Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Hauptversammlung des italienischen Versicherers Generali sowie der Schweizer Baloise
Archiv ‘Generali’
Markenattraktivität: Nur fünf Versicherer überzeugen
Exklusiv Die Markenattraktivität der führenden deutschen Versicherer lässt zu wünschen übrig. Nur fünf von 20 Unternehmen werden von ihren Kunden als attraktiv und modern eingestuft. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Future Readiness“ der Unternehmensberatung Brand Trust. HUK-Coburg, Allianz und Ergo schneiden gut ab, während Continentale, Nürnberger und Alte Leipziger die letzten Plätze belegen.
Generali GC&C mit neuen Zielen und neuer Struktur
Leute – Aktuelle Personalien Generali Global Corporate & Commercial will bis 2030 ein führender Industrieversicherer werden und hat jetzt für die Jahre 2025 bis 2027 einen neuen Strategieplan vorgestellt. Er sieht auch personelle Veränderungen vor. Unter anderem hat das Unternehmen als neuen Versicherungschef Philippe Vezio von Tokio Marine geholt. Personelle Neuigkeiten gibt es auch beim Vermögensverwalter Allianz Global Investors.
US-Zölle treffen auch Versicherer
Exklusiv Die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle auf Importe in die USA haben weltweit für Unruhe gesorgt und die Aktienmärkte auf Talfahrt geschickt. Für Anlegerinnen und Anleger besteht jedoch kein Grund zur Panik, glaubt der Gesamtverband der Versicherer in Berlin. Schließlich sei die Lebensversicherung ein stabiler Anker, der auch in unsicheren Zeiten mit garantierten Leistungen überzeuge. Ökonomen sehen die Auswirkungen der Zölle auf die Versicherungswirtschaft deutlich kritischer.
Lohrmanns Verunsicherung: Gewetzte Messer
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Vorbereitungen auf Generali-Hauptversammlung laufen auf Hochtouren
Wird Asmussen Minister?
Exklusiv Paukenschlag bei der Regierungsbildung in Berlin. Nach Informationen des Versicherungsmonitors denken führende Politiker der künftigen Koalition darüber nach, den GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen mit einem Ministeramt zu betrauen. Asmussen könne als „neutraler Fachexperte“ eine vermittelnde Rolle spielen, berichten mit den Verhandlungen vertraute Personen. Aber der Manager dürfte ablehnen – weil er nach VM-Informationen ein noch attraktiveres Angebot aus der Branche selbst hat. Nachtrag vom 1. April 2025 um 16 Uhr: Asmussen soll nicht Minister werden und hat auch kein Angebot aus der Branche. Es handelt sich um den Aprilscherz des Versicherungsmonitors.
DVAG: Umsatz hoch, Vermittlerzahl stagniert
Die Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG) hat ihren Umsatz im Jahr 2024 um 8,5 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro gesteigert. Das Wachstum stammt vor allem aus der privaten Kranken- und Pflegeversicherung, den Kompositsparten und den Aktienfonds. Die Zahl der Vermittler stagniert. Die seit November wieder angebotene Riester-Rente boomt, so die DVAG.
Allianz Global Investors baut Stellen ab
Allianz Global Investors (AGI), der Vermögensverwalter des Münchener Versicherers, trennt sich laut Medienberichten von einem Teil der Belegschaft. Zuletzt hatte die Allianz bekannt gegeben, einen Partner für seinen Vermögensverwalter in Frankfurt zu suchen. Wie weit fortgeschritten die Suche ist und wie viele Arbeitsplätze nun bei AGI abgebaut werden, ist unklar.
Tamara Pagel wird Dialog-Chefin
Leute – Aktuelle Personalien Der Vorstand der Generali-Tochter Dialog wird jünger und weiblicher: Tamara Pagel (Bild), 40, wird neue Vorstandsvorsitzende, Tanya Waeber, 42, neue Chief Insurance Officer P&C der Dialog Versicherung AG. Im Zuge eines umfangreichen Führungsumbaus bei dem Maklerversicherer wird zudem Daniel Spooren neuer Finanzchef. Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei der Bank Santander, beim Technologieunternehmen Hypoport und bei Allianz Commercial. Außerdem ist Bernd Zens bei der DEVK in den Ruhestand gegangen.
Lohrmanns Verunsicherung: Partnersuche
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Run-off sorgt für regen Versichererwechsel.
Coalition besetzt Stellen in Deutschland
Leute – Aktuelle Personalien Der US-Cyber-Assekuradeur Coalition, der im vergangenen August auch in Deutschland gestartet ist, hat mit Mark Schemel (Bild) einen Cyber-Underwriter und mit Felix Schmelz einen Business Operations Manager für die deutsche Niederlassung gefunden. Außerdem: Die Allianz-Stiftung hat nach dem umstrittenen Abgang der Vorstandsvorsitzenden Esra Kücük einen Nachfolger für die Position des CEO ernannt.
Allianz: Viridium-Kauf in trockenen Tüchern
Die Zukunft des Run-off-Spezialisten Viridium ist gesichert. Ein Konsortium aus Allianz, dem Vermögensverwalter Blackrock und dem japanischen Lebensversicherungskonzern T&D hat wie erwartet die Mehrheit gekauft. Verkäufer ist der britische Private-Equity-Investor Cinven, der bei der Finanzaufsicht BaFin in Ungnade gefallen war. Generali und Hannover Rück bleiben Viridium-Aktionäre.
Donnet legt gutes Geschäftsergebnis vor
Philippe Donnet, der stark in der Kritik stehende Chef des italienischen Versicherers Generali, hat für das vergangene Geschäftsjahr ein gutes Ergebnis vorgelegt. Das Lebengeschäft und die Vermögensverwaltung haben demnach Umsatz sowie Betriebsergebnis beflügelt. Damit macht der CEO Werbung in eigener Sache: Mächtige Anteilseigner sägen derzeit stark an seinem Stuhl.
Allianz-Konsortium vor Viridium-Kauf
Exklusiv Ein von der Allianz geführtes Konsortium steht kurz vor dem Kauf des Abwicklungsspezialisten Viridium. Das erfuhr der Versicherungsmonitor aus Branchenkreisen, die mit den Vorgängen vertraut sind. Mit an Bord sind der Vermögensverwalter Blackrock und die japanische Versicherungsholding T&D. Verkäufer ist der britische Private-Equity-Investor Cinven, der nach Problemen mit seinem Lebensversicherer in Italien von der BaFin nicht mehr als Viridium-Eigner akzeptiert wird.
Bitterer Teilerfolg für Generali-Chef Donnet
Philippe Donnet, umstrittener Chef des italienischen Versicherers Generali, kann mit seiner Wiederwahl bei der nächsten Hauptversammlung des Unternehmens am 24. April rechnen. Donnets Widersacher und Generali-Großaktionär Francesco Gaetano Caltagirone will darauf verzichten, einen eigenen Kandidaten für den Chefposten zu benennen. Stattdessen will er bis zu sechs Mitglieder für den Verwaltungsrat vorschlagen – und damit bei einem Erfolg die Generali praktisch unregierbar machen.













