Die Continentale hält am klassischen Profil der privaten Krankenversicherung fest. Viele Neuentwicklungen wie die Pflege-Bahr-Policen oder eine Aufnahmegarantie für Angestellte sieht das Unternehmen kritisch. Um Versicherten künftige Beitragssprünge zu ersparen, hat die Continentale den Rechnungszins zum Teil auch im Bestand gesenkt und nicht nur bei den neuen Unisex-Verträgen.
Archiv ‘Großschäden’
Assekurata sieht keine Trendumkehr bei PKV-Versicherten
Ein Ende des Rückgangs der Vollversicherten in der privaten Krankenversicherung (PKV) ist nach Meinung des Ratingagentur Assekurata in diesem Jahr nicht zu erwarten. Trotz dieser Entwicklung gibt es aber zahlreiche Unternehmen, die ihre Kundenzahl in diesem Bereich in den vergangenen Jahren erhöhen konnten. Ganz vorne stehen dabei Debeka, HanseMerkur und Axa/DBV.
Rot-grüne Planspiele der Sparkassenfürsten
Herbert Frommes Kolumne: Die Auseinandersetzungen bei der Provinzial Nordwest in Münster drehen sich dem Vernehmen nach um zwei Streitpunkte: Die Sparkassen wollen noch stärkeren Einfluss auf die Vertriebe des Versicherers, und sie verlangen mehr Enthusiasmus vom Vorstand der Provinzial in der Debatte um die Rechtsform des Versicherers. Sparkassenpräsident und Provinzial-Aufsichtsratschef Rolf Gerlach bestreitet das. In der Vertriebsfrage ist die Debatte nicht auf Münster beschränkt. Sparkassenpräsidenten lassen regelmäßig durchrechnen, ob nicht ein Vertrieb nur über die Sparkassen günstiger für sie wäre.
Schaden/Unfall steht hoch im Kurs
Angesichts der schwierigen Lage in der Lebensversicherung werden sich mehr Anbieter auf die Schaden-/Unfallversicherung konzentrieren, erwartet die Ratingagentur Assekurata. Der Wettbewerb in der Sparte wird sich damit verstärken. Assekurata rechnet aber nicht mit großflächig sinkenden Prämien.
Angst vor dem Brand
Messegesellschaften fürchten nichts mehr als Feuer. Denn das bedroht nicht nur die eigenen Hallen, sondern auch die Besucher und damit den Ruf von Messeveranstaltungen. Schließlich müssen angesetzte Messen möglicherweise abgesagt werden – mit entsprechenden Umsatzeinbußen. Der Versicherungsmonitor sprach mit Stefan Richter, Rechtsreferent der Koelnmesse, über Risikomanagement und Versicherungsschutz.
BaFin rügt Debeka
Bei der Debeka ist bei der Gewinnung von Neukunden in der Vergangenheit manches schief gelaufen. Zu diesem Ergebnis ist die BaFin bei ihrer Prüfung zu den Verkaufspraktiken des Versicherers gekommen. Die Aufsicht rügt das Unternehmen, verhängt aber keine Sanktionen.
Offshore: Marsh platziert Haftpflichtdeckung
Dem Makler Marsh ist es gelungen, eine besonders umfangreiche Haftpflichtpolice für den Betreiber eines Offshore-Windparks in der Nordsee zu platzieren. Sie deckt zusätzlich die Haftung für Schäden durch Subunternehmer und Regressansprüche des Netzbetreibers ab. Wettbewerber halten den neuen Vertrag allerdings nicht für sonderlich innovativ.
Munich Re: China wird drittgrößter Markt
Die Schwellenländer hängen etwas durch beim Wachstum der Versicherungsmärkte – ein Ergebnis ihrer wirtschaftlichen Probleme. Die Industrieländer dagegen berappeln sich und werden wieder deutlicher zulegen, erwartet der Rückversicherer Munich Re. Mittelfristig ist für Chefvolkswirt Michael Menhart aber klar, dass die Schwellenländer Hauptträger des Wachstums sein werden.
PSV muss weniger für Insolvenzen zahlen
Obwohl 2013 mehr Unternehmen im Pensions-Sicherungs-Verein (PSV) Pleite gegangen sind als im Vorjahr, ist der Leistungsaufwand stark gesunken. Grund ist unter anderem die geringe Anzahl an Großschäden. Für das laufende Jahr rechnet der Verein mit einer weiteren Beruhigung der Schadenentwicklung.
Ergo: Kunstversicherung soll im Ausland wachsen
Ergo will den Geschäftsbereich Kunstversicherung ausbauen, und das nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern. Christian Diedrich, Vorstandsmitglied der Ergo Versicherungsgruppe, hat im Zuge der Auslandsexpansion besonders die Schweiz, Großbritannien, Österreich und die Niederlande im Blick. Angesichts steigender Werte auf dem Markt gibt es noch Bedarf an Kapazität, bestätigen Experten.
Kapitalmarkt noch keine Alternative für Industrie
Für Rückversicherer sind Cat Bonds und andere Kapitalmarktvehikel in einigen Bereichen zu einer echten Konkurrenz geworden. Jetzt machen erste Deals Schlagzeilen, bei denen Fonds direkt in das Geschäft mit der Industrie einsteigen.
Öffentliche Versicherer verdauen 2013
Im Jahr 2013 zahlten die öffentlichen Versicherer für Schäden durch Hagel, Überschwemmungen und Winterstürme 1,4 Mrd. Euro. Der Verband öffentlicher Versicherer fordert ein restriktiveres Vorgehen der Kommunalpolitik bei der Genehmigung von Baugebieten. Erfolge verzeichnen die Öffentlichen dank Pflege-Bahr in der Krankenversicherung. Fusionspläne gibt es nicht.
Zurich profitiert von Einmaleffekt
Zurich überrascht den Markt mit einer deutlichen Gewinnsteigerung im ersten Quartal. Die Gründe sind ein 130 Mio. Dollar schwerer Sondereffekt und niedrige Schäden aus Naturkatastrophen. Auch die Schaden-Kosten-Quote sinkt.
Generali: Deutsches Lebensgeschäft stark rückläufig
Der italienische Versicherer Generali verdiente im ersten Quartal 9,4 Prozent mehr. Das Unternehmen profitierte besonders von seinem Bankgeschäft. In Deutschland gingen Prämien und Neugeschäft in der Lebensversicherung deutlich zurück, das Schaden- und Unfallgeschäft war robust.
Talanx auf Einkaufstour
Der Versicherer Talanx will in Mexiko und der Türkei weiter wachsen und liebäugelt mit Unternehmenszukäufen. Trotz Rückgängen bei Konzernergebnis und Prämieneinnahmen zeigte sich Chef Herbert Haas zufrieden.














