Der Bundestag hat das umstrittene Sparpaket der schwarz-roten Koalition für stabile Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) beschlossen. Der Entwurf war zuletzt noch verändert worden, unter anderem fließt mehr Steuergeld als zunächst geplant.
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Erste Lesung zur Gesundheitsreform: PKV-Kritik bleibt
Sowohl der Bundestag als auch der Bundesrat haben erstmals über den Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform diskutiert. Kritik an den Änderungen in der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es aus der Opposition – und von den privaten Krankenversicherern (PKV).
Beamte in die GKV: PKV-Verband kritisiert Sachverständigen-Gutachten
Die Einbeziehung von Beamtinnen und Beamten in die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) gehört zu den Vorschlägen, die die Wirtschaftsweisen in ihrem Frühjahrsgutachten zur Stabilisierung der GKV machen. Die privaten Krankenversicherer (PKV) bezeichnen diese - nicht zum ersten Mal geäußerte - Idee als teure Illusion.
Grünen-Vorschlag zur GKV-Reform im Bundestag
Die Grünen werfen der Bundesregierung Mutlosigkeit bei der geplanten Reform der gesetzlichen Krankenversicherung vor. Der Bundestag hat sich am Donnerstag mit einem Gegenvorschlag der Fraktion beschäftigt, der eine Senkung der Beiträge zum Ziel hat.
Gegenwind für GKV-Reform von der CDA
Die Vereinigung der Arbeitnehmer innerhalb der Union CDA fordert Nachbesserungen an den Plänen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Kürzung des Bundeszuschusses um 2 Mrd. Euro lehnt sie als vollkommen inakzeptabel ab.
Auch die PKV braucht die Systemreform
Die privaten Krankenversicherer beklagen sich, dass die Regierung den Zugang für besserverdienende Angestellte erschwert. Ansonsten halten sie sich in der Diskussion um die Gesundheitsreform zurück. Dabei brauchen nicht nur die gesetzlichen Kassen dringend Veränderungen, sondern auch die PKV, schreibt Herausgeber Herbert Fromme.
Kabinett verabschiedet milliardenschwere GKV-Reform
Die Bundesregierung hat den Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken verabschiedet. Bei den Krankenkassen sorgen Änderungen kurz vor dem Kabinettstermin für Empörung. Sie kritisieren eine Schieflage zu Lasten der Beitragszahler.
Brahm: Die GKV auf grundlegende Aufgaben konzentrieren
Den gesetzlichen Krankenkassen wird zu viel aufgebürdet, sie brauchen Entlastung. Das kann mit Zusatzpolicen geschehen, sagt Thomas Brahm, Chef der Debeka und des PKV-Verbandes. Im Interview mit Versicherungsmonitor und SZ spricht er auch über das Problem Umdeckung, die wachsende Rolle von Finfluencern – und den Vorstoß der Debeka in die Gewerbeversicherung.
Kritik an GKV-Reformplänen, Gegenvorschlag im Bundestag
Die Reformpläne der Regierung für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) könnten zu einem Wechsel von 100.000 Versicherten in das private System führen. Der Bundestag debattiert am Donnerstag einen Gegenvorschlag. Er sieht eine stärkere Belastung von hohen Einkommen und höhere Wechselhürden vor.
PKV warnt vor Wettbewerbsverzerrung
Eine Verschiebung der Rückzahlungen der Bundesdarlehen an Krankenkassen wäre eine verdeckte Subvention und ein Eingriff in den Beitragswettbewerb von GKV und PKV, warnen die privaten Krankenversicherer. Auch bei weiteren der geplanten Maßnahmen zur Stabilisierung der GKV-Finanzen sehen sie Nachbesserungsbedarf.
Maßnahmenpaket zur GKV-Stabilisierung
Die drohende Finanzierungslücke in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) will die Bundesregierung mit einem milliardenschweren Maßnahmenpaket abwenden. Die Bundesgesundheitsministerin sagte in Berlin, alle Bereiche müssten ihren Teil beitragen. Die ein oder andere Maßnahme könnte dazu führen, dass die privaten Krankenversicherer mehr Zulauf bekommen.
PKV schweigt zur beitragsfreien Mitversicherung
Zur Stützung der gesetzlichen Krankenversicherung will die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken eingesetzte „Finanzkommission Gesundheit“ die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern streichen. Das könnte den privaten Krankenversicherern (PKV) nützen – die äußern sich aber lieber nicht zu dem Vorschlag.
Privatversicherte sorgen für 20 Prozent des Umsatzes in den Praxen
Zahnärzte und niedergelassene Ärzte profitieren am meisten von den höheren Honoraren für die Behandlung von Privatversicherten. Mit ihnen machen sie mehr als 20 Prozent ihres Umsatzes – obwohl die Kundinnen und Kunden der privaten Krankenversicherer (PKV) nur einen Bevölkerungsanteil von gut 10 Prozent haben. Das geht aus einer aktuellen Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der PKV zum sogenannten Mehrumsatz hervor. Er belief sich 2024 auf 15,5 Mrd. Euro.












