozent-Anteil an dem Bancassurance-Gemeinschaftsunternehmen mit Santander in der Lebens- sowie Schaden-/Unfallversicherung. Im Bieterrennen hat sich die Allianz gegen die Generali und die NN Group durchgesetzt.
AGCS fürchtet Ausschreitungen und Krawalle
Betriebsstörungen, Beschädigungen und Umsatzeinbußen durch Proteste (wie hier am 20. März 2021 in Kassel), Krawalle, Vandalismus und andere Formen von zivilen Unruhen haben sich zu den wichtigsten politischen Risiken für Unternehmen entwickelt. Die Covid-19-Pandemie und ihre Auswirkungen werden die Situation verschlimmern, befürchtet der Industrieversicherer Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) mit Blick auf die zunehmenden Unruhen und Gewalttaten in vielen Ländern. Unternehmen sollten sich bei ihrer Business-Continuity-Planung aktiv mit den Risiken politischer Gewalt auseinandersetzen, insbesondere in stark exponierten Branchen wie dem Einzelhandel.
Thimann im Rennen um Eiopa-Spitze
Leute – Aktuelle Personalien Christian Thimann (Bild), Deutschlandchef des Abwicklers Athora, ist einer der drei Kandidaten, die es bei der Ernennung eines neuen Chefs der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa in die engere Auswahl geschafft haben. Seine Konkurrenten sind Petra Hielkema, Direktorin bei der niederländischen Versicherungsaufsicht, und Paolo Cadoni, Abteilungsleiter bei der britischen Finanzaufsicht PRA. Außerdem: Der Rückversicherer Munich Re bekommt im September mit Anne-Sylvie Catherin, derzeit Generaldirektorin für Personalwesen bei der EZB, eine neue Personalchefin. Und: Die Allianz Versicherung regelt die Verantwortung für das Ressort Automotive neu.
Hochrisikostrategie bei der Allianz
Herbert Frommes Kolumne Der von Konzernchef Oliver Bäte angestoßene Großumbau im Heimatmarkt birgt erhebliche Risiken. Die Motivlage ist zu erahnen: Der Konzern will standardisierter und billiger arbeiten. Die Frage ist, ob die Steuerung durch die Welt-Holding Allianz SE funktionieren kann und die gewünschten Erfolge bringt. Möglicherweise sieht die Konzernspitze die Erfolge des deutschen Lebensversicherers in einem rosigeren Licht als sie es verdienen.
Lohrmanns Verunsicherung: Wackelige Angelegenheit
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Oliver Bäte lässt die Allianz Deutschland-Holding verschwinden.
Wochenspot: Getsafe und Allianz
Wochenspot – der Podcast Einmal in der Woche gibt es den Versicherungsmonitor jetzt auch zum Hören. In dieser Ausgabe sprechen Kaja Adchayan und Herbert Fromme über die geplante Finanzierungsrunde des Assekuradeurs Getsafe und den bevorstehenden Umbau bei der Allianz.
Kfz: Allianz 2020 weiter abgeschlagen
Versicherungsmonitor-Analyse Die Allianz hat im Jahr 2020 weiter an Marktanteil in der Kfz-Versicherung verloren. Die HUK-Coburg hat nach Informationen des Versicherungsmonitors erheblich gewonnen und ihren Vorsprung weiter ausgebaut. In den vergangenen zehn Jahren ist es dem Marktführer im deutschen Versicherungsmarkt in der einstigen Vorzeigesparte Kfz nicht gut ergangen. Auf Grundlage von Daten, die von der Ratingagentur Assekurata für den Versicherungsmonitor und die Süddeutsche Zeitung erhoben wurden, analysieren wir das Marktgeschehen in Kfz durch einen Vergleich der Konzerne über den Zeitraum von zehn Jahren – und nicht wie üblich der Einzelgesellschaften. Hier Teil eins unserer Analyse.
BSV: Versicherer siegen vor Gericht
Im Streit um Leistungen aus der Betriebsschließungsversicherung (BSV) konnten die Versicherer Allianz, Helvetia und Haftpflichtkasse die Klagen ihrer Kunden abwehren. Die 10. Zivilkammer des Landgerichts München II entschied in vier Verfahren zugunsten der Gesellschaften. Der Streitwert lag insgesamt bei 462.000 Euro. Nach Einschätzung der Richter seien die in den BSV-Verträgen verwendeten Klauseln als abschließend und damit wirksam zu verstehen. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.











